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Carport / Autounterstand selbst bauen

Carport / Autounterstand selbst bauen

Wer seinen Autounterstand selbst bauen möchte, ist mit einem Carport-Bausatz besser bedient als mit einer Garage. Auch in Sachen Rostvorsorge bieten Carports Vorteile. Wer eine Garage bauen möchte, kann nur dann Eigenleistung einbringen, wenn er sie Stein auf Stein aufmauert. Unter Umständen kostet das dann trotzdem mehr als eine Fertiggarage, die vom Hersteller innerhalb von etwa zwei Stunden aufgestellt wird, ohne dass man auch nur einen Finger rühren müsste. Wer sich hingegen für einen Carport entscheidet, kann durch Eigenleistung Geld sparen: Einen Einzelcarport-Bausatz bekommt man schon für unter 1000 Euro. Vor dem Kauf sollten Sie sich aber genau erkundigen, welche Bauteile zum Lieferumfang gehören.

Carports als Bausatz – Beispiele

Grundriss-Vorschläge und Pfosten-Verankerungen

So bauen Sie selbst einen Carport auf

Oftmals zählen die Materialien zur Dacheindeckung nicht dazu. Seitliche Verkleidungen kosten ebenfalls Aufgeld. Hier sollten Sie auch nicht an der falschen Stelle sparen, denn ein vollkommen offener Carport lässt Regen und Schnee bei entsprechenden Windverhältnissen ungehindert ans Auto. Es empfiehlt sich also, zumindest die Wetterseite mit einer Wand oder einem Rankgitter für Pflanzen zu verkleiden. Ansonsten besteht der Vorteil eines Carports gegenüber einer Garage darin, dass er besser belüftet ist und das Auto entsprechend schneller abtrocknen kann.

Holz muss vor Feuchtigkeit geschützt werden

Neben der Ausstattung, die im Preis enthalten ist, sollten Sie auch auf die Holzart bzw. Behandlung des Holzes achten. Meistens bestehen Carport-Bausätze aus Fichte oder Kiefer. Beide Holzarten müssen druckimprägniert sein, um der Witterung dauerhaft standzuhalten. Es gibt auch Carports aus Lärche, einem Holz, das ohne „chemische Keule“ langlebig, dafür aber deutlich teurer ist. Weniger natürlich, dafür besonders haltbar sind Carports aus verzinktem Stahl – eine Alternative für all jene, die eine glatte, kühle Optik mögen und zum regelmäßigen Streichen keine Lust haben. Allen Carports gemein ist ihre Variabilität. So ermöglichen Modulsysteme eine Vielzahl von Varianten, die für jede Situation das richtige bereithalten. Ganz wichtig: Klären Sie vor dem Kauf, ob ein Bauantrag gestellt werden muss.

Punktfundamente sorgen für einen sicheren Stand

Im Gegensatz zur Garage benötigen Sie für einen Carport keine Fundamentplatte, sondern nur Punktfundamente für die Pfosten. Achten Sie dabei auf eine frostsichere Gründung, d. h. Sie müssen mindestens 80 cm tiefe Löcher ausheben. Des Weiteren sollten die Fundamente einen Durchmesser von 70 cm nicht unterschreiten, um die notwenige Standfestigkeit zu erzielen. Zur Verankerung setzen Sie am besten Pfostenanker in den Beton, an denen die Holzpfosten festgeschraubt werden können. So hat das Holz keinen Kontakt zum Boden und ist vor Feuchtigkeit geschützt. Bevor Sie die Pfosten an den Ankern befestigen, muss der Beton etwa acht Tage aushärten.

Baugenehmigung für Carports

Vor dem Kauf eines Carports sollten Sie mit den entsprechenden Plänen (Grundriss, Maße) bei Ihrer zu­ständigen Baubehörde vorsprechen. Hier erfahren Sie, ob ein Bauantrag gestellt werden muss. Des Weiteren muss anhand der Bebauungspläne ermittelt werden, bis wie weit Sie an die Grundstücksgrenze heranbauen können. Oft müssen bestimmte Abstände eingehalten werden. Gegebenenfalls brauchen Sie auch eine schriftliche Einwilligung Ihres Nachbarn.

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