Effektiver Einbruchschutz We schütze ich mich vor Einbrechern

We schütze ich mich vor Einbrechern

Winterzeit ist Einbruch-Zeit: Man glaubt es kaum, aber bei Standardfenstern reicht ein Schraubendreher zum Einbruch. So verbessern Sie den Einbruchschutz Ihres Hauses.
Zum Einbruch reicht bereits ein Schraubendreher. Dabei können Sie schon mit einfachen Mitteln denEinbrechern das Leben schwer machen: Wir zeigen, wie Sie sich vor  EInbrechern schützen. Ob Zusatzschlösser am Fensterflügel oder ein massives Querriegelschloss an der Kellertür – effektiver Einbruchschutz lässt sich auch nachträglich im Haus installieren und an bestehenden Bauelementen wie Eingangstüren und Terrassenfenstern anbringen.

Ein Kuhfuß oder Nageleisen wie oben im Bild symbolisiert zwar gut die Einbruchsituation, in aller Regel reicht zum Öffnen vieler Fenster jedoch ein simpler Schraubendreher. Nach wie vor rüsten die meisten ihre Fenster aber erst nach einem Einbruch so um, dass sie nicht mehr leicht aufgehebelt werden können (Nachrüstsicherungen z. B. von Abus bieten alten Fenstern Schutz). Wer ohnehin neue Fenster einbauen möchte, sollte nicht nur auf Wärmedämmung achten, sondern auch auf Einbruchschutz. Ein abschließbarer Griff ist dabei nur ein nettes „Mitbringsel“, wichtiger sind aushebelsichere Schließzapfen (Pilzkopfverriegelung) und stabile Stahlarmierungen in Blend- und Flügelrahmen.

Besonders Fenster der Widerstandsklassen RC2 und RC3 empfehlen sich für verdeckte Stellen am Haus (je höher die angegebene Widerstandsklasse, desto einbruchsicherer ist das Fenster). Beim Fenster- und Türhersteller Gayko (www.gayko.de) werden alle Beschlagteile fest mit den Stahlarmierungen in den Rahmen verschraubt und die pilzförmigen Schließzapfen verkrallen sich in entgegengesetzter Richtung in Flügel und Rahmen.

Sicher wohnen
 

Abschließbarer Fenstergriff

Auch das ist eine Möglichkeit, Einbrecher auszusperren: Montieren Sie einen abschließbaren Fenstergriff ...

 

Die Polizei gibt Tipps zu effektivem Einbruchschutz

effektiver Einbruchschutz - Tipps der Polizei

Interview mit EKHK Otmar Finkler, dem Leiter des Kriminalkommissariats Vorbeugung, Polizei Köln

Wann erfolgen die meisten Einbrüche?
Anders als viele Menschen glauben, finden die meisten Einbrüche nicht zur Urlaubszeit statt, sondern in den dunklen Monaten von Oktober bis Februar. Und auch im Tagesverlauf bevorzugen Einbrecher die Dämmerung: In der früh eintretenden Dunkelheit können die Täter erkennen, wo vermutlich jemand zu Hause ist, weil das Licht brennt. Die Dunkelheit bietet ihnen auch Schutz für die Tatausführung und die Flucht.

Wie gehen die Täter in der Regel vor?
Die meisten Einbrecher benutzen einen Schraubenzieher. Sie nähern sich dem Haus von der Gartenseite und hebeln Fenster und Fenstertüren auf. Bei 75% aller Einbrüche gelangen die Täter so ins Haus.

Wie schütze ich mich effektiv?
Am besten ist es, wenn einbruchhemmende Fenster und Türen bereits im Neubau eingebaut werden – dann kostet effektiver Einbruchschutz auch nicht viel. Aber auch Nachrüsten ist möglich. Lassen Sie sich hierzu von den Beamten Ihrer kriminalpolizeilichen Beratungsstelle kostenlos und neutral beraten. Sie können Ihnen auch zuverlässige geprüfte Handwerksbetriebe empfehlen.

Helfen elektronische Meldesysteme?
Zuerst sollte die Außenhaut so gesichert werden, dass ein Einbruch nicht möglich ist bzw. dem Täter sehr erschwert wird. Meldeanlagen melden den Einbruch, verhindern aber keinen.

Nach einem Einbruch: Was soll ich tun?
Ihre Sicherheit ist das Wichtigste. Einbrecher flüchten meist, wenn sie überrascht werden, weil sie keine Zeugen wollen. Rufen Sie die 110 an und warten Sie vor der Wohnung auf die Polizei. Und: Nichts anfassen oder aufräumen!

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