Gabionen-Bank

Als seitliche Begrenzung zur Terrasse und Trennung zum Gräserbeet fungiert die moderne Gartenbank aus Gabionen. Wie Sie die Gabionen-Bank selbst bauen, zeigt das Video Schritt für Schritt!

 

So bauen Sie die Bank aus Gabionen:

  • Der Untergrund ist hier bereits verdichtet und mit Schotter belegt. Nun geht‘s ans Vormontieren der aluverzinkten Gabionen.
  • Eine Montageanleitung liegt bei. Die Einzelteile lassen sich einfach mit den beigefügten Spiralen verbinden
  • Während des Befüllens mit Steinen werden Stromleitungen für die integrierten Strahler verlegt.
  • Nur frostbeständige Steine verwenden, die größer als die Maschenweite sind! An den Sichtflächen sauber stapeln, innen einfach aufschütten.
  • Die oberste Schicht ebenfalls sorgfältig stapeln, damit die Sitzbretter später plan aufliegen. Deckel schließen – fertig ist die Gabionen-Bank.
  • Das angrenzende Dünenbeet wird, wie sich‘s für einen „Nordseestrand“ gehört, mit pflegeleichten Gräsern bepflanzt.
  • Als Sitzauflage dienen, passend zum Bo- denbelag, vier Dielenbretter aus Lärchen- holz. Sie sind mit Querhölzern verbunden.
  • Die fertige Anlage in der Übersicht. Fehlt nur noch der Rollrasen. Wie Sie diesen verlegen, steht auf den nächsten Seiten.
 

Steingefüllte Drahtkörbe: Gabionen

Drei 100 x 50 x 50 cm große Einzel-Elemente der steingefüllten Drahtkörbe bilden das Grundgerüst (zirka 49 Euro pro Stück). Befüllt ist diese Sitzbank aus nichtrostenden Gabionen-Körben mit Basaltlava aus der Eifel (15 Euro/Tonne plus Fracht). Der Clou: Integrierte Strahler beleuchten blendfrei die angrenzende Holzterrasse und illuminieren stimmungsvoll das dahinter liegende Beet.

Gabionen (gabion = Englisch für Drahtkorb oder Steinkorb) sind bislang eher aus dem Garten- und Landschaftsbau bekannt: Die steingefüllten Drahtkörbte dienen als Hangabsicherung, Sichtschutz, Gartenbegrenzung oder Sitzplatz. Die nichtrostenden Steinkörbe werden aber auch als origineller Gartentisch, exklusiver Grillplatz, Hochbeet oder Gartenbank genutzt.

Die stabilen Drahtkörbe lassen sich mit den unterschiedlichsten Steinen befüllen: Basalt, Granit, Kalksandstein oder auch Glasbausteinen. Allerdings dürfen in Gabionen nur frostbeständige Steine verwendet werden. Deren Größe sollte etwa das Eineinhalb- bis Zweifache der Maschengröße der Gabione betragen, das sind in unserem Fall 10 cm. Die Steine möglichst dicht schichten und größere Hohlräume vermeiden. Die Steinkörbe können bis zirka 25 mm über die Oberkante befüllt werden, da sich das Füllmaterial unter Belastung weiter verdichten und senken kann. Die Gabionen lassen sich sowohl nebeneinander als auch übereinander platzieren und können So auch gut zur Begrenzung von Grundstücken oder als Sichtschutz neben der Terrasse verwendet werden. Prinzipiell bietet ein Gabionenzaun auch die Möglichkeit einer Umgestaltung – allerdings mit relativ großem Aufwand.

Durch die natürliche Steinbefüllung fügt sich eine Gabionenwand harmonisch in Garten und Natur ein – auch, weil sie sich auf Wunsch bepflanzen lassen. Die Zwischenräume werden entweder im Laufe der Jahre von Flugsamen begrünt oder Sie Pflanzen bewusst Blumen aus dem Steingarten ein. Der Einsatz von Gabionen ist meist eine preislich günstigere Alternative zu Fertigteilen oder Mauern aus Beton. Gabionenmauern lassen sich leicht errichten, sind umweltfreundlich und halten den höchsten klimatischen Belastungen und Temperaturschwankungen stand. Zudem reguliert sich die Entwässerung von selbst – achten Sie aber wegen des hohen Gewichtes der steingefüllten Drahtkörbe auf ein ausreichend tief gegründetes Fundament!

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Quelle: selbst ist der Mann 5 / 2009

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