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Garage bauen – Parkplatz direkt am Haus

redakteur
LupeGarage bauen – Parkplatz direkt am Haus

Nie mehr einen Parkplatz suchen zu müssen, ist der Traum vieler Autofahrer: In der eigenen Garage direkt am Haus steht der Wagen sicher und trocken. Lesen Sie, worauf es noch ankommt.

Zuerst die reinen Zahlen: Gut 590.000 Diebstahlsdelikte rund ums Auto zählte das Bundeskriminalamt 2005. Mehr als 50.000 Fahrzeuge wurden gestohlen, aus etwa 390.000 Pkw wurden Gegenstände entwendet. Gut 150.000 Delikte entfallen auf Diebstahl am Auto (Spiegel-, Antennen-, Felgenklau).

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Doch nicht nur zum Schutz vor Kriminalität ist eine Garage eine sinnvolle Investition. In der Garage parkt das Auto auch sicher vor der Witterung oder vor Schäden durch Nager. Geldwerte Vorteile, die sich spätestens bei den Prämien der Kfz-Versicherung niederschlagen. Außerdem bietet die Garage Stauraum für Gartengeräte und Werkzeug.

Schöner parken: Garagen-Bausätze in der Übersicht >>

Anleitungen: Garage bauen

Planen Sie daher Ihre Garage oder den Carport sorgfältig. Nehmen Sie sich Zeit, messen Sie nach, zeichnen Sie mehrere Möglichkeiten in den Lageplan Ihres Grundstücks. Die meisten Planungsschritte sind für beide Stellplatzvarianten notwendig und hilfreich.

So vermeiden Sie Fehler beim Garagenbau.

  • Platzbedarf für Garage ermitteln: Öffentliche Parkboxen messen maximal 5 m x 2,50 m. Der Privatparkplatz darf gerne breiter sein: Messen Sie nach, wie groß Ihr Auto ist – bei weit geöffneten Türen! Planen Sie bereits jetzt eine Platzreserve ein, wenn vielleicht mal ein größeres Auto geparkt werden soll.
  • Garagen-Zufahrt planen: Wichtig ist natürlich auch, dass Sie Ihren Stellplatz gut erreichen – mit dem Auto und auch zu Fuß. Empfehlenswert ist es, den Parkplatz nah am Haus und gut beleuchtet zu planen und ggf. sogar mit einem überdachten Stichweg an den Hauseingang anzubinden. Zufahrten ohne Kurven lassen sich mit dem Wagen leicht befahren, sind gut einsehbar, verbrauchen wenig Platz auf dem Grundstück und dienen gleichzeitig als (vielerorts zwingend erforderliche) Abstellfläche vor der Garage. Hier steht das Auto sicher, ohne den Verkehr zu behindern, während das Garagentor öffnet.
  • Stauraum in Garage einkalkulieren: Nützlich ist es, zusätzlichen Stauraum in einem Anbau neben der Garage zu schaffen. So kann das Auto nicht beim Rangieren durch Gartengeräte oder Fahrräder beschädigt werden.
  • Dachform der Garage berücksichtigen: Viele Garagen oder Carports tragen ein Flachdach. Prinzipiell ist jede andere Dachform möglich. Grundsätzlich sinnvoll und häufig sogar vorgeschrieben ist es, den anfallenden Niederschlag zur Gartenbewässerung in Regen tonnen aufzufangen oder auf dem Grundstück versickern zu lassen. Sonst wächst die versiegelte Fläche des Grundstücks, und damit steigen die Abwassergebühren. Kaum jemand mauert heute seine Garage noch selbst.
  • Materialwahl klug treffen: Fertigteilgaragen aus Beton oder Stahl sind günstiger und schneller aufgebaut. Betonfertiggaragen werden meist komplett mit dem Tieflader angeliefert und per Kranarm zentimetergenau abgesetzt. Stahlfertiggaragen bestehen hingegen aus Einzelteilen (Seiten- und Rückwände, Dach) und werden vor Ort montiert. Diese Arbeit kann man häufi g auch selbst erledigen.
  • Versteckte Kosten bei Garagen: Meist ist der Preis für das erforderliche Fundament nicht im Listenpreis der Fertiggarage enthalten. Entscheidend kann auch sein, bis wo die Lieferung erfolgt: bis zum Aufstellungsort oder nur bis zur Bordsteinkante? Auch das Tor und dessen Antrieb kosten oft extra. Vergleichen Sie die Leistungsbeschreibungen verschiedener Anbieter genau, um keine teure Überraschung zu erleben.
  • Elektrische Garagentorantriebe sind heute weitestgehend Standard. Eine EU-Richtlinie sorgt dafür, dass die Antriebe nicht nur komfortabel sind, sondern auch sicher: Trifft das Tor auf ein Hindernis (Ball, spielendes Kind), stoppt der Motor und fährt sofort wieder ein Stück hoch, so dass niemand von einem sich schließenden Tor eingeklemmt werden kann. Sicher gegen Einbruch sind Garagentore aber erst, wenn Sie über eine mechanische Aufschiebesicherung verfügen. Versucht jemand, das Tor gewaltsam zu öffnen, senkt sich ein Dorn in der Antriebsschiene und blockiert die Antriebskette.

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