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Mit unseren Tipps zum Grillen gelingt jede Grill-Party: Wie wird die Glut entfacht? Gehört Bier in die Glut oder ans Fleisch? Wie wird das Fleisch saftiger: bei direktem oder indirektem Grillen? Unsere Grill-Tipps lassen Sie zum Meister an der Grillzange werden!
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Grillkohle

redakteur
LupeGrillkohle

Die Bratwurst verzeiht auch mal zu hohe Temperaturen auf dem Grill. Doch schon fettige Spare-Ribs können auf dem Grill schnell verbrennen, wenn das Feuer noch nicht erloschen ist und die Glut noch nicht gleichmäßig lodert. Wie man Grillkohle richtig anzündet und so die perfekte Grill-Temperatur erhält, verraten wir Ihnen. 

Glaubt man professionellen Grillern aus der Gastronomie, sind Qualität und Temperatur der glühenden Grillkohle entscheidend. Denn lodernde Flammen verbrennen die empfindlichen Speisen, zu niedrige Temperaturen lassen sie austrocknen. Empfehlenswert sind daher Grill-Holzkohlebriketts, die aus naturbelassener Buche erzeugt werden. Sie liefern dank ihres hohen Kohlenstoffgehalts stundenlang gleichmäßige Glut und besonders hohe Hitze.

Grillkohle anzünden

Nehmen Sie zunächst ein bis zwei Handvoll Holzkohle (nicht mehr!) und entzünden Sie diese mit Hilfe eines festen oder flüssigen Grillanzünders. Dann legen Sie oben auf die Holzkohlestücke zusätzlich einige Briketts.

Der Effekt: Die Holzkohle beginnt zu glühen und entzündet nebenbei auch die Briketts. Während die Holzkohle nach etwa 40 Minuten bereits ihren besten Glutpunkt überschritten hat, sind die Grillbriketts nun erst richtig grillbereit. So haben Sie einerseits eine schnelle Glut (durch die Holzkohle), die aber auch sehr lange anhält (durch die Briketts).

Eine Alternative zu klassischen Grillbriketts sind auch Kokosbriketts, die aus Kokosschalen gewonnen werden. Sie brennen zwar noch etwas langsamer an, als Holzkohlebriketts, glühen dafür aber bis zu drei Stunden und haben eine sehr konstante Hitzeentwicklung. Kokosbriketts sind inzwischen auch in Deutschland problemlos erhältlich.

Wer dem Fleisch ein tolles Aroma geben will oder einen Smoker nutzt, der sollte zum Grillen auf Holz statt auf Grillkohle zurückgreifen.

Holz anzünden

Den Rost heraus nehmen, Äste, Kleinzeug und Papier in den Grill legen und anzünden. Dazu kommen trockenes Laub, Reisig, ein paar Hände voll 3 cm langer Zweige, damit alles gut durchglüht. Dann noch etwas Holzkohle dazulegen, die 15 Minuten lang durchbrennt. Als Holz sollten Sie ca. vier acht bis zehn Zentimeter dicke Baumstämme nehmen: Eiche, Birke oder Buche sorgen für schmackhaftes Aroma im Fleisch. Nun legt man den Rost wieder darauf, um die Reste vom letzten Grillen wegzubrennen. Nach einer Weile, wenn eine Seite des Holzes durchgeglüht ist, dreht man die Stämme um. Wenn das gesamte Holz richtig durchgeglüht ist, kommt das Fleisch auf den Rost. Praxistipp: Will man nach 2-3 Stunden einen zweiten Gang einlegen, braucht man nicht wieder von vorne zu beginnen. Die Glut bleibt über einen längeren Zeitraum sehr warm und kann jetzt durch die Zugabe von Holz sofort wieder auf Touren gebracht werden. Man muss jetzt lediglich die Lüftungsklappen und den Deckel offen lassen.

Doch egal ob sie mit Holz oder Holzkohle grillen: Es sollte nie über dem offenen Feuer gebraten werden! Das Feuer muss immer erst erloschen sein – nur die glühenden Kohlen bzw. das glühende Holz geben die gewünschte gleichmäßige Hitze ab, die man zum Grillen braucht!

5 Tipps zum sicheren Grillen

Der Umgang mit offenem Feuer und Glut ist nicht zu unterschätzen. Mehr als 4000-mal pro Jahr kommt es hierzulande zu Unfällen bei Grillparties, die meisten Verletzungen sind Verbrennungen. Besonders häufig sind Kinder die Opfer. Häufigster Grund für Verletzungen ist der bei Holzkohlegrills oft praktizierte Einsatz von flüssigen Brandbeschleunigern wie Benzin oder Spiritus. Wenn Sie unsere Tipps und Regeln zum Umgang mit Feuer beherzigen, sind Sie auf der sicheren Seite.

  • Grill niemals mit Spiritus anzünden! Verwenden Sie immer spezielle Grillanzünder, noch besser feste Anzünder, zum Beispiel harzgetränkte Knäuel aus Holzwolle, die sind auch ökologisch unbedenklich!
  • Wird die Holzkohle dennoch mit Spiritus entzündet und durch die Stichflamme ein Gast verletzt, muss der Verursacher über seine private Haftpflicht Schadensersatz und Schmerzensgeld zahlen. Die Versicherung springt aber nur dann ein, wenn kein Vorsatz vorlag.
  • Stellen Sie sicher, dass der Grill immer auf ebenem Boden steht und nicht umkippen kann!
  • Ballspielen und Toben ist rund um den Grill tabu!
  • Löschen Sie das Feuer im Grill mit Sand oder Wasser, ehe Sie abends wieder ins Haus gehen. Niemals noch glimmende Reste im Grill zurücklassen. Schütten Sie niemals noch heiße Asche in den Müll! Besser: Völlig abgekühlte Asche auf den Komposthaufen schütten oder unter die Tannen im Garten kehren.
Fotos: djd/ProFagus, Eiskönig - Fotolia


 
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