Ausgleichsmasse Boden ausgleichen

Vor allem, wenn Sie Fliesen verlegen möchten, benötigen Sie einen ebenen Untergrund. Mit Ausgleichsmassen können Sie den Fußboden ausgleichen: Unebene Böden lassen sich mit selbstverlaufenden Nivelliermassen leicht ausgleichen. Wie Sie Ausgleichsmassen selbst verarbeiten, zeigt das Video Schritt für Schritt.

Fußböden sind großen Belastungen ausgesetzt, daher ist ein haftfähiger, belastbarer Untergrund wichtig: Weist der Estrich starke Unebenheiten aus, müssen Sie diese mit Ausgleichsmassen einebnen, damit Fliesen darauf verlegt werden können. Unebene Untergründe beschädigen sonst auf Dauer die darauf verlegten Bodenbeläge! Mit Ausgleichsmassen vermeiden Sie solche Schäden dauerhaft und sparen viel Geld. Wichtig: Je nach Stärke der Schäden im Estrich sind unterschiedliche Ausgleichsmassen erhältlich – manche nivellieren nur wenige mm Höhendifferenzen (sind aber selbstverlaufend), andere füllen auch tiefere Kratzer im Boden auf, müssen dafür aber verschlichtet werden.

Fußboden
 

Unebenen Boden ausgleichen

Ist der Estrich stark beschädigt, sollten Sie ihn begradigen: Nivelliermasse verarbeiten

In unserem Beispiel haben wir die Niveauunterschiede von bis zu 30 mm mit einer Spachtelmasse aufgefüllt – der leichteste Weg Fußböden auszugleichen. Den passenden Nivellierspachtel müssen Sie in Abhängigkeit zu den Unebenheiten auswählen. So gibt es Ausgleichsmassen, die in einer Schichtstärke von ca. 1 mm bis 10 mm aufgetragen werden können, oder aber Produkte, die Schichtstärken von bis zu 30 mm verkraften. Weist der Boden größere Niveauunterschiede auf, müssen Sie ggf. spezielle Reparaturmörtel oder aber Estrich aufbringen. In jedem Fall gilt es, den Raum genau auszunivellieren und das geeignete Produkt auszuwählen.

Vielleicht müssen Sie danach außer im Baumarkt auch im Baustoffhandel Ausschau halten. Die von uns verarbeitete Ausgleichsmasse ist im Baumarkt erhältlich. Sie verteilt sich nahezu selbsttätig im Raum. Achten Sie bei jedem Produkt zum Boden ausgleichen auf die Abbindezeiten: Je schneller die Masse abbindet, desto weniger Zeit haben Sie zum Anrühren und Verteilen, was bei großen Flächen zu Hektik führen kann.

 

PRAXIS-TIPP: Randdämmstreifen einbauen

Baustoffe dehnen sich aus und ziehen sich zusammen, mithin befinden sich alle Gebäude in ständiger Bewegung, auch wenn man davon nichts mitbekommt. Besonders Holzbalkendecken verziehen sich stark. Um Risse in der Ausgleichsmasse zu verhindern und vor allem Schallübertragungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, die unteren Wandränder vorher mit Dämmstreifen zu versehen, sodass die Masse später von den Wänden entkoppelt ist.

Quelle: selbst ist der Mann

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