history back
ANZEIGE
Mehr Artikel zum Thema
Pflanzenschutz
ANZEIGE
ANZEIGE
Zu den Kommentaren (0)

Düngen mit Asche

sonderheft

Düngen mit Asche – geht das? Immer wieder fragen Gartenfreunde danach, ob sie Ihre Beet- und Balkonpflanzen mit Holzasche düngen können. Prinzipiell schätzen Pflanzen den Dünger aus dem Feuer – mit ein paar Einschränkungen.

Düngen mit AscheAsche als Dünger ist deshalb so gut, weil die Asche von verbranntem Holz Kalk, aber vor allem viel Kalium enthält. Allerdings dürfen Sie nur reine Asche verwenden, für die ausschließlich unbehandeltes Holz verfeuert wurde! Eine Menge von 30 Gramm Asche pro Quadratmeter sollte aber nicht überschritten werden.

Nicht geeignetes Brennmaterial zur Herstellung von Dünger-Asche:

  • behandeltes Holz
  • Komposithölzer (Pressspanplatten, OSB, WPC, ...)
  • lackiertes Holz (z. B. von Möbeln)
  • Koks oder (Stein-)Kohle-Bricketts
  • farbig bedrucktes Papier
  • chemische Brandbeschleuniger / Grillanzünder

Praxistipp: Asche aus dem Kamin oder Pellettofen können Sie i. d. R. gut zum Düngen Ihrer Rosen verwenden. Allen Pflanzen im Garten kommt der Asche-Dünger zugute, wenn Sie ihn unter den Kompost mischen.

Nicht mit Asche düngen

Da Asche den pH-Wert des Bodens beeinflusst, sollten Sie die verbrannten Holzreste nicht unter Moorbeetpflanzen wie Rhododendron und Azaleen oder andere Pflanzen, die saure Böden lieben (wie Hortensien) streuen! Weitere Pflanzen, die Sie nicht mit Asche düngen sollten sind: Kamelien, Orchideen, Pfingstrosen oder auch Palmen.


 
×
Warum möchten Sie diesen Beitrag melden?
Danke für Ihre Nachricht. Wir werden den Beitrag prüfen und ggf. löschen.
Schließen
Kommentare
Kommentar hinzufügen
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben.