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Holzschutz - ganz praktisch

redakteur
Holz-Terrasse pflegen und schützen



Damit aus Spaß nicht Frust wird: Wer die richtigen Tipps und Tricks beherrscht, kann viel Zeit, Geld und dazu noch Energie sparen Holzschutz wird besonders effektiv, wenn Werkzeuge und Produkte optimal eingesetzt sowie Arbeiten sinnvoll und vorausschauend ausgeführt werden. Ein paar hilfreiche Tipps:

Richtig schleifen

Schleifen glättet die Holzoberfläche. Nach dem Schleifen können hoch stehende Holzfasern nicht mehr den Anstrichfilm beeinträchtigen. Schleifvorgänge sind notwendig, um das Holz auf neue Oberflächenbehandlungen vorzubereiten. Es ist wichtig, alte Anstriche abzuschleifen oder die Oberfläche von grob verarbeitetem Holz zu glätten.

Richtig streichen

Richtig streicht man mit einem Zug in Faserrichtung. Zwischen zwei Anstrichen sollte die Oberfläche angeschliffen werden (Schleifpapier mit geringer Körnung oder Schleifvlies). Bei den einzelnen Beschichtungen die jeweiligen Trocknungszeiten beachten, bevor der nächste Anstrich aufgebracht wird.

Holzschutz - ganz praktisch

Fenster streichen

Zum Streichen von Fenstern und Türen am besten eine tropfgehemmte (thixotrope) Lasur verwenden – das erleichtert Über-Kopf-Arbeiten.

Holzschutz - ganz praktisch

Pinsel vor Verkleben schützen

Damit die Pinsel während der Arbeitspausen nicht austrocknen und Farbreste an ihnen verklumpen, wickelt man sie am besten in eine Alu- oder Frischhaltefolie ein. Neue Pinsel sollten vor dem Streichen erst einmal mit dem Daumen durchgekämmt werden, um lose Borsten zu entfernen.

So vermeiden Sie ein Verkleben des Dosenrandes

Damit der Rand einer Dose nicht durch Lack- oder Lasurreste verklebt, kann man quer über den Rand der Dosenöffnung einen Krepp-Klebestreifen befestigen und daran den Pinsel abstreifen. Nach Gebrauch lässt sich die Dose dann einwandfrei wieder verschließen und bei den nächsten Anstricharbeiten leicht öffnen.

Wo ist denn schon gestrichen?

Bei der Verarbeitung farbloser Produkte sieht man oft nicht, wo schon gestrichen wurde und wo nicht. Es ist sinnvoll, sich die Streichfläche in einzelne Abschnitte einzuteilen und mit Kreppband zu markieren. Später die Stelle unter dem Klebeband nicht vergessen.

Trocknungszeiten

Lasuren und Lacke auf Alkydharz- Basis trocknen oxidativ, also durch die Aufnahme von Sauerstoff. Sie benötigen daher während der Trocknungsphase sehr viel frische Luft. Bei der Verarbeitung von alkydharzbasierten Produkten ist die Durchhärtungszeit in der Regel länger als bei wasserbasierten Acrylharz-Produkten. Wie lange zwischen den Anstrichen gewartet werden muss, steht auf der Dose.

Temperaturhinweise

Für die optimale Trocknung eines Anstrichs sollten die Temperaturangaben auf der Dose beachtet werden. Normalerweise gelten die angegebenen Trocknungszeiten für Normklima – 23 Grad, 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit.

Lack durchgehärtet?

Damit das beschichtete Objekt gebrauchsfähig ist, muss der Lack durchgehärtet sein. Testen Sie an einer nicht einsehbaren Stelle. Bleibt ein Fingerabdruck, muss der Anstrich noch länger trocknen.

Anderer Farbton als auf der Dose

Lasuren mit Holzfarbton können je nach Holzart, auf die sie gestrichen werden, ein anderes Farbergebnis hervorrufen. Dieser Ton muss nicht mit dem Farbton auf der Dose übereinstimmen. Probieren Sie deshalb an einer später nicht einsehbaren Stelle, ob mit der Lasur der gewünschte Holzton erreicht wird.

Altanstriche leicht entfernen

Spezielle Abbeizer für Holz entfernen beim Renovieren von Holzoberflächen gerissene oder abgeblätterte Altanstriche mühelos und gründlich ohne viel Schleifen.

Behandlung von Holzinhaltsstoffen

Bei hellen, wasserbasierten Anstrichen können durch Holzinhaltsstoffe (z. B. Harze) gelbliche oder braune Verfärbungen entstehen. Das lässt sich vermeiden, wenn mit einem Isoliergrund gegen das Durchfärben von Holzinhaltsstoffen vorgestrichen wird.

Richtiges Werkzeug

Rundpinsel eignen sich für Fensterbeschichtung, Flachpinsel für flächiges Streichen. Für Alkydlacke sollten Chinaborsten verwendet werden, für Acryllacke und Lasuren Orelmix-Borsten. Schweineborsten nimmt man am besten für Zaunlasuren – und Lammfellroller für Wandfarbe.

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