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4 Antworten (Letzter Beitrag)
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Gast

Alternative Abdichtung

Hallo, ich möchte in meinem Bad eine Bodengleiche Dusche einbauen, mit Bodenablauf. Nun hat mein Installateur schon einen Bodenablauf (Firma Viega) eingebaut. Auf Nachfrage bei der Firma wurde mir gesagt, daß keine Dichtmanschette um den Ablauf erforderlich sei, Dichtmasse sei ausreichend. Das kann ich fast nicht glauben. Gibt es dazu noch andere fundierte Meinungen? Wie weit sollte ich den Boden mit der Dichtmasse abdichten? 90x90 oder den ganzen Boden? Mathias Abhau


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Gast

Flächenverbundabdichtung

Hallo Herr Abhau,

das System Viega ist mir bekannt. Ich möchte Ihnen trotzdem dazu raten eine entsprechende Dichtmanschette bzw. mindestens ein Armierungsgewewebe in die Verbundabdichtung im Bereich des Bodeneinlaufs einzuspachteln. Es besteht ein gewisses Restrisiko eines Flankenabrisses im dem Bereich wo das Epoxi-Element des Dünnbettisolierflansches (Modell 4924) an den Estrich anbindet. Ob eine Verbundabdichtung allein einen eventuell dort entstehenden Riss überbrücken könnte ist spekulativ.

Generell ist bei dieser Abdichtungsmaßnahme darauf zu achten , dass die Verbundabdichtung für diesen Anwendungsfall geeignet ist. Bäder mit Bodeneinläufen bzw. sind "Nassräume". Die Abdichtungen, welche hier zum Einsatz kommen, müssen gemäß dem ZDB-Merkblatt"Hinweise für die Ausführung von Adichtungen im Verbund mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten für den Innen- und Aussenbereich" den Anforderung der Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse II entspechen. Nicht alle der am Markt erhältlichen, sogenannten "Flüssigfolien" werden dieser Anforderung gerecht.

MfG
Thomas Gutsche

n/v
Gast

Und wie dicht muss sie sein?

Je nach Untergrund, bedarf es weitere Punkte zu beachten.
Wenn man in dem Merkblatt weiterliest (Stand 8.2000) steht das das bei Feuchtigkeitempfindlichen Umfassungsbauteilen (Wie Gipskarton Stahl Holz insbesondere Holzbalkendecken) der Schutz vor Feuchtigkeit besonders zu beachten ist.
Wenn man jetzt mal den Aufbau ansieht.
Haben wie eine Fliesenfläche, diese stellte einen gewissen wiederstad gegen Feuchte dah (Hierbei ist von Dampf die Rede, den Luftfeuchte ist auch eine Art der Feuchte)
Eine 30er fliese hat z.b. einen Wert von 80. Viele Alternative Abdichtungen weisen aber nur Werte von 1,8 bis 6 auf,
Frage wohin wandert die Feuchte wenn der Weg des geringeren wiederstandes in die Konstruktion ist?
Schreibt deshalb das MB das u.U. eine Abdichtung nach 18195 erforderlich ist?
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Es gibt aber Abdichtungen, die einen Höheren wert aufweisen, bitte nehmen sie diese, den Gipskarton oder Holz mag keine Feuchte , die nicht schnellgenug wieder weggeführt werden kann.
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Man könnte jetzt noch tiefer einsteigen, ich möchte hier aber nicht mit sd Werten allgemein anfangen, oder mit Taupunktbildung oder mit Luftfeuchtesätigung oder mit.....
Deshalb fragen sie nach einer abdichtung, die einen höheren wiederstand hat, als die fliesenfläche, damit sie nach dem willen des MB auch den Untergrund vor Feuchtigkeiteinwirkung geschützt haben. Ach ja auch die Hersteller der Platten sagen das diese Vor Feuchtigkeit geschützt werden müssen, und nicht nur vor Durchfeuchtung wie es die Prüfung der abdichtungen Testet.

n/v
Gast

Warum mit Kanonen auf Spatzen?

Hallo Herr Bulka,

ich möchte Ihnen gerade wegen der einseitigen Betrachtungsweise der Gegebenheiten keine Antwort schuldig bleiben. Ihre Meinung kann ich nicht ganz teilen. Flächenverbundabdichtungen - sei es auf Basis flüssiger Acrylatdispersionen (sogenannte Flüssigfolien) oder Kunststoff-Zementmörtel-Kombinationen (flexible Dichtungsschlämmen) haben sich seit über 15 Jahren am Markt bewährt und sind allgemein anerkannte Regel der Technik.

Der Schutz der Konstruktion vor Wasserdampf (siehe Fragestellung oben) steht doch gar nicht zur Debatte. Es handelt sich ja schließlich um ein privat genutztes Bad. Es ist doch so, das während der Stoßzeiten (beim Baden und Duschen) an den Fliesenoberflächen der Wasserdampf niederschlägt und dann wieder in flüssiger Form da ist. Also ist doch der Einbau einer dampfdichten Verbundabdichtung in einem privaten Bad nun wirklich ein wenig übertrieben.
Oder anders gefragt, müssen Ihrer Meinung nach auch Küchen komplett versiegelt werden? Da fällt doch auch jede Menge Wasserdampf an, z.B. beim Kochen.

In gewerblich genutzten Bereichen, zB. Sauna oder Duschen im Fittnessstudio, ist die Belastung durch Wasserdampf natürlich intensiver. Und aus diesem Grund sind feuchtigkeitsempfindliche Baustoffe wie Gipskarton zu Recht nicht zulässig. Also nicht die Abdichtung ist ungeeignet, sondern der Untergrund.

Meiner Meinung nach ist der Weg des geringsten Widerstandes nicht der in die geflieste Konstruktion, sondern der über das offene Fenster.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Gutsche

n/v
Gast

Wenn das wasser noch im Raum ist... ja muss ich ihnen Recht gebe

Aber wie entweicht Wasser wieder, wenn es erstmal hinter die Fliesen gelangt ist?
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Dieses wird wieder ausdifundieren. Also hinter den Fliesen in Dampfvorm übergehen, und so von dort herrauswandern.
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Wichtig ist dieses, wenn ein Taupunkt in der Wand liegt, z.b. durch eine Kaltwasserleitung!
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Aber fangen wir mal mit dem begriff der a.a.R.d.T. an, diese Abdichtungsmassnahmen, über die wir hier schreiben, wurden z.b. nicht in der neuen Norm aufgenoemmen (18195) auch werden die Merkblätter darüber noch ca. alle 3 Jahre überarbeitet. So wurde im letzten aufgenommen das dieses Verfahren besondern Vertraglich zu vereinbahren ist. Warum muss man es besonders Vereinbahren, wenn es den a.a.R.d.T entsprechen soll?
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Auch steht dort das der Schutz gegen Feuchte besonders zu beachten ist, wenn es ein Feuchteempfindlicher Untergrund ist! Sonst ist erstaunlicherweise immer blos von einem Durchfeuchtungsschutz die Rede! (Vergleiche bitte auch die Prüfvorgaben für diese Produkte )
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Man kann selbstverständlich auch Produkte einsetzen, die nach dem Merkblatt sind, und einen hohen wiederstand gegen Feuchte sd Wert aufweisen.
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Soviel zu den Geschriebenen vorgaben, ansonsten fordern die Hersteler von Gipskaton oder Faserplatten auch das ihre Produkte vor Feuchtigkeit geschützt werden, und nicht nur vor Durchfeuchtung!
Warum Schauen wir mal die Feuchtedehnwerte dier Produkte an, dan wierd einem es schnell klahr.
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Es passiert auch nichts, wenn die Feuchte einfach Durchwandern kann, aber was ist, wenn z.b. eine folie eingebaut wurde, oder die Kaltwasserleitung dah ist?
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Bei einer Holzbalkendecke sieht es noch schlimmer aus, was steht dort in dem Merkblatt?

n/v