Garagentorantrieb

Garagentore können per Hand geöffnet werden, müssen es aber nicht: Ein elektrischer Garagentorantrieb erleichtert den Alltag und bietet ein Plus an Komfort. Heimwerker können einen Garagentorantrieb unter Beachtung einiger Hinweise zügig und unkompliziert selbst einbauen. Wie Sie einen Garagentorantrieb montieren, zeigt diese Anleitung anhand eines Sektionaltores Schritt für Schritt. Natürlich kann die Montage eines elektrischen Garagentorantriebs auch nachträglich erfolgen!

Ob es regnet, stürmt oder schneit – mit elektrischen Garagentorantrieben gelangt man schnell und ohne Aussteigen in die Garage. Darüber hinaus bieten sie weitere Vorteile. Moderne Systeme sind kraftvoll, geräuscharm sowie energieeffizient und sichern die Garage zudem effektiv vor Einbrechern. Heimwerker schätzen die einfache, schnelle und sichere Montage der Antriebe.

 

Garagentor: Antriebsmontage vorbereiten

Zunächst sollte überprüft werden, ob das Garagentor ausbalanciert und im Gleichgewicht ist. Dazu das Tor zur Hälfte öffnen und loslassen. Ändert das Tor seine Position nur unwesentlich, kann der Garagentorantrieb zum Einsatz kommen. Nun wird an der obersten Kante die Mitte des Tores ermittelt und markiert. Anschließend werden die Schienenelemente miteinander verbunden, nachdem alle Sicherungen entfernt wurden. Nachfolgend wird der Zahnriemen beziehungsweise die Kette mittels einer Feder gespannt. Dabei ist zu beachten, dass die Feder nur etwa zur Hälfte gespannt ist. Der letzte Vorbereitungsschritt ist die Verbindung von Antrieb und Schiene per Schraube.

 

Garagentorantrieb montieren

Möchte man sein Garagentor nicht per Hand öffnen, sondern vom Auto aus, benötigt man einen elektrischen Antrieb. In unserem Fall handelt es sich um den Elektroantrieb EcoMatic von Hörmann, den man im Fachhandel erhält. Kostenpunkt: ab ca. 240 Euro, je nach Torart auch bis ca. 390 Euro. Dieser Antrieb eignet sich nicht nur für jedes Hörmann-Garagentor, sondern ebenso für Fremdfabrikate, ob Sektional- oder Schwingtor. Haben Sie jedoch ein Tor vom selben Hersteller, sind schon entsprechende Befestigungspunkte vorgesehen, sodass eine Nachrüstung einfacher vonstatten geht.

Im Gegensatz zu vielen anderen Antrieben erfolgt die Betätigung nicht über eine Kette, sondern über einen wartungsfreien Zahngurt. Dieser läuft nicht nur besonders leise, sondern spannt sich auch automatisch bei jedem Öffnen nach. Darüber hinaus besitzt er eine Aufschiebesicherung, die beim Schließen des Tores in den Anschlag der Führungsschiene einrastet und ein Aufhebeln verhindert. Diese Sicherung funktioniert im Übrigen auch ohne Strom, sodass ein Stromausfall während des Urlaubs nicht die Funktion stört und die Garage stets gegen Einbruch gesichert ist.

Praxistipp: Mittlerweile gibt es auch ein Schwingtorsystem mit integriertem Antrieb, das auch ohne Stromanschluss funktioniert – mit Akku. Das neuartige System GTS 24 benötigt darüber hinaus keinen separaten Raum für die Antriebseinheit, denn sie wird direkt am Torflügel befestigt. Die etwas aufwendigere Deckenmontage entfällt also.
 

Fotos: Chamberlain, Hörmann, sidm, Archiv

Quelle: selbst ist der Mann

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