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Das Forum von selbst ist der Mann bietet Raum für alle Themen rund ums Heimwerken, Umbauen und Renovieren, soweit sie nicht in eines der Spezialforen passen.

9 Antworten (Letzter Beitrag)
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Gast

lichtschalter anschließen

hallo, will in meiner küche zwei steckdosen und einen lichtschalter für halogenstrahler anbringen. wie verbinde ich wohl die dose (schalter). habe die dosen ganz normal verbunden und bekomme den schalter aber nich richtig angeschlossen. der schalter ist ein wechsel schalter mit oben jeweils zwei eingängen und unten einem. wie schließe ich also blau und schwarz des von der letzten steckdose kommenden kabels an den schalter an bzw wo muss das kabel für die lampe angeschlossen werden?


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Gast

Re: lichtschalter anschließen

Wenn ich aus Deiner Beschreibung das richtige gelesen habe, dann willst Du einfach nur die Steckdose mit dem Schalter ein- und ausschalten. Das ist die einfachste Schaltung, die es in der E-Technik gibt. Wenn Du die nicht mal selbst hinbekommst, dann lasse die Finger von der E-Technik. Da kannst Du schon viel falsch machen. Die Frage nach dem Schalter zeigt, daß Du mit dem Ding total überfordert bist. Jeder, der etwas davon versteht, wird sich hoffentlich hüten, Dir hilfreiche Auskunft zu geben, schon gar nicht in Textform und erst recht nicht über das Internet.

Sollte nämlich irgendwann einmal ein Unfall geschehen, der sich auf diese Steckdose zurückführen läßt, dann bist nicht nur Du haftbar, sondern auch der, der Dir dabei geholfen hat. Elektroinstallationen gehören einfach in die Hand eines Fachmanns. Wenn der Heimwerker da unbedingt ran will, dann muß er nicht nur wissen, was er tut, sondern sich auch über die Folgen im Klaren sein.

Für den Nicht-Fachmann wie Dich, bleibt da nur noch die Verkabelung mit Steckern. Alles, was man über normale Schuko-Steckverbinder fliegend (d.h. ohne das Kabel auf oder in der Wand zu befestigen) anschließen kann, darfst Du machen. Sobald Du einen Stecker oder eine Wanddose aufschrauben mußt oder eine Leitung durchschneidest, tun sich für Dich unübersehbare Gefahren auf. Dabei muß der Fehler gar nicht sofort auftreten. Meist funktioniert alles, wie gewollt, aber in der Kombination mit einem anderen Gerät wird es dann zu einer lebensbedrohlichen Angelegenheit.

Im Haushalt passieren bekanntlich die meisten Unfälle. Das liegt vor allem daran, daß sich hier viele Heimwerker verwirklichen. Leider hat kaum einer von denen wirklich Ahnung von dem was er tut, was es für Auswirkungen oder Folgen haben kann und vor allem welche Gefahren lauern?
Den einzigen Tip, den ich geben kann, der nicht nur für E-Technik sondern für alle Situationen gilt Immer selbstkritisch sein! Überlege Dir vor jedem Schritt, was passieren könnte und wie Du darauf reagieren kannst. Passiert dann wirklich etwas, dann bist Du bereits darauf eingestellt und reagierst automatisch. Vielleicht nicht immer richtig und mit Sicherheit nicht wie ein Profi, aber der Schockmoment , in dem meist weitere Unfälle passieren, ist gebannt.
Beispiel Viele Heimwerker arbeiten mit Maschinen. Leider wird nur selten die Bedienungsanleitung gelesen. Ein großer Fehler! Deshalb werden meist die - bereits spärlich vorhandenen - Sicherheitseinrichtungen umgangen. Was bei den Profis absolut tabu ist, kann der Heimwerker schon mal machen, wenn er sich entsprechend verhält und sich über die Folgen klar ist. Wird z.B. eine Handkreissäge als Tischsäge eingesetzt (manche Geräte ermöglichen das), dann wird oft das Werkstück falsch geführt, vom fehlenden Fingerschutz etc. ganz zu schweigen. Ok, kann man machen. Muß jeder mit sich selbst ausmachen. Sind ja seine Finger, die dann ab sind. Das geht dann ganz schnell. Wenn sich das Werkstück mal eben verkanntet, weil z.B. ein Astloch oder ein Nagel, der von außen nicht sichtbar war, in das Sägeblatt gerät. Wenn man sich vor der Arbeit darüber Gedanken macht, was passieren könnte (anderes Sägegeräusch, ein kurzer Ruck) und wie man damit umgeht, dann gibt es keine Schrecksekunde mehr. Man behält die Kontrolle und die Finger.

Das ist zwar bei der E-Technik für den Laien etwas Schwierig zu beurteilen, was passiert, wenn ich hier das blaue Kabel anstelle des braunen anschließe, aber genau aus diesem Grund darf da eben nur eine Fachkraft ran. Häufig gibt es nämlich noch andere Farbcodes oder die klassische Nullung. Macht man hier etwas falsch (das reicht schon, wenn man zwei Adern vertauscht), funktioniert zwar das Gerät. Aber in einer bestimmten Situation kann es Leben kosten. Bsp Alter Farbcode sw, gr, rt. Welches Kabel an welche Klemme? Drei Möglichkeiten 1. Gerät funktioniert, 2. Gerät funktioniert nicht, 3. Gerät funktioniert aber Fehler vorhanden. Erwischt man die 3. Möglichkeit, passiert zunächst nichts. Faßt man jedoch den Halogenstrahler und gleichzeitig die Spüle an, weil man z.B. stolpert, dann kribbelt es gewaltig. Elektrischer Schlag! Bei den meisten Menschen führt das entweder zum sofortigen Tot oder zum schleichenden Tot durch Folgeschäden.

Der Verunglückte könnte Deine Frau, Dein Kind, jeder sein. Sogar Du selbst. In diesem Fall Glück gehabt. Denn in jedem anderen Fall müßtest Du damit leben, einen Menschen getötet zu haben.

So, jetzt habe ich mir mal was vom Leib geschrieben. Tut mir leid, daß es gerade Dich getroffen hat. Aber seien wir doch mal ehrlich zu uns selbst. Niemand ist so korrekt. Jeder Heimwerker will doch so viel wie möglich selbst machen. Ich bin auch so einer. Aber ich bin mir meiner Pfuscherei bewußt.

Aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

n/v
Gast

Re: Re: lichtschalter anschließen

Hallo 'Gralf',

SCNR ist eine im usenet verbreitete Abkuerzung Sorry, Could Not Resist ("Tschuldigung, ich konnte nicht widerstehen, meinen Senf dazuzugeben") - typischerweise keine ernstzunehmende Antwort.

Warum aber sollte jemand haftbar sein, der hier einen 'Rat' gibt? Auch das ist wilde Panikmache Es gibt z.B. Rechtsberatung oder medizinische Beratung, die einerseits nur der Anlwalt oder Arzt geben darf, die andererseits aber gerade deshalb auch im Prinzip verboten ist.

Deswegen ist noch lange nicht verboten, dass zu allgemeinen Fragen auch allgemeine Antworten kommen, z.B. als Hinweis auf vergleichbare Urteile und Interpretationen, Empfehlungen zu Hausmitteln - oder aber auch Kommentare zu elektrischen Installationen. Jeder Laie kann und darf das - wobei ein vermeintlicher Fachmann hier eine andere Autoritaet geniesst als ein offensichtlicher Laie. All das sind erst einmal freie Meinungsauesserungen, fuer die man auch ohne ein ausdrueckliches 'Alle Angaben ohne Gewaehr' nicht automatisch haftbar ist. Wenn ich dir schreibe Bohr dir doch ein Loch in's Knie - so bitte ich davon abzusehen, mich fuer etwaige Folgeschaeden haftbar zu machen. Ich wuerde deine Chancen bei Nahe Null einstufen.

Inhaltlich aber zu Gralfs Kommentaren

1.) Jeder hier sollte dennoch selbstkritisch pruefen, welche Antwort auf eine Anfrage angeraten zu sein scheint. In der Frage hier habe ich konkret den Eindruck, der Fragesteller hat null Ahnung - und sollte daher auch besser die Finger davon lassen. Auch Gralf (seltsamer Name uebrigens) scheint dieser Ansicht zu sein - aber da kann auch jeder zu anderen Schluessen kommen.

2.) Denn Hinweis auf selbstkritische Einschaetzung moechte ich am liebsten entschieden verneinen - zumindest aber ganz erheblich abschwaechen. Gerade die selbstkritische Einschaetzung von Risiken halte ich fuer eine Hauptursache von Unfaellen Denn tatsaechlich kann man als Laie viele Risiken ueberhaupt nicht richtig einschaetzen.

Daher Finger weg!

Persoenlich handle ich bevorzugt nach der Grundeinstellung Regeln sind nicht dazu da. befolgt zu werden - sondern sich Gedanken zu machen, warum man sie ueberschreiten will.

Konkret zu Gralfs Einschaetzungen der entsprechenden Risiken beim Strahler Ich halte die Einschaetzung seiner 3. Moeglichkeit (Fehlerhafter Anschluss) fuer viel zu wenig umfassend Durch fehlerhafte Verkabelung kann man nicht nur beim versehentlichen Anfassen von Strahler und Spuele gleichzeitig einen Schlag bekommen. Mir wuerde ein Dutzend weiterer moeglicher Auswirkungen einfallen, was hier verkehrt laufen kann. Gleichzeitig aber ist seine Schilderung der Auswirkungen dramatisierend uebertrieben welcher Elektriker hat bisher noch keinen elektrischen Schlag abbekommen? Ich behaupte Jeder, und mehr als einen. Schon der erste kann toedlich sein - aber oftmals kommt man mit etwas Glueck glimpflich davon. Ich will hier weder verharmlosen, noch dramatisieren. Ich halte eine moeglichst objektive Information fuer am sinnvollsten.

n/v
Gast

Re: Re: lichtschalter anschließen

Ich stimme Martin da voll zu. Zu allgemeinen Fragen, kann man auch gerne einen Rat, eine allgemeine Antwort abgeben. Nur schien mir hier die Frage schon recht speziell. Jakob sitzt vor seinen Bauteilen und kommt nicht weiter. Da es aber mehr als einen Schaltertyp gibt, ist hier die Hilfe schwer. Über Internet kann es leicht zu Mißverständnissen kommen, noch dazu, wenn man auf Text begrenzt ist, also kein Bild von Schalter hat, oder eine kleine Skizze beifügen kann.

Es ist keinesfalls so, daß ich einfach nur meinen Senf abgeben möchte. Ich habe eine elektrotechnische Ausbildung abgeschlossen. Ich weiß also, was Sache ist. Nur scheint mir für solche Dinge eine Ferndiagnose/-hilfe über das Internet ungeeignet.

@Jakob
Vielleicht suchst Du Dir jemanden in Deiner Umgebung, der Dir weiterhelfen kann.

@Martin
Natürlich, jeder kann hier seine Meinung abgeben. Auch ich habe hier schon Hilfe gefunden. Aber der Geholfene sollte doch schon unterscheiden können, welche Meinungen etwas wert sind, und welche nicht. Anhand eines Namens kann ich die Person nicht einschätzen. Also werde ich doch so ziemlich jeden Vorschlag ausprobieren. Sicher war mein Beitrag etwas dick aufgetischt und auch als Panikmache gedacht. Denn wer noch keinen Kontakt mit elektrischem Strom hatte, weiß nicht, worauf er sich einläßt. Also erst einmal abschrecken. Dann geht der Neuling automatisch vorsichtig an die Sache ran.
Während meiner Ausbildung habe ich Videos von Elektrounfällen gesehen, die auch zunächst einmal Angst gemacht haben. Doch das braucht man auch. Wenn man den Respekt verliert, wird man unvorsichtig und so passieren dann die Unfälle.

Auch ich habe schon mehrere elektrische Schläge bekommen, aber auch nur, weil ich unter Spannung gearbeitet habe. Die habe ich alle überstanden - mit Glück.
Ein Fehler in einer Anlage kann jedoch auch einmal nicht so gesunde Menschen treffen. Menschen mit einem schwachen Herz oder kleine Kinder kann es schlimmer treffen. Vielleicht ist es auch "nur" dier indirekte Verletzung, die daraus resultiert. Bsp Lampe aufhängen, Leitung angebohrt, Kurzschluß, Sicherung löst aus. Alles ok, keinenen Schlag bekommen. Aber von dem Ereignis überrascht worden, von der Leiter gefallen......

Bei mir heißt es eher Regeln sind dazu da, zum Nachdenken anzuregen. Regeln entstehen auch erst, wenn etwas passiert ist.
Wenn es heißt "Elektroinstallationen dürfen nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden", dann gibt es diese Vorschrift, um unbeteiligte Dritte zu schützen, weil einfach zu viele Unfälle durch Unwissenheit passiert sind.
Wenn ich weiß, was mit einer Vorschrift erreicht werden soll, und ich das selbe Ziel auch anders erreiche, kann ich dies tun. Nur wenn etwas passiert, habe ich ein Problem. Dann war meine Methode wohl doch nicht so wirksam.

Ok, meist übertreibe ich, aber wenn Ihr die 1m lange Stichflamme und die Verbrennungen an dem ungeschützen Menschen, der den Kurzschluß verursacht hat, gesehen hättet, würdet Ihr auch vorsichtig sein. Bilder schrecken viel eher ab als Worte. Deshalb übertreibe ich in solch einem Fall erheblich. Das ist nur zu Eurem Schutz und zum Schutz unbeteiligter.
Was Ihr für Euch macht, ist Euer Ding. Das müßt Ihr immer mit Euch selbst ausmachen. Aber mit jeder Handlung beeinflußt Ihr auch das Leben Eurer Mitmenschen. Bsp. Straßenverkehr. Im Falle der Elektroinstallation Ihr bekommt doch auch mal Besuch. Wenn dann (mal wieder ganz extrem gesproche) die Leitungen blank liegen ... "Mir ist ja nie was passiert, denn ich weiß ja, daß ich da nicht anfassen darf. Ist ja Strom drin." Aber das Kind, was vielleicht mal zu Besuch kommt, weiß das nicht.

Oh, sorry. Das war wohl wieder zu dick aufgetragen. -(

Gralf

PS Gralf kommt aus dem skandinavischen Raum

n/v
Gast

Re: Re: lichtschalter anschließen

Klar kann man in solchen Fällen schon mal übertreiben, aber manches ist doch etwas dick aufgetragen. So z.B. die 1m lange Stichflamme, also mit den normalen 230V aus dem Hausnetz kriegst du so was nie im Leben hin. Wenn ich mich noch richtig an meinen Physik-Untericht in der Schule erinnere, so sind für einen 1m weiten Überschlag ca 100000V erforderlich. Das gibt es aber nur in Hochspannungs-Leitungen oder speziellen Anlagen, wie sie z.B. in der Teilchen-Physik verwendet werden.Und da sollten wirklich nur Fachleute ran.
Mit den Stromschlägen ist das auch so eine Sache, ich kenne etliche, zum Teil schon sehr alte Elektriker, die die Spannungsfreiheit einer Leitung dadurch prüfen, daß sie einfach mit dem Handrücken an die Phase langen.
Sicher ich möchte hier nicht zum Leichtsinn aufrufen, aber die Behauptung, durch einen Stomschlag stirbt man entweder sofort oder langsam duch Folgeschäden ist wohl zumindest für die normalen 230V weit übertrieben.
Viel gravierender bei Hobby-Elektroinstallationen finde ich, daß oftmals Schalter und Steckdosen oder auch Verteilerklemmen nicht richtig angeschlossen werden.
Die Folge davon sind dann Übergangswiederstände, die zu einer starken Erwärmung des Kabels bzw. Bauteils führen kann. Dies hat dann oftmals Bräne zur Folge, bei denen mit Sicherheit schon mehr Leute ums Leben kamen oder verletzt wurden, als beim hantieren mit Strom.

n/v
Gast

Re: Re: lichtschalter anschließen

Ich glaube, hier stoßen mal wieder die Extrempositionen zum Thema aufeinander. Der Satz Elektroinstallationen dürfen nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden ist eher Elektriker-Marketing als in irgendeiner Rechtsvoschrift zu finden. An der 230-V-Anlage nach der Verteilung darf prinzipiell jeder arbeiten.

Allerdings Wer als letzter an einer elektrischen Anlage gearbeitet hat, ist für deren Zustand verantwortlich und haftet für Folgen seiner Fehlleistungen. Das kann bis hin zur Deckungsverweigerung einer Versicherung wegen grober Fahrlässigkeit gehen.

Meiner Ansicht nach sollte nur der an der Elektroinstallation arbeiten, der zu jedem Zeitpunkt ganz genau weiß, was er tut. Dann allerdings nach Herzenslust. Wichtig ist also primär, wieviel Ahnung jemand hat, der installiert, repariert oder ändert. Daß ausgebildete Elektriker hier erst mal einen Informationsvorsprung haben, liegt auf der Hand. Ob sie ihn auch immer anwenden, steht auf einem anderen Blatt (da habe ich auch schon so allerlei zu Gesicht bekommen).

Gruß
Hans Altmeyer

n/v
Gast

Re: Re: lichtschalter anschließen

@Kurt
Ich glaube da verwechselst Du etwas. Ich meinte die 1m lange Stichflamme, also Feuer und nicht den 1m langen Lichtbogen, also Blitz. Da hast Du recht. Der Lichtbogen von 1m Länge benötigt unter Normalbedingungen so ca. 100kV. Die Stichflamme ist bei einem Kurzschluß im Hausanschlußkasten aufgetreten. Da sind auch nur 230/400V drin. In diesem Falle macht es einfach nur der Strom.
Bei dem Versuch wurde der Kurzschluß mit einer handelsüblichen Kombizange hergestellt. Dabei wurde die Situation simuliert, daß jemand eine NH-Sicherung ohne Handschuh und ohne Schutzausrüstung einfach mit der Zange ziehen wollte und abgerutscht ist.
Zum einen sagst Du es sei übertrieben, bei 230V von Folgeschäden zu sprechen, zum anderen führst Du aber das Beispiel mit dem Brand wegen Kontaktüberhitzung an. Das fällt, denke ich in die gleiche Kategorie.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte, hat Hans wunderschön in Worte gefaßt
"Wer als letzter an einer elektrischen Anlage gearbeitet hat, ist für deren Zustand verantwortlich und haftet für Folgen seiner Fehlleistungen.Das kann bis hin zur Deckungsverweigerung einer Versicherung wegen grober Fahrlässigkeit gehen."
Das sollte sich jeder vor Augen führen, wenn er in die Anlage durch bauliche Maßnahmen eingreift, sprich dran rumschraubt. Stecker rein, ist ok.

Gralf

n/v
Gast

Re: Re: lichtschalter anschließen

gähn.
OK, OK, OK.
nu is gut.
KA, ob ihr Klugscheisser die richtige Auskunft gegeben habt.
Mitlerweile werden Fast ausschliesslich wechselschalter und kaum noch ein/aus schalter produziert.
Weils einfach billiger ist.

Also, an den Schalter gehört nur Die Fase, das heist +, der schwarze eben.
Der geht von der Steckdose oben rein und unten raus zur lampe.

Der 3. Pol ist für dich unwichtig.
Der blaue + ggfs, grün gelbe wird direkt mit der Lampe verbunden und hat NIX mit dem Schalter zu tun )

Falls es schon einer vor mir geschrieben hat, THX.
Falls nicht, SCHÄMT EUCH ! ! !

PS Ich bastel mit so dingen rum, seid dem ich n schraubenzieher halten kann.
Also, schon seid der grundschule.

Hab öfters mal ein gewischt bekommen, wenn man sich net gerade mit nackten füßen ins wasser stellt, stirbt man davon nicht so schnell )
PS Stromabschalten ist was für Nerds.

n/v
Gast

Re: Re: lichtschalter anschließen

Hi KW,

wer sich allein auf Farbcodierungen verlaesst - gerade in einem Haushalt, wo's zuvor schon andere Pfuscher gegeben haben kann, aber schon aus Prinzip - dem gehoert nicht nur durch den Strom eine gewischt. Andererseits lohnt sich da nicht mal mehr eine Nominierung fuer den Darwin-Award.

Ach ja - ich habe selbst mal in einem Haushalt 'ne Lampe montiert, wo die Phase auf gelb-gruen lag. Anscheinend waehlte der Monteur die am giftigsten aussehende Option, denn die sonstige Altinstallation bestand aus grau und rot, teils auch schwarz, meist in geteerten Stahl-Leerrohren.

n/v
Gast

Re: Re: lichtschalter anschließen

Soso, hat da jemand von "+" geredet? Dachte immer wir haben Wechelstrom im Netz.... Aber wenn man nen Schraubendreher halten kann, kann man anscheinend trotzdem nich unbedingt so arg mitdenken!

So was Schwachsinniges... War KW´s Beitrag überhaupt Ernst gemeint??

Greets,

Elektriseur

n/v