Unser Bauplan hat's in sich: Jetzt bauen wir eine Wasser-, im ... mehr »
- Bauen & RenovierenRe: Laminat verlängern?
- Möbel & HolzFurnierten Schreibtisch LASIEREN, nicht ...
- Bauen & RenovierenKalkputz an der Wand...welche Farbe?
DIY im Garten: Komposter

Kompost ist der beste Naturdünger, den man sich denken kann – doch nur wenn er richtig angelegt ist, fühlen sich Mikroorganismen wohl und verwandeln ihn in wertvollen Humus.
Durch Kompostieren im eigenen Garten wird die Biotonne überflüssig, die Gebühren können Sie sparen. Obendrein gelangt mit dem fertigen Kompost wertvoller Dünger in den Garten, der Ihre Pflanzen besser wachsen, blühen und fruchten lässt. Bei günstiger Zusammensetzung der Rohstoffe gibt es bereits nach 6 bis 9 Monaten die erste reife Erde. Genug Gründe, die fürs Kompostieren sprechen.
Zum Kompostieren eignet sich fast alles: Rasenschnitt, Reste abgeernteter Gemüsebeete, Staudenabfälle, Herbstlaub, Gehölzschnitt, rohe, pflanzliche Küchenabfälle und ... und ... und ...
Allerdings empfiehlt es sich, keine kranken Pflanzenteile zu kompostieren. Ebensowenig gehören Speisereste auf den Kompost, da diese tatsächlich Ratten anlocken. Gemüse-, Obst- und Salatabfälle, Kaffeesatz, Teebeutel und Eierschalen sind gut kompostierbar. Holzige Abfälle fördern die Durchlüftung.
Dennoch ist der Kompost alles andere als eine wilde Müllkippe für Gartenabfälle. Entscheidend für den Erfolg ist das richtige Aufsetzen des Komposthaufens. Locker muss der Haufen sein, denn die Abfälle verrotten nur, wenn sie Sauerstoff bekommen und Kohlendioxid abgeben können. Bekommen sie keine Luft, geht die Rotte in Fäulnis über – und stinkt zum Himmel.

Auch die Bodenlebewesen brauchen Luft zum Atmen. Nur dann können sie den Müll verzehren und als Erde ausscheiden. Dafür müssen sie ungehinderten Zugang zu ihrer Wirkungsstätte haben: Der Kompostplatz darf nicht versiegelt sein, sondern muss direkt auf dem Gartenboden stehen. Das gilt auch für Thermo-Komposter – sie dürfen keinen geschlossenen Boden haben. Eine Durchmischung der Abfälle ergibt sich gewöhnlich von selbst, da nach und nach verschiedene Stoffe auf dem Haufen landen.
Kompost gut mischen
Grasschnitt oder Blätter sollten, wenn sie in größeren Mengen anfallen, mit anderen Stoffen oder mit einigen Schaufeln reifem Kompost oder Erde vermischt werden. Spezielle Kompoststarter sind überflüssig. Bewährt hat sich bei einem frei aufgeschichteten Komposthaufen eine Sohlenbreite und Höhe von etwa 120 cm, die Länge richtet sich nach der anfallenden Menge der Abfälle.
Bei Kompostsilos genügt in der Regel ein Rauminhalt von etwa einem Kubikmeter. Für eine optimale Kompostierung sind mehrere Haufen oder Silos nötig. Ideal sind drei Kammern: eine für frische Abfälle, eine, in der die Abfälle in Ruhe rotten können und eine für den reifen Kompost. Bis zur ersten ,Kompost-Ernte‘ dauert es bei leicht verrottbaren Abfällen in der Regel etwa ein halbes Jahr.
Komposter zum Kaufen und Selbstbauen
- Stahlblech-Komposter
Verrottungsfest und stabil ist dieses Fertigmodell aus beschichtetem Stahlblech mit herausnehmbarem Gitterrost - Kunststoff-Komposter
In diversen Formen und Farben, mit und ohne Löcherboden sind Komposter aus Recycling-Kunststoff zu haben - Komposter aus Metallgitter
Wühlmaussicherer Komposter aus Metall-Gitterrosten. Diese gibt es in verschiedenen Abmessungen im Baumarkt - Komposter aus Maschendraht
Eine einfache Lösung: Aus verzinktem Maschendrahtgewebe ist dieses Modell für Laubkompost entstanden - Komposter aus Flechtwerk
Komposter aus Weide lassen sich selbst flechten. Die beste Zeit zum Schneiden der Ruten: die Saftruhe im Winter - Komposter aus Holz oder Beton
Natürliche Schattierung: Der Komposter aus Betonstützen und Holzbrettern ist mit Kapuzinerkresse begrünt - Thermokomposter
Thermokomposter sind geschlossene Kompostiersysteme. Sie werden in verschiedenen Materialien angeboten - Komposthaufen
Ein Komposthaufen sollte an der Basis 120 cm breit und maximal 120 cm hoch sein. Die Länge ist beliebig
















