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Zu den Kommentaren (1)

Regenrinne fürs Gartenhaus

redakteur
LupeRegenrinne fürs Gartenhaus

Dachrinnen sind auch am Gartenhaus sinnvoll: Sie schützen das Haus vor herablaufendem Regenwasser und sammeln wertvolles Gießwasser.

Zur Bauanleitung

Hundert Liter Regenwasser sind schnell beisammen, wenn man ein Gartenhaus mit Regenrinnen und Sammeltonnen versieht – bei dem hier gezeigten Gartenhaus (Grundfläche rund 12 qm) können sogar drei Tonnen sinnvoll gefüllt werden. Mit den dann 300 Litern Wasser kann man in einem durchschnittlichen Garten schon eine kleine Trockenperiode überwinden.

Für Gartenhäuser werden spezielle Regenrinnen mit kleinerem Querschnitt angeboten: Das hier gezeigte System RG 75 von Marley ist für Dachflächen bis 25 Quadratmetern geeignet und wird ohne Verkleben mit Steckverbindungen montiert. Dieser Rinnentyp ist also auch für Balkone, Carports und Wochenendhäuser ideal.

Tipps zur Montage von Regenrinnen

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Dachrinnen sollten stets in leichtem Gefälle geführt werden, damit das Wasser zügig abgeleitet wird – pro Meter werden zwei bis drei Zentimeter empfohlen. Die Justage ist mit den gezeigten einstellbaren Rinnenhaltern kein Problem. Für das gezeigte kleinere Rinnenformat sind Längen von zwei und drei Metern in vielen Baumärkten erhältlich, das Material kann mit einer Fein- oder Metallsäge problemlos abgelängt werden. Ist die Dachtraufe länger als drei Meter, wird der Rinnenkörper über spezielle gedichtete Verbinder gekoppelt. Diese Kupplungsstücke fangen auch die Ausdehnung des Kunststoffs bei hohen Temperaturen auf. Die Rinne wird in diesem Fall zur Mitte hin gekürzt, um die Haltenuten für die aufsteckbaren Endstücke zu erhalten.

Regen fachgerecht fortführen

Die Zuleitung zur Regentonne kann über eine preiswerte Ablaufklappe erfolgen, dabei kann das Fallrohr in eine kiesgefüllte Sickergrube oder an ein Entwässerungsrohr geführt werden. Die Klappe muss man dann allerdings per Hand schließen, wenn die Tonne voll ist. Komfortabler ist der Anschluss eines Regensammlers, der nach dem Prinzip der kommunizierenden Behälter die Regentonne nur bis zu einem bei der Montage vorherbestimmten Niveau befüllt und weiteres Wasser über das Fallrohr abführt. Ein solcher automatischer Sammler kostet allerdings knapp 50 Euro.


 
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Kommentare

Also solch einen teuren automatischen Sammler brauch man nicht bei solchen Gartenlauben.

Es reicht wenn man direkt vor dem Behälter einfach ein T oder Y Stück ein setzt. Die geradeaus laufende Öffnung wird mit Fallrohr und Behälter verbunden. Die abzweigende Öffnung geht dann in die Kanalisation oder ins Kiesbett.

Sollte die Regentonne jetzt voll laufen und bis zum T/Y Stück gefüllt sein, dann läuft alles weitere an Wasser automatisch über den Abzweig ab, ohne das man manuell eine Klappe betätigen muss.

Einzige Bedingung ist eigentlich, dass die Regentonne oben nicht offen ist, sondern wie im Bild geschlossen... Gruß Bluesmoke

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