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Das Igelhaus

redakteur
Das Igelhaus

 

Vor allem in der kalten Jahreszeit bedürfen Igel unserer Hilfe. Im komfortablen Igelhaus finden sie Schutz. Unsere Gärten gehören zu den wichtigsten Rückzugsgebieten für Igel in der Stadt. Mit einfachen Mitteln lässt sich dort ein Igelhaus als rettender Unterschlupf einrichten.

Festes Igelhaus bauen

Auch eine Igelburg aus Ziegel- oder Natursteinen ist ein idealer Unterschlupf. Dabei werden die Steine so mit Erde und Grassoden bedeckt, dass sie ganz zuwachsen. Der quadratische Innenraum hat eine Seitenlänge von 25-30 cm.

Luxuriöser ist ein Igelhaus mit separatem Schlaf- und Futterbereich: Den Futterplatz legen Sie mit Zeitungspapier aus, den Schlafplatz mit Stroh. Wegen der Bodenfeuchtigkeit stellt man das Igelhaus auf Gehwegplatten. Ideal für alle Igelhäuser sind versteckte, schattige Plätze, möglichst an einem leicht geneigten Hang, sodass Regenwasser ablaufen kann. Der Eingang muss zur wetterabgewandten Seite liegen.

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Naturnahes Igelhaus

Oft reicht es schon aus, natürliche Verstecke zu erhalten. So sollte man Reisig nicht verbrennen, sondern als Haufen stapeln. Oder zusammengerechtes Laub unter den Schuppen stecken. Sie können aber auch auf einen Laubhaufen reichlich Astwerk und Reisig schichten. Darüber spannen Sie dann eine Plastikplane (als Schutz vor Durchfeuchtung), deren vier Zipfel am Boden mit Steinen beschwert werden. Die Plane verstecken Sie unter weiterem Reisig.

Praxistipp: Für das vielleicht simpelste Igelhaus, lehnen Sie einfach ein Brett an eine Hauswand und füllen es mit viel Nistmaterial. Dafür eignen sich Haferstroh oder trockenes Laub. Heu hingegen nicht, es schimmelt leicht.

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