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Blumenbeet anlegen

redakteur
LupeBlumenbeet anlegen

Wer seinen Garten lieber genießt, als darin zu arbeiten, sollte bereits beim Bepflanzen der Beete die Weichen dafür stellen. Beim Blumenbeet anlegen gibt es einige Tricks, wodurch Sie weniger arbeiten und mehr bestaunen können. Unsere 10 Tipps fürs Blumenbeet anlegen helfen, eine wundervolle Blütenpracht auch in Ihrem Garten zu erschaffen.

Ein bunt blühendes Blumenbeet muss kein Wunschtraum bleiben. Beim Anlegen des Beetes ist der erste Schritt, die richtige Grundlage für die Blumen zu schaffen. Der Standort des Beetes entscheidet auch darüber, welche Blumen Sie einpflanzen sollten. Wenn Sie die Blumen direkt in den Gartenboden pflanzen wollen, sollten sie die Bodenbeschaffenheit und den Nährstoffgehalt prüfen. Die meisten Pflanzen bevorzugen leicht krümeligen Boden mit vielen Nährstoffe bei einem pH-Wert zwischen 6 und 7. Sollte das nicht gegeben sein, müssen Sie entweder den Boden aufbereiten oder ein neues Beet anlegen und dieses mit Blumenerde aufschütten.

Bei der Bepflanzung bestimmt der eigene Geschmack. Ob Ton in Ton oder bunt gemischt: Farben und Pflanzensorten können Sie – passend für den Standort – individuell wählen. Die größeren Pflanzen kommen in den hinteren Bereich des Blumenbeetes, die kleineren nach vorne. Für Abwechslung sorgen neben Blumen auch dekorative Gemüsesorten wie Mangold oder Grünkohl. 

Blumenbeet anlegen – 10 Tipps

  1. Stauden sind in Farben und Form so vielfältig und in der Pflege so genügsam: Wenn Sie Stauden ins Beet pflanzen genügt in aller Regel eine einmalige Gabe Hornspäne oder reifer Kompost! Zur Vermehrung teilen Sie die Wurzelballen der Stauden Ende August bis Anfang September und pflanzen die Teile einzeln wieder ein – im nächsten Jahr blühen zwei prächtige Stauden!
  2. Phlox oder auch Flammenblume ist eine vielfältige, üppig blühende Staude für Ihr Blumenbeet: Die viele Blüten tragende Zierpflanze blüht (je nach Sorte) von Mai bis September in vielen Farben und braucht trotzdem nur wenig Pflege.
  3. Dahlien müssen sich entfalten können, daher lautet für die Beetgestaltung das Credo: Weniger ist mehr!
  4. Stauden schmücken unseren Garten den ganzen Sommer lang: Im Beet wetteifert der Zierlauch mit seinen prächtigen Blütenbällen um Ihre Gunst.
  5. Auch wenn er uns nur kurz mit seiner Blüte erfreut: Wenn sich der rote Klatschmohn zeigt, ist der Sommer nicht mehr fern. Dabei ist Mohn so anspruchslos, dass er selbst Ränder von Feldwegen, Äckern und Autobahnen besiedelt.
  6. Hortensien sind anspruchsvolle Pflanzen: Ausreichend Feuchtigkeit und ein nahrhafter Boden sorgen für große Blüten – der pH-Wert bestimmt deren Farbe!
  7. Blauregen gehört mit seinen riesigen Blütenrispen zu den schönsten Kletterpflanzen überhaupt und fühlt sich an sonnigen, warmen Plätzen wohl.
  8. Früher hatte jeder Bauerngarten ein eigenes Beet mit Heilpflanzen: Die Stauden verschönern nicht nur das Zierbeet, sie wirken bei Erkältungen auch wahre Wunder.
  9. Wer Form und Oberfläche der Blätter gezielt einsetzt, sorgt für mehr Struktur im Staudenbeet: Zudem sind Funkien ideale Schattenbeet-Pflanzen!
  10. Gräser sind tolle Solitärpflanzen, in Beeten aber auch ein wohltuendes Gegengewicht zu üppig blühenden Prachtstauden, die sie so in ihrer Wirkung verstärken.
Fotos: © Rosemarie Doll /pixelio.de; © MS - pixelpart.de


 
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