Erdmiete

Wer Gemüseanbau betreibt, weiß nach der Ernte manchmal nicht wohin mit all dem geernteten Gemüse. Wer sein Gemüse nicht sofort essen kann und es lagern will, sollte in eine sogenannte Erdmiete investieren. Dort lagert das selbstgezogene Gemüse kühl und sicher vor Nagetieren im Erdreich. Gemüse aus der Erdmiete bleibt bis weit in den Winter hinein frisch und knackig!

Wurzelknollen wie Möhren, Rote Beete oder Sellerie und auch Kohlköpfe lassen sich unterirdisch den ganzen Winter über lagern und nach Bedarf entnehmen. Für eine klassische Erdmiete wird – zum Beispiel in einem bereits abgeerntetem Beet – ein rund 30 cm tiefes Loch ausgehoben und mit einem alten Waschkessel ausgekleidet. Der Boden des Winterquartiers wird mit einigen Zentimetern Sand bedeckt. Anschließend darf das Gemüse "einziehen".

Wichtig: Lagerfähig ist nur gesundes Gemüse! Bei Möhren und Roter Beete sollten die grünen Triebe, bei Kohl die Außenblätter entfernt werden. Hohlräume zwischen dem Gemüse füllen Sie mit Sand oder Erde auf. Stroh und eine abschließende Decke aus Erde schützen Ihr Gemüse in der Erdmiete vor Frost.

 

Erdmiete mäusesicher machen

Sie sind nicht die einzigen, denen das frische Obst und Gemüse im Winterlager gut schmeckt! Vor allem Mäuse machen sich gerne über die mühsam geernteten Vorräte her. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihr Gemüse in der Erdmiete mäusesicher lagern.

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Erdkeller

Ideal, um selbst gezogenes Gemüse über den Winter zu lagern: Der Erdkeller hält es frisch

Damit Ihr Lager nicht zum Schlaraffenland für hungrige Besucher wird, stellen Sie Ihre Kisten und Körbe möglichst hoch und schützen Sie alles am besten mit einem engmaschigen Hasendraht. Auch den Waschkessel, den Sie als Erdmiete im Garten vergraben, sollten Sie von innen mit Hasendraht auskleiden. Wann immer möglich legen Sie einen Deckel auf. Eine recht mäusesichere Kammer ist etwa eine alte Waschmaschinentrommel mit Klappe, die in die Erde eingegraben wird.

Auch den Lichtschacht des Kellers können Sie nutzen: Legen Sie ein dickes Stück Holz quer über den Lichtschacht. Es sollte nicht verrutschen können. An das Holzstück können Sie nun einen Sack gefüllt mit der Ernte (zum Beispiel Möhren) hängen. Er baumelt so frei im Lichtschacht, die Mäuse können den Sack nicht erreichen.

Fotos: Hersteller, Thomas Heß, selbst ist der Mann

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