Feng Shui im Schlafzimmer

Feng Shui im Schlafzimmer
Inhalt
  1. Feng Shui im Schlafzimmer – die Formenschule
  2. Feng Shui im Schlafzimmer – die Kompass-Schule
  3. Die klassische (westliche) Farb-Theorie

Wer glaubt, Feng Shui verlange eine asiatische Wohnungseinrichtung, der kennt die Lebens- und Wohn-Philosophie des alten Chinas schlecht. Im Feng Shui geht es nämlich eben nicht ums Einrichten oder Dekorieren eines Raumes sondern um Freiräume: So hat das Chi Platz zum fließen. Und das kann auch durch Feng Shui im Schlafzimmer für einen angenehmen Schlaf sorgen.

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Chi, die alles durchziehende Lebensenergie, ist der Kern der chinesischen Wissenschaft. Ziel von Feng Shui ist es, diese Energie fließen zu lassen, Blockaden abzubauen und unterversorgte Bereiche (in Haus, Wohnung, Zimmer) wieder mit frischer Energie zu versorgen. Feng Shui im Schlafzimmer, wo wir täglich Erholung suchen, lohnt sich daher besonders

Im Laufe der Jahrtausende haben sich zwei wesentliche Feng-Shui-Schulen entwickelt: Die Formenschule leitet ihre Gestaltungsprinzipien ganz praktisch aus der Umwelt ab, die wir vorfinden. Die Kompass-Schule rückt den Menschen (und sein Geburtsjahr) in den Mittelpunkt aller Überlegungen.

 

Feng Shui im Schlafzimmer – die Formenschule

Die Formen-Schule im Feng Shui analysiert genau die Umgebung der Hausbewohner auf "schädliche Einflüsse" und versucht diese (durch Farben, Möbel umstellen, Formen, ...) abzumildern oder ganz auszuschalten. Wer sich genauer mit Feng Shui befasst, wird an vielen Stellen der chinesischen Lebens- und Wohn-Philosophie Ähnlichkeiten mit "Einrichtungs-Regeln" unseres Kulturkreises entdecken:

  • Keine spitzen Ecken und Kanten: Von ihnen gehen nach der chinesischen Lehre "Giftpfeile" aus (egal, ob von offenen Regalen, Tischkanten oder Yucca-Palmen), die den Chi-Fluss stören. Jeder kennt das Gefühl, das ein offenes Bücherreal viel mehr Unruhe vermittelt als ein geschlossener Schrank!
  • Das Chi muss frei fließen: Das heißt vor allem – Aufräumen und Ordnung halten! Rumpel-Ecken hinter der Tür oder unter dem Bett werden nicht geduldet! Staub und Wollmäuse sind "tote Materie" und unter allen umständen zu vermeiden! Gleiches gilt für Blumen: Verwelkte Blüten sind sterbende Pflanzen und gehören sofort entfernt – gerade im Schlafzimmer!
  • Unsichere Raumsituationen vermeiden: Wer mit dem Kopf unter einem sichtbaren Deckenbalken schlafen muss, wird aus Angst, "dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt", kaum einen erholsamen Schlaf finden. Umstellen der Möbel heißt hier die Devise! Ebenso soll der Raum dem Menschen Sicherheit und Halt geben: Ein Schreibtisch, an dem man mit em Rücken zur Tür sitzt, hinterlässt ein unsicheres Gefühl. Ständig schaut man sich um, ob jemand zur Tür hereinkommt. Diese ständige Unruhe vernichtet jede Konzentration für die eigentliche Arbeit.
  • Das Chi darf nicht abfließen: Extreme Raumzuschnitte beschleunigen nach chinesischer Lehre den Fluss des Chi. Durch lange schmale Flure schießt die Lebensenergie nur so hindurch. Befindet sich am Ende des Flures gar ein Fenster, fließt die lebenswichtige Energie ungenutzt ab. Durch Spiegel, die den Schlauchflur optisch aufweiten, Bilder, die dem Auge (und dem Chi) als Ruheanker dienen und eine farbige Zonierung des Flures kann dieser Missstand behoben werden. Ob die Tipps nun aus dem Feng Shui oder von einem Innenarchitekten stammen, erkennt man im umgebauten Flur wohl kaum.

Aber auch die Formenschule verknüpft Eigenschaften mit den 8 Himmelsrichtungen, den 5 Elementen und Farben. Die Elemente (Erde, Metall, Wasser, Holz, Feuer) stehen ein einer bestimmten Reihenfolge zueinander – im sogenannten "nährenden Zyklus" (es gibt auch den schwächenden und den zerstörenden Zyklus). Wird ein Raumbereich als unterversorgt erkannt, kann dort durch Aktivierung des Bereiches (z. B. durch eine Wand in der der Himmelrichtung entsprechenden Farbe) der Chi-Fluss angeregt werden.

 

Feng Shui im Schlafzimmer – die Kompass-Schule

Die Kompass-Schule weist jedem Menschen aufgrund seines Geburtsdatums bestimmte Wesenszüge und dementsprechend besondere Bedürfnisse zu. Seine Eigenschaften finden Entsprechungen in den acht Himmelsrichtungen, in den Elementen und Naturformen.

Um den Bewohner eines Hauses vor schädlichen Einflüssen zu schützen, werden bestimmte Bereiche im Haus (durch Farben, Mineralien, Klangsspiele, etc.) gestärkt. Deutlicher Nachteil: Wohnen mehrere Personen im Haus, richtet sich die Lehre immer nach dem "Haushaltsvorstand" – doch was diesem hilft, muss nicht für alle Familienmitglieder gut sein.

Die Kompass-Schule basiert auf Jahrtausende währende Beobachtung des (chinesischen) Menschen. Die Analyse der (Wohn-)Probleme erfordert eine sehr gute Ausbildung und eignet sich nicht zur "Selbstheilung". Wollen Sie Feng Shui im Schlafzimmer oder sonstwo im Haus anwenden, ist die Formen-Schule praktischer, da Sie alle Mitglieder des Haushaltes berücksicht. Generen ist Sie im Westen wesentlich verbreiteter als de Kompass-Schule.

 
 

Die klassische (westliche) Farb-Theorie

Auch im Abendland haben sich Naturwissenschaftler und Philosophen seit jeher mit Urspung und Wirkung der Farben beschäftigt. Von Leonardo da Vinci bis Goethe faszinierte die Welt der Farben die Menschheit. Die moderne Sicht der physikalischen Zusammenhänge aus Farblehre und Farbmischung, erklären Ihnen diese Beiträge zum Thema Faben, Farbwirkung und Farbmischung:

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Fotos: sidm / Archiv

Quelle: selbst ist der Mann

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