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Boden wichtig für Ernte

redakteur
Boden wichtig für Ernte

Das Einmaleins der Fruchtbarkeit – eine reiche, üppige Ernte gelingt nur, wenn das Bodenleben aktiv ist.

Unzählige Bodenbewohner, vom Regenwurm bis zu Mikroorganismen, sind unerlässlich für eine üppige Ernte. Die Bodenbewohner lockern beim Durchwühlen das Erdreich und machen aus eingebrachter organischer Masse wertvollen Humus, der Wasser gut speichern kann. Ernteabfälle und Ähnliches sind für die Mikroorganismen im Boden ein Festmahl. Nur frische Substanz kann schnell verarbeitet werden. Schon Verrottetes wie Kompost bleibt als Dauerhumus im Boden – und sorgt für eine gute Belüftung.

PRAXISTIPP: Arbeiten Sie kein Stroh ein, denn das wird so schnell von den Mikroorganismen zersetzt, dass diese sich extrem vermehren. Die Folge: Sie nehmen den Pflanzen Stickstoff aus dem Boden weg, bis Mangelsymptome auftreten können.

Lehmiger Boden – sandiger Boden

Zur Bauanleitung

Es gibt Böden, die kein Wasser speichern, und es gibt Böden, die bei feuchtem Wetter ständig unter den Schuhen kleben bleiben. Diese Eigenschaften hängen mit der Zusammensetzung des Bodens ab:
Ein sandiger Boden ist luftig und lässt sich problemlos bearbeiten, er speichert aber kaum Nährstoffe, und das Wasser versickert schnell.
Schwere Böden mit hohem Tonanteil sind ideale Wasserspeicher, verdichten aber schnell und werden bei Trockenheit sehr hart. Das beeinträchtigt die Durchlüftung. Eine Mischung aus Ton und Sand ist für Pflanzen ideal – Lehmboden kommt dem am nächsten. Ihren Boden können Sie nicht austauschen, aber einiges dafür tun, um ihn zu verbessern.

Und welchen Boden haben Sie?

Was Sie mit Ihrem Boden tun, um ihn zu verbessern, hängt stark von seinem Ton- und Sandanteil ab, den Sie leicht analysieren können:

Reiche Ernte: Guter Boden ist die Voraussetzung

Versuchen Sie, aus frischer Erde ein Würstchen zu kneten. Bei einem Sandboden wird Ihnen das nicht gelingen. Backt die Erde als leicht bröseliger Klumpen zusammen, haben Sie lehmigen Sand.
 

 

Reiche Ernte: Guter Boden ist die Voraussetzung

Lehmboden gibt ein festes Würstchen (unten).

 

 

 

 

Diese Mittel machen Ihren Boden fit

Reiche Ernte: Guter Boden ist die Voraussetzung

Steinmehl ist für sandige Böden geeignet. Es hat keine Düngerwirkung, sorgt aber dafür, dass Nährstoffe und auch Wasser im Boden festgehalten werden. Steinmehl am besten bei Windstille auf den Boden streuen und gleichmäßig einharken.

 
 

Reiche Ernte: Guter Boden ist die Voraussetzung

Kompost fördert das Bodenleben und steigert gleich gut bei leichten und schweren Böden den Humusund Nährstoffgehalt. Sandboden verleiht er mehr Wasserspeicherkapazität, schweren Boden lüftet er. Kompost sollten Sie nur gemischt als Pflanzerde verwenden.

 

Reiche Ernte: Guter Boden ist die Voraussetzung

Gründüngung Wenn Sie ein Beet länger nicht bewirtschaften, sät man Phacelia (Foto), Senf oder Lupinen aus – nur um sie Wochen später wieder unterzugraben. Der Clou: Die Pflanzen liefern jedem Boden Nährstoffe. Auch bei verdichteten Böden lässt man die Pflanzen für sich arbeiten, denn die Wurzeln wachsen tief in die Erde und lockern sie dadurch.

 

 

 

Reiche Ernte: Guter Boden ist die Voraussetzung

Sand lockert einen schweren und verdichteten Boden auf und verbessert so die Wasserleitfähigkeit. Am besten eignet sich dazu feinkörniger Bausand. Nehmen Sie sich nicht gleich den ganzen Garten vor, sondern bearbeiten Sie Beet für Beet. Eventuell Motorhacke leihen.


 
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