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Kräuter haltbar machen

sonderheft
LupeKräuter haltbar machen
Kräuter haltbar machen: Zum Beispiel das Einlegen in Salz ist eine leckere Methode, um sich frisches Kräuteraroma über Monate hinweg zu erhalten.

Neben der klassischen Methode Kräuter zu trocknen, bieten sich alternative Möglichkeiten an, um Kräuter zu konservieren und das Kräuteraroma zu bewahren. Wir geben Tipps, wie Sie Kräuter haltbar machen– für intensiven Kräutergenuss das ganze Jahr lang.

Kräutersalz selbst herstellen

Ob Petersilie oder Thymian, ob Schnittlauch oder Rosmarin – für ein selbstgemachtes Kräutersalz ist jedes der Aromawunder willkommen. Vorausgesetzt, sie sind trocken, denn frische Kräuter bringen das Salz zum Klumpen. Deshalb müssen Sie zuerst die Kräuter trocknen – entweder als gebundenes Kräutersträußlein an der Luft oder – die schnellere Methode – im Backofen: Gartenkräuter zunächst säubern (nicht waschen!) und auf einem Backblech auslegen. Backofen auf 50 °C heizen und die Kräuter langsam trocknen lassen. Praxistipp: Klemmen Sie einen Kochlöffel in die Backofentüre, damit die Luftfeuchtigkeit durch diesen Spalt abziehen kann. Das verkürzt die Trocknungszeit enorm.

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Trockene Kräuter im Mörser zerstoßen oder im Mixer zermahlen. Fürs Mischen das Salz in eine große Schüssel geben, die Mischung aus feingemahlenen Kräutern hinzugeben und mit einem Kochlöffel kräftig zusammen verrühren. Praxistipp: Das Kräutersalz sieht optisch besser aus, wenn wir die Kräuter von „ganz fein“ bis „grob“ gemahlen unter das Salz mischen. Das Kräutersalz nur in kleine Gläser (max. 200 ml) abfüllen. Bei großen Gläsern ist die Gefahr des Verklumpens durch die längere Gebrauchszeit gegeben.

Kräuter einlegen in Öl oder Essig

Käruter mit Öl haltbar machen

Egal ob Essig oder Öl – durch das Einlegen in diese Flüssigkeiten können Sie Kräuter konservieren und deren Aroma und Würze erhalten. Allein Ihr persönlicher Geschmack entscheidet darüber, ob Branntweinessig oder Weinessig eingesetzt wird. Das gilt auch fürs Öl: Sonnenblumen- und Rapsöl treten mit einem neutralen Geschmack an. Sie eignen sich für Bärlauch, Bohnenkraut und Basilikum. Für mediterrane Kräuter wie Knoblauch, Lavendel, Peperoni, Rosmarin und Thymian empfiehlt sich eher natives Olivenöl mit seiner kräftigeren Note.

Um eine Flasche Kräuteröl oder Kräuteressig herzustellen, wird eine Flasche zu 1/3 mit den Kräutern nach Wahl befüllt. Wichtig: Für das Einlegen in Öl die Kräuter vorher trocknen – das hilft gegen Fäulnis. Dann füllen Sie die Flaschen mit gutem Wein-, Branntwein- oder Apfelessig bzw. Öl (Oliven-, Raps- oder Sonnenblumenöl) auf. Alle Kräuterteile müssen bedeckt sein. Die Flasche wird nun 2 bis 3 Wochen bei Zimmertemperatur stehen gelassen (Flaschen abdunkeln oder dunkle Flaschen verwenden, da Licht die Inhaltstoffe von Öl verändert). Das fertige Produkt wird später im Kühlschrank gelagert. Das Öl wird vorher abgeseiht und die Kräuterreste ausgedrückt.

Kräuter durch Einfrieren haltbar machen

Zum Einfrieren eignen sich Petersilie, Schnittlauch, Dill, Bärlauch, Basilikum, Kerbel, Borretsch, Sauerampfer, Rucola, Pimpinelle und Melisse. Achtung: Diese Methode eignet sich nicht, um mediterrane Aroma-Kräuter haltbar zu machen! Zum Einfrieren sollten ausschließlich junge, morgens taufrisch geerntete Blätter verwendet werden. Frische Kräuter kann man – am besten bereits grob zerkleinert – in Dosen oder Gefrierbeuteln einfrieren. Bei Bedarf können sie später einfach löffelweise entnommen werden. Die vorbereiteten kräuter – einzeln oder gemischt – in eine eiswürfelschale füllen, mit Wasser oder Brühe übergießen und gefrieren lassen. Ein Tipp für Eilige: Ganze Kräuter in stabile Gefriertüten füllen, schockfrosten, mit dem eiskalten Wellholz zerkleinern, schnell in kleine Gläser füllen und wieder einfrieren.

Fotos: Fotolia



 
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