Erdkeller

Eine reiche Ernte im Herbst freut den Gärtner – lagern lassen sich Obst und Gemüse sehr gut in der Erde, zum Beispiel in einem Erdkeller. Neben den großen Erdkellern, die in den Garten eingegraben werden und so wie ein unterirdischer Bunker wirken, zeigen wir den Bau eines Mini-Erdkellers für jedermann. Der Vorteil: Wenn Sie einen alten Eimer umfunktionieren, kostet Sie der Bau keinen Cent. 

Sind Möhren, Kohlrabi oder Äpfel im eigenen Garten erntereif, kann die große Menge oft nicht so rasch verzehrt werden. Lagern Sie doch stattdessen Ihre Vitamine in einem Erdkeller ein – so haben Sie auch im Winter Frisches aus dem Garten zur Verfügung. Dafür eignen sich fast alle Obst- und Gemüsesorten bis auf weiche Pflaumen oder Beeren. Vor allem Kernobst wie Äpfel oder Birnen sollten Sie nicht zu früh vom Baum pflücken, sonst haben sie nicht ihr volles Aroma. Überreif sind sie aber weniger haltbar. Besonders späte Apfelsorten wie Boskoop oder Jonagold sind meist Lagersorten, die erst einige Zeit nach der Ernte wirklich genießbar sind. Das Erdlager sollte dunkel, feucht und kühl, aber frostsicher sein. Ideal ist eine Temperatur zwischen 3 bis 5 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 70 bis 80 %.

Wer viel Platz im Garten hat und reichlich erntet, für den kann sich ein begehbarer Erdkeller lohnen. Die gibt es in Fertigbauweise zu kaufen (z. B. von www.schwedenservice24.de, ab 4600 Euro). Wenn das Grundstück hügelig oder leicht geneigt ist, ist es von Vorteil für den Einbau eines Erdkellers. Der Nordhang ist hierbei der beste Platz. So kann er mit der Umgebung verschmelzen. Natürlich ist der Kauf eines großen Erdkellers keine günstige Angelegenheit, trotzdem gibt es drei Gründe, die dafür sprechen.

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Erdmiete

Knackig und frisch auch im Winter: Die Erdmiete ist das ideale Lager für Ihre Ernte

 

3 gute Gründe für einen Erdkeller

  • Es entlastet auf Dauer den Geldbeutel, wenn man selbst viel anpflanzt und deshalb weniger kaufen muss. Im Erdkeller halten sich Gemüse und Obst länger, man muss weniger wegwerfen. 
  • Ein Erdkeller benötigt keine zusätzliche Energie, um die Ernte zu lagern. Somit ist es eine sehr umweltfreundliche Option.
  • Ein Erdkeller sieht optisch sehr schick aus, er erinnert an die Hobbit-Häuser im Auenland aus der berühmten Buchreihe "Der Herr der Ringe". Zudem ist der aufgeschüttete Hügel ein Abenteuerspielplatz für Kinder.

Wer sich einen großen, begehbaren Erdkeller nicht leisten kann oder will, der kann auch eine Mini-Variante selbst bauen – zum Nulltarif. Sie benötigen dafür nämlich nur einen alten Eimer mit Deckel, den Sie in den Boden eingraben. Auch ein Frühbeet aus Styropor eignet sich als Mini-Erdkeller. Möhren, Blumenkohl und Co. können Sie in dem Eimer einfach lagern und haben in Ihrem Haus dann wieder mehr Platz für andere Dinge. Ein ausgedienter Eimer, einen Bohrer, eine Schaufel und den passenden Platz im Garten – mehr brauchen Sie nicht für den selbst gebauten Erdkeller.

Quelle: selbst ist der Mann 12 / 2011

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