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Schädlinge können im Gemüse- und Schmuckbeet schnell zur Plage werden, wenn man den Schädlingsbefall nicht frühzeitig bekämpft. Wie Sie Käfer, Raupen, Schnecken oder auch Maulwürfe erfolgreich aus Ihrem Garten vertreiben, erfahren Sie hier.
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Schneckenzaun

redakteur
LupeSchneckenzaun aufbauen

Der Schneckenzaun verspricht eine chemie-freie Bekämpfung von Nacktschnecken: So können Gartenbesitzer zarte Salatpflänzchen und Blumen mechanisch vor einer Schnecken-Plage bewahren.

Umweltfreundlich und intelligent sollen Salat, Staudentriebe und Sämlinge vor Schnecken geschützt werden – mit dem AKO-Schneckenzaun (akoschneckenzaun.de, Einsteigerset ab ca. 40 Euro). Dieser besteht aus einem flexiblen Polyester-Glasgarn-Gitter, das mit speziellen Polyamidfasern beflockt ist. Diese Kombination erschwert laut dem Hersteller den Schnecken die Haftung beim Überqueren des Schneckenzauns. Die dichte Gitterstruktur soll das Durchkriechen verhindern. Darüber hinaus entsteht durch die gebogenen Drahtstäbe ein Überhang, der dazu führt, dass der Zaun quasi zur Einbahnstraße wird.

Schneckenzaun aus Kupfer oder Kunststoffgeflecht

Schneckenschutz-ZaunGartenbesitzer können ihre Beete im Garten jedes Mal individuell an Form und Größe anpassen. Zum Aufbau des Schneckenzauns werden lediglich Spaten und Hammer benötigt. Innerhalb des umzäunten Beetes sollte man in den ersten Wochen die Schnecken regelmäßig noch per Hand absammeln, sodass eine schneckenfreie Zone für Gemüse-, Obst- und Zierpflanzen entsteht.

Schneckenzäune aus Kupfer oder gebogenen, gezackten Blechen eignen sich gut für kleinere Beete (auch Hochbeete!). Der Schneckenschutz muss das Beet aber lückenlos umschließen! Praxistipp: Achten Sie auch darauf, dass keine Pflanzenzeile überhängen und von den Nachtschnecken als "Leiter" ins umzäunte Beet genutzt werden können!

Auch alternative Barrieren aus Sägemehl, Sand oder Kalk sollen die Zuwanderung von Schnecken ins Beet verhindern. Die aufgestreuten Substanzen sollen den Nacktschnecken Wasser entziehen und sie so verenden lassen. Damit diese Schutzstreifen aber zuverlässig wirken, müssen sie mindestens einen Meter breit sein – Maße, die für den heimischen Gemüsegarten wohl kaum in Frage kommen.


 
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