Fräsaufsatz

Arbortech bietet ein neues Bearbeitungswerkzeug zum Holzschnitzen mit dem Winkelschleifer an. Wir haben den Fräsaufsatz selbst ausprobiert.

Die Produkte des aus Australien stammenden Unternehmens Arbortech (www.arbortech-europa.de) sind vielen Holzbildhauern ein Begriff. Neu im Sortiment ist der Turboshaft, ein Fräsaufsatz, der mit einem Durchmesser von nur 20 mm sehr kleine hand- oder schablonengeführte Fräsarbeiten zulässt.
Den Materialabtrag übernehmen zwei kleine Wolframcarbid-Schneidscheiben, die, sollten sie stumpf werden, einfach mit dem beiliegenden Torx-Schlüssel gelockert und etwas gedreht werden können (hinterher wieder festziehen!). Die Schneiden des Fräsaufsatzes sind auch komplett austauschbar. Bis zu 80 mm tief kann mit dem Fräsaufsatz zum Schnitzen in das Holz geschnitten werden, dazu müssen Sie den Finger immer in leichte Schräglage bringen. Das relativ geringe Eigenleben des Werkzeugs ist nach gewisser Übung durchaus beherrschbar. Allerdings wird der Finger schnell heiß und läuft an, Arbeitspausen beim Fräsen sind also notwendig. Der Turboshaft ist ab rund 90 Euro erhältlich.

Das "selbst ausprobiert"-Fazit: Fräsaufsatz zum Schnitzen
  • + Sehr zügiger Arbeitsfortschritt bei kleinem Fräsradius
  • + Dreh- und austauschbare Hartmetall-Frässcheiben
  • + Nach etwas Übung gut beherrschbares, eher geringes Eigenleben
  • – Wird schnell heiß; das zwingt zu Arbeitspausen

Quelle: selbst ist der Mann 1 / 2016

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