history back
ANZEIGE
Mehr Artikel zum Thema
Beete anlegen
ANZEIGE
ANZEIGE
Was ist wann im Garten zu tun?
GartenkalenderAlle Tipps in unserem Gartenkalender »
Zu den Kommentaren (0)

Blumenbeet

LupeBlumenbeet

Gartenarbeit kann sehr entspannend sein und ist für viele Menschen ein willkommener Ausgleich zur täglichen Arbeit im Büro. Darüber hinaus kann ein liebevoll angelegter und gepflegter Garten auch zu einer echten Wohlfühloase werden, in der an sonnigen Tagen das Gefühl von Urlaub aufkommt. Was in den meisten Gärten nicht fehlen darf, ist das Blumenbeet. Es bringt direkt mehr Farbe in unseren Garten. Die vielen Blüten ziehen zudem viele nützliche Insekten an. 

Was die Gestaltung des heimischen Gartens angeht, sind die Geschmäcker sehr verschieden. Allein die Möglichkeiten der Bepflanzung reichen von heimischen Bäumen und Sträuchern über mediterrane Gewächse bis hin zu exotischen Pflanzen aus fernen Ländern. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt und jeder Garten kann zum ganz eigenen Paradies werden. Wer möglichst lange Freude an seiner grünen Oase haben möchte, sollte allerdings bereits bei der Gestaltung und bei der Auswahl der Pflanzen und Gestaltungselemente einiges bedenken. So wird der eigene Garten garantiert zu einer grünen Oase.

Klima, Bodenqualität und Co.: Die örtlichen Gegebenheiten unter die Lupe nehmen

Die Pflanzenwelt hat Hobbygärtnern viel zu bieten. Von Nutzpflanzen wie Obstbäumen, Gemüsestauden und Kräuter für die Küche bis zu reinen Zierpflanzen und farbenfrohen Blumen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Bei aller Farbenpracht und Auswahl gilt es allerdings zu bedenken, dass jede Pflanze ihre ganz eigenen Ansprüche an ihre Umwelt stellt, um in voller Pracht wachsen und gedeihen zu können. Deshalb ist es wichtig, sich zunächst über die Beschaffenheit von Klima und Boden in den heimischen Breiten zu informieren und die Bepflanzung für den Garten entsprechend auszuwählen. Wer seinen Pflanzen eine fruchtbare und gut geeignete Umgebung bietet, wird mit ertragreichen Ernten und einem bezaubernden Anblick belohnt.

Klima ist ein wichtiger Aspekt für das Wachsen und Gedeihen eines Gartens. Unter dem Klima subsumieren sich Faktoren wie die Temperatur, die Sonneneinstrahlung, die Niederschlagshäufigkeit und –menge, der Wind und die Luftfeuchtigkeit. Eine zuverlässige Wettervorhersage, die speziell auf die Bedürfnisse des Pflanzenanbaus ausgerichtet ist, können Gärtner unter agrarwetter.de einsehen.

Es ist möglich, die örtlichen klimatischen Gegebenheiten in gewissem Maße zu regulieren, um eine für bestimmte Pflanzen erforderliche Umgebung zu schaffen. So kann beispielsweise ein Windschutz in den Garten integriert werden und ein Bewässrungssystem kann für ausreichende Feuchtigkeit sorgen. Eine besonders günstige Sonneneinstrahlung ist in einer Hanglage gegeben, weshalb Winzer ihre Reben möglichst in eine entsprechende Position bringen. Bei eher sonnenempfindlichen Pflanzen kann ein Sonnenschutz Abhilfe schaffen. Mit einem Gewächshaus lässt sich schließlich ein ganz spezielles Klima schaffen, das anspruchsvolle Pflanzen auch in der kalten Jahreszeit ausreichend versorgt. Klima und Boden sind für das Pflanzenwachstum sehr wichtig.

Bodenqualität

Die Beschaffenheit des Bodens ist ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl der richtigen Bepflanzung für den heimischen Garten. Dabei sind der Wasserhaushalt und der Nährstoffgehalt des Bodens von besonderer Bedeutung, wenn es um das Pflanzenwachstum geht. Experten unterscheiden dabei zwischen leichten, mittelschweren und schweren Böden. Je leichter ein Boden, desto schlechter ist seine Speicherfähigkeit, was Wasser und Nährstoffe angeht. Es kann deshalb erforderlich werden, den vorhandenen Boden durch Humus oder Kompost anzureichern.

In unseren Breiten sind mittelschwere Böden besonders häufig anzutreffen. Diese Bodenart ist sehr gut für den Anbau von Obst und Gemüse oder Zierpflanzen geeignet, da sie Nährstoffe und Wasser sehr gut speichert, überschüssige Wassermengen aber gleichzeitig in tiefere Bodenschichten abtransportieren kann, sodass auch bei starken Regenfällen keine Überwässerung zu befürchten ist. Schwere Böden speichern Wasser und Nährstoffe ebenfalls sehr gut, können eine Übermenge aber nicht so gut ableiten wie mittelschwere Böden. Hier kann es notwendig werden, zu starke Nässe zusätzlich abzuleiten, damit die Pflanzenwurzeln im Erdreich nicht verfaulen. Durch ihre enorme Dichte können schwere Böden außerdem Sauerstoff nicht besonders gut speichern, was sich auf den Pflanzenwuchs eher negativ auswirken kann. Bei der Bestimmung der Bodenqualität im heimischen Garten kann unter anderem die Landwirtschaftskammer behilflich sein.

Beete und Rasenflächen abstecken

Der erste Schritt bei der Planung einer Gartenanlage ist die Einteilung der einzelnen Abschnitte und die Planung der Geländeaufteilung. Es ist beispielsweise wichtig, zu wissen, wo Rasenflächen entstehen sollen und wo ein gepflasterter oder mit Kies bedeckter Weg durch den Garten führen soll und wo sich das Blumenbeet befinden wird. Am besten ist es, wenn feste bauliche Elemente wie eine Gartenlaube, eine Terrasse, ein Grillplatz oder ein Teich oder Brunnen zuerst geplant werden. Anschließend kann die verbleibende Gesamtfläche nach Belieben in Rasenfläche oder Beete unterteilt werden. Auch ein ausreichender Sichtschutz durch Hecken oder Zäune mit Kletterpflanzen sollte eingeplant werden. So entsteht ein stimmiges Gesamtbild, bei dem jedes geplante Element ausreichend Platz findet und später auch in der gewünschten Form umgesetzt werden kann.

Auch Springbrunnen eignen sich hervorragend für die Gartengestaltung. Sie können in verschiedenen Größen und Materialien angelegt werden. Besonders schön und vielseitig sind Springbrunnen aus Naturstein, die in verschiedenen Stilrichtungen angeboten werden. Wer einen Springbrunnen anlegen möchte, sollte sich allerdings an den Fachmann wenden, da einige Planung für die Wasserzufuhr und die Gesamtanlage notwendig ist. Einige kreative Gestaltungsideen für und mit Springbrunnen aus Naturstein finden Hobbygärtner beispielsweise unter kurz-natursteine.de.

Für die Planung der einzelnen Flächenabschnitte empfiehlt es sich, einen Grundrissplan des Gartens zu erstellen. Dieser sollte auch Hinweise zu Besonderheiten des Geländes enthalten, denn nicht überall ist der Untergrund für jede bauliche Maßnahme oder Bepflanzung geeignet. Mithilfe des Grundrissplanes kann eine erste Übersicht entstehen, die anschließend auch für Mengenkalkulation der benötigten Materialien und Pflanzen herangezogen werden kann.


Pflanzenerde, Rindenmulch und Co.

Als Untergrund für die Bepflanzung eignen sich Pflanzenerde und Rindenmulch besonders gut. Eine Mischung aus beidem schafft für Pflanzen meist den idealen Nährboden. Dabei ist es wichtig, zunächst eine Basis aus Pflanzenerde zu schaffen, da sie besonders nährstoffreich ist und den Wurzeln viel Halt bietet. Außerdem können Grund- und Regenwasser durch die Erde besonders gut aufgenommen und gespeichert werden. Rindenmulch eignet sich eher an der Oberfläche eines Pflanzenbeetes, da er dort das Wachstum von Unkraut verlangsamen kann. Ein Pflanzenbeet nur mit Rindenmulch aufzufüllen, ist nicht ratsam, da er zu locker und grobkörnig ist, um zarteren Pflanzen ausreichenden Halt zu bieten. Außerdem hat Rindenmulch einen relativ hohen pH-Wert und ist damit eher als saurer Boden einzustufen. Eine gesunde Mischung aus beiden Bodenarten bietet für Pflanzen aber meist eine gute Wachstumsgrundlage.

Die Bepflanzung festlegen

Der wohl interessanteste Teil der Gartengestaltung ist die Wahl der Bepflanzung des Blumenbeets. Nachdem die einzelnen Pflanzflächen abgesteckt und Bodenqualität und Klima berücksichtigt wurden, gilt es, aus der Vielfalt der angebotenen Blumenwelt zu wählen und sich für ein paar grundlegende Dinge im Hinblick auf den eigenen Garten zu entscheiden. Im Blumenbeet dürfen Hobbygärtner sich nach Herzenslust austoben und den eigenen Wünschen und Vorstellungen freien Lauf lassen. Blumen und Zierpflanzen sind im heimischen Garten eine wahre Wonne für Augen und Nase. Wer sich für einen Ziergarten entscheidet, kann im Frühling und Sommer in einem wahren Farbenmeer baden.

Die Auswahl an Zierpflanzen ist enorm. Die meisten sind allerdings etwas pflegeintensiver als Nutzpflanzen und müssen unter Umständen je nach Saison durch eine neue Bepflanzung ausgetauscht werden. Dafür tauchen sie den Garten aber auch von Monat zu Monat immer wieder in eine neue Farbenpracht und sind auch für Bienen, Schmetterlinge und Co. ein wahres Paradies.

    Einjährige Sommerblumem bereichern den Garten mit ihrer Farbenpracht

    mehr 

Wer sich für einen Ziergarten entscheidet, sollte sich genau informieren, welche Standortanforderungen eine Pflanze hat und wie intensiv sie gepflegt werden muss. Schließlich sollen Rosen, Lavendel, Dahlien und Co. auch zu ihrer ganzen Pracht erblühen können.
 

Fotos: Bild 1: © Jürgen Fälchle - Fotolia.com Bild 2: © Picture-Factory - Fotolia.com Bild 3: © oocoskun - Fotolia.com Bild 4: © focus finder - Fotolia.com Bild 5: © Barbara Helgason - Fotolia.com Bild 6: © Franz Peter Rudolf - Fotolia.com


 
×
Warum möchten Sie diesen Beitrag melden?
Danke für Ihre Nachricht. Wir werden den Beitrag prüfen und ggf. löschen.
Schließen
Kommentare
Kommentar hinzufügen
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben.