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11 Antworten (Letzter Beitrag)
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Gast

Dielenboden ausgleichen und Dämmung Holzbalkendecke

Hallo zusammen !

Wir sind gerade beim Sanieren der Küche meiner Mutter. Es handelt sich dabei um ein rund 90 Jahre altes Haus. Wir sind uns jetzt nicht ganz schlüssig wie wir beim Ausgleichen des Bodens vorgehen sollen.
Es handelt sich um eine Holzbalkendecke mit aufgenagelten Dielen ca. 30-40 mm stark als Unterboden. Diese Dielen sind natürlich nicht mehr ganz gerade aber auch nicht extrem verworfen oder ähnlich. Die Dielen sind keine Nut- und Federnbretter.
Die normal angebotenen Ausgleichsmassen ( z.B Lugato ) sind ja nur für verleimte Nut- und Federnbretter zulässig
Wie gleicht man diesen am besten aus um dann wieder PVC verlegen zu können.

Bisheriger Aufbau
Auf den Dielen waren Sperrholzplatten ca. 10 mm über die ein PVC verlegt war. Über diesen PVC waren Spannplatten ebenfalls 10 mm angebracht und darauf der zuletzt sichtbare PVC Boden.

Der ganze "Ausgleichsaufbau" soll nicht zu hoch werden, da es ansonsten an den Türen große Stufen gibt.

Die Holzbalken sind von oben und unten mit angenagelten Dielen verschlossen.
Als Wärme- und Schalldämmung war bisher "Schutt" dazwischen. Was gibt man da rein - Styropor / Steinwolle - Der Raum darunter ist derzeit unbewohnt und daher auch ungeheizt ( wird auch sicherlich noch eine Zeit so bleiben ).
Die Holzbalken sind nicht lackiert oder ähnlich sondern "natur".

mfg

Reinhard

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Gast

Re: Dielenboden ausgleichen und Dämmung Holzbalkendecke

Eine Frage dazu
Ihr habt sowieso vor, den Boden komplett hochzunehmen, um den Schutt aus der Decke auszuräumen?

n/v
Gast

Re: Re: Dielenboden ausgleichen und Dämmung Holzbalkendecke

Ja, weil da muß ein Abflußrohr und ein Wasserrohr rein - Spüle kommt jetzt auf die andere Seite

mfg

Reinhard

n/v
Gast

Re: Re: Dielenboden ausgleichen und Dämmung Holzbalkendecke

Um Himmels willen den "Schutt" nicht ausräumen, wenn es nicht unbedingt sein muss. Der Sand oder die Schlacke, die man früher zum Verfüllen benutzt hat, hat den Sinn, das Deckengewicht zu erhöhen, um das Resonanzverhalten der Decke zu verbessern (Schallschutz und Aufschwingen beim Drübergehen.
Also wenn du die Dielen ohnehin aufnimmst um die Rohre zu verlegen. Leg auf die Schüttung eine Folie o.ä. als Schutz, darauf dann ein Dämmaterial deiner Wahl (am besten Mineralwolle) bis zur Balkenhöhe, neu Dielung drauf oder Spanplatte, darauf dann ein neuer Fussbodenaufbau mit Trittschalldämmung, ja nachdem was Du dann als Belag vorgesehen hast (Fliesen, Laminat oder Kunststoff).

HTH Steffen

n/v
Gast

Re: @Steffen

Nur so 'ne Idee Wenn da sowieso schon Dreck in der decke liegt, könnte man sich doch die Folie schenken und einfach mit diesem weiheißtdasnochgleich ... Vulkan-Popcorn-Isolier-Zeugs auffüllen, oder? Durchrieselgefahr besteht ja offensichtlich nicht.

n/v
Gast

wie sind denn die Möglichkeiten?

vielleicht ist ja Vulkan-Popcorn-Isolier-Zeugs einfach nur Bims.

Aber bevor ich anfange stelle ich mir ein paar andere zusätzliche Fragen. wird das eine größere Aktion? Sollen die Deckenbalken im Erdgeschoss sichtbar sein? wieviel luft habe ich nach oben um einen gesunden Fußbodenaufbau zu gewährleisten? also will ich die Türen im OG umbauen? habe ich anschließend genug Kopfhöhe? und so weiter.

Also ich brauche in einer Decke Masse wegen der Schalldämmung betrifft allerdings nur den Luftschall. Für den Trittschall muss ich den Fussbodenaufbau von Wand und Decke entkoppeln. Zusätzlich ist im Fussboden eine Wärmedämmung angebracht. Wenn die Deckenbalken ausreichend belastbar sind (Statik?) würde ich einen richtig schwimmenden Estrich wählen. Also unten Rauhspund auf DB darüber Rieselschutz dann 50mm ZE 20 auf Styropor 33/30
Dann kommen wir zu einem gesamt Deckenaufbau oberhalb DB von
ca. 12- 13 cm.

Ansonsten würde ich von jeglicher Spachtelmasse auf Holz abraten, 1. Das Holz vergammelt unter Umständen und eine dauerhafte Haftung zementgebundener Spachtelmassen ist nicht möglich. besser wäre eine Ausgleichsschüttung aus Perlit und darüber Trockenestrich (Fermacell) oder auch Gips alá Knauf Rigips etc. kann man problemlos drauf weiterarbeiten mit Fliesen Laminat etc. zu Bedenken ist allerdings dann die Höhe des Neuen Aufbaus. Ahnlich wie bei Estrich.

sie sehen das ist ein recht umfangreiches Thema.
Falls weitere Fragen bestehen auch an fletch3652@aol.com

n/v
Gast

Re: wie sind denn die Möglichkeiten?

Auf die Balken sind von unten ebenfalls Dielen genagelt, und diese sind dann verputzt ( mit einer Schilfmatte als Putzgrund ).
Die Raumhöhe ist mit ca. 3 m ausreichend, aber ein recht hoher Aufbau geht nicht wegen den Anschluß der anderen Räume ( sonst hab ich ja von denen eine richtige Stufe in die Küche, daq dort nichts gemacht wird ).
Das einfachste wird wohl sein auf die Dielenbretter eine Rieselsperre zu geben, anschließend ca. 2-3 cm Ausgleichsschüttung und darüber Fermacell Trockenestrich oder ?
Den "Schutt" zwischen den Dielen dann einfach lassen ?

mfg

Reinhard

n/v
Gast

Ich denke auch

wenn Sie den Dielenboden rausnehmen und haben dann 4 cm Luft dann muss anschliessend zunächst ein Rohbelag (Rauhspund) aufgebracht werden. darüber kann wenn der Rauhspund einigermaßen gerade ist Trockenestrich verlegt werden. Herstellerangaben beachten. Gegebenenfalls noch jetzt komm ich nicht auf den Namen ein Vlies weil sich ja die Bretter noch verziehen. Schutt als Masse beibehalten und Randstreifen nicht vergessen.

n/v
Gast

Re: @Steffen

sicher nicht, so lange keiner an der Decke rummacht

n/v
Gast

Re: wie sind denn die Möglichkeiten?

Kalchmair Reinhard schrieb
> ...
> Den "Schutt" zwischen den Dielen dann einfach lassen ?
>
Reinhard, der "Schutt" wird wohl Schlacke oder gebrannter Sand sein, das hat man damals nicht etwa verwendet weil das besonders billig ist, sondern weil das keinerlei Feuchte enthält und somit das Holz nicht unnötig belastet wird. Heute kostet sowas ein haufen Geld, wenn man sich das neu besorgen muss kostet das richtig Geld.
Also am besten drin lassen und beim Arbeiten nicht nass werden lassen

HTH Steffen

n/v
Gast

OT: Re: @Steffen

Normalerweise macht man ja auch unter der Decke rum und nicht daran Wink


n/v