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Blumenerden für Garten- und Balkonpflanzen

redakteur
LupePflanzerde: Boden verbessern

Pflanzerde stapelt sich säckeweise im Garten-Center und stellt einen vor die Qual der Wahl. Für fast jeden Bereich gibt‘s speziell gemischte Blumenerden. Wann reichen Billigprodukte, wann lohnen Premium-Pflanzenerden? Wir erklären, wie Sie dem Mutterboden im Beet verbessern.

Pflanzen in Töpfen und Balkonkästen sind der Blumenerde auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Die Pflanzerde muss den ganzen Sommer über durchhalten. Normale Gartenerde ist ungeeignet.

Bestandteile von PflanzerdenGute Mischungen von Pflanzenerde sollen nach dem Pressen in der Hand auch wieder locker auseinanderfallen. Dafür sorgt ein Grundgerüst aus organischer Masse, das außerdem als Wasserspeicher dient. Sand in der Blumenerde bewirkt, dass überschüssiges Wasser gut abläuft und die Wurzeln belüftet werden.

Wer hier ein paar Kübel, dort einige Balkonkästen bepflanzen und noch Zimmerpflanzen umtopfen möchte, ist mit Universalerden gut bedient. Diese bieten den Pflanzen eine gute Grundversorgung, alle Hauptnährstoffe sind sofort für die Pflanzen verfügbar und reichen für etwa 4 Wochen. Dann müssen Sie nachdüngen.

Für einen ganzen Kübelgarten, viele Pflanzen einer Art oder wertvolle Einzelpflanzen lohnen sich Spezialerden, die genau auf die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzen abgestimmt und entsprechend aufgedüngt sind. Alternativ können Sie Blumenerde mit Langzeitdünger aufpeppen und für Balkonpflanzen verwenden.

Blumenerden für Spezialeinsätze

Blumenerden und Pflanzerden im TestZum Teil haben die Pflanzen auch so spezielle Wünsche an den Mutterboden, in dem sie wachsen, dass Universalerde überfordert ist. Das gilt zum Beispiel für Moorbeete, die sauren Boden brauchen. Diesen bekommt man mit Moorbeeterde. Balkonpflanzen wie Petunien und Geranien sind hungrig und verlangen nach einer nährstoffreichen Pflanzerde.

Tipps: Welche Blumenerde wofür?

Spezialerden enthalten schnell löslichen Dünger, damit die frisch eingepflanzten Gewächse sofort durchstarten können, sowie Langzeitdünger, der die Pflanzen bis zum Herbst versorgt. Kübelpflanzen werden alle zwei bis drei Jahre umgetopft.

Blumenerden für BalkonpflanzenKübelerde muss daher extrem strukturstabil sein. Ihr hohes Gewicht sorgt dafür, dass die Pflanzen sich gut darin festhalten können und bei Wind nicht sofort umfallen. Sie können Kübelerde auch für Gehölze und Stauden in Töpfen verwenden. Wer lehmigen Gartenboden hat, kann ihn für Teiche nehmen – Sie müssen ihn nur aus mindestens 30 cm Tiefe holen, damit er nicht zu nährstoffreich ist.

Wasserspeichererden sind besonders für Hanging Baskets und andere Töpfe geeignet, die gerne mal trocken werden. Alte Erde aus dem Vorjahr ist ausgelaugt, eignet sich aber gut zur Bodenverbesserung. Pflanzerden sind für’s Grobe gedacht, z. B. um den Gartenboden vor dem Pflanzen von Gehölzen oder Stauden anzureichern. Wer will, kann noch spezielles Wasserspeichergel untermischen.

Gute Blumenerden - schlechte Pflanzenerden

Der Preis einiger Blumenerden im Bau- und Gartenmarkt ist verlockend, das Ergebnis enttäuschend: Billige Pflanzenerde hält in der Regel nicht, was sie verspricht. Oft findet man grobe Fasern oder gar Aststückchen darin, die die Pflanzenwurzeln in viel zu große Hohlräume zwingen. Ärgerlich sind auch die lästigen Unkräuter in billiger Aussaaterde.


 
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