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Pflaster verfugen

redakteur
LupePflastersteine richtig verfugen

Im Heft "selbst ist der Mann" und hier auf selbst.de berichten wir immer wieder über das Verfugen von Pflastersteinen. Neben speziellem Fugensand, der das Auswaschen der Fugen bei Regen und den Befall mit Unkraut verhindern soll, gibt es auch mineralische Fugenmörtel.

Wenn Sie Ihr Steinpflaster verlegt haben, müssen Sie das Pflaster anschließend verfugen: Hier gilt es, Sand mit Zement gemischt in die Fugen einzukehren. Jetzt klären wir auch die Frage, in welchem Verhältnis Sand und Zement gemischt werden müssen, damit beim Verfugen der Pflastersteine die Steine fest im Sandbett liegen.

Pflaster richtig verfugen

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Im Allgemeinen sollte das Mischungsverhältnis etwa 1 bis 2 Teile Zement und 3 bis 5 Teile Sand betragen (ein Teil z. B. eine Schaufel voll) – trocken! Je breiter Fugen ausfallen, desto grobkörniger sollte das Gemisch sein – gewaschener Sand ist etwa in Mischungen 0 bis 5 mm und 0 bis 8 mm erhältlich. Und je mehr Zement man beimischt, desto härter wird die Fuge (bei feinerem Sand braucht man aber auch mehr Zement, damit es aushärtet). Vorab die Fugen ein wenig vornässen, aber nur soweit, dass kein Wasser stehen bleibt, nur die Oberfläche muss ein wenig feucht sein, damit das Gemisch auch haftet. Besser Trasszement als Portlandzement verwenden, da letzterer zu Verfärbungen und Ausblühungen führen kann. Sind Sie sich mit der richtigen Mischung unsicher, können Sie zu fertigen Mörtelmischungen greifen, z. B. als Pflasterfugenmörtel bezeichnet. Letztlich muss man aber auch keine Wissenschaft daraus machen, denn es geht ja nicht um Mauermörtel beim Hausbau – man kann auch einfach nur Sand zum Verfugen benutzen. Mischt man ein wenig Zement dazu, fühlen sich Ameisen halt nicht so wohl und die Fugen spülen nicht so schnell aus, dafür können die Fugen bei Untergrundbewegungen eher reißen – je härter die Fuge, desto schneller.


 
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