Funkschalter gestört?

Schließsysteme: Funkschalter gestört
Auf Knopfdruck auf! Unschön wird es, wenn der Funkcode auf fremde Handsender übertragen werden kann.

Elektrische Schließsysteme für das Haus sind komfortabel, aber genauso wie rein mechanische Pendants nicht grundsätzlich sicher.

So knackte schon im Jahr 2008 ein Team der Ruhr-Universität Bochum das weit verbreitete Keeloq-Funksystem. Mittlerweile kann das auch ein Personenkreis, der keine guten Absichten hegt: Vermehrt ist davon zu lesen, dass Kriminelle Garagentore, Hauseingangstüren oder Autos mit eigenem Funkschalter öffnen.

 

Schließsysteme: Funkschalter-Signal kann abgehört werden

Betroffen davon sind laut Torzugangs-Systemhersteller Chamberlain vor allem ältere Systeme, die mit dem sogenannten Keeloq Rolling Code arbeiten. Die Verschlüsselung dieser Sender wechselt zwar mit jeder Benutzung, allerdings nicht willkürlich, sondern berechenbar.

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Spiegel online berichtete schon 2008, dass man in einem Radius von 100 Metern um den Sender das Öffner-Signal abhören und mittels Laptop nach einer halbe Stunde den Türöffner klonen könne. Die Polizei rät deshalb jedem Hauseigentümer, die Fernbedienungen und elektronischen Schlösser überprüfen zu lassen (Tipps dazu auch unter www.polizei-beratung.de) – und ggf. zu erneuern.

Mehr Sicherheit sollen laut Hersteller Chamberlain seine seit 2013 verwendeten, patentierten Verschlüsselungssysteme bieten, deren Nachrüstung jedoch meist nicht möglich ist. Im Zweifelsfall empfiehlt sich der Austausch des Antriebs samt Empfänger und Handsender; bereits für unter zweihundert Euro sind Garagentorantriebe mit hohen Sicherheitsstandards erhältlich. Mehr Infos unter www.chamberlain.de.

Quelle: selbst ist der Mann 12 / 2015

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