Das Gartenhaus zum Geräteschuppen umfunktionieren

Gartenhaus als Geräteschrank
Die typischen Gartengeräte wie Schubkarre, Harke, Spaten oder Gieskanne sind unterschiedlich groß, oftmals sperrig und damit schwierig optimal zu verstauen.

Gerade in kleinen Gärten werden bevorzugt kleine Gartenhäuser als Abstellraum genutzt. Mit den Jahren werden diese, meist eher chaotisch, mit den verschiedensten Gartenutensilien vollgestellt, ohne ersichtliches System. Nach und nach wächst zumeist die Größe des angepflanzten Gartens und damit die Anzahl der Geräte wie Harke oder Spaten, die zumeist viel Stauraum benötigen. Wer das Gartenhaus nicht als Raum für ein geselliges Miteinander nutzt, kann dank ein paar Umbauten den Raum optimal zum Verstauen der Geräte und weiteren Gartenutensilien verwenden.

 

Die Vorbereitungen

Je nach aktuellem Zustand sollte in erster Linie etwas Zeit für die Entrümpelung des Gartenhauses eingeplant werden. Das Vorhaben eignet sich vor allem dafür, sich von ungenutzten oder kaputten Gegenständen zu trennen. Je nach Menge, kann es zudem sinnvoll sein, im Vorfeld Sperrmüll anzumelden. Damit die Geräte bei einem länger geplanten Umbau draußen nicht unter den jeweiligen Witterungsverhältnissen leiden, empfiehlt sich der Kauf eines kleinen Lagerzeltes. Diese eignen sich im Übrigen auch für Gartenbesitzer, die Abstellmöglichkeiten für ihre Geräte und Utensilien benötigen, aber kein Gartenhaus besitzen oder es für andere Zwecke verwenden. Interessierte können sich hierzu beispielsweise bei Profizelt24 informieren. Zu den Vorbereitungen zählt auch der Kauf von Baumaterialien, die für die Umgestaltung nötig sind.

 

Das Bauvorhaben

Ziel des Umbaus bzw. der Umgestaltung ist die Schaffung von ausreichend Stauraum für die Geräte und Utensilien, so dass auch alles übersichtlich und geordnet wiedergefunden werden kann. Hierfür eignen sich im Besonderen drei einfache Umbaumaßnahmen:

  1. Regale montieren
  2. Eine Ablagefläche kann im Grunde in einfacher Weise in das Gartenhaus eingebaut werden. Ist das Gartenhaus relativ hoch angelegt, bietet es sich an, das Regal relativ weit oben anzusetzen, um die darunter liegende Fläche für die Geräte zu nutzen. Benötigt werden im Grunde nur zwei dünne, aber stabile Leisten, die senkrecht an die Wand angebracht werden. Je nachdem, wie viele Regale Verwendung finden sollen, ist die Länge der Leisten zu wählen. Wie angedeutet wird mindestens ein Regalbrett benötigt, welches von zwei Streben gestützt wird. Die Stützstreben müssen nicht unbedingt selbst zugeschnitten und verleimt werden, im Baumarkt lassen sich auch Passende hierzu finden. Ansonsten ist es wichtig genau Maß zu nehmen, am besten mit einem Zollstock sowie einer Wasserwage. Im ersten Schritt sind die Leisten mit Schrauben anzubringen, dann folgen die Anbringung der Stützstreben und schließlich das Anschrauben des Regalbrettes.

    Materialien

    -    2x senkrechte Leiste, Länge abhängig von der Anzahl der anzubringenden Regalbretter
    -    Stützstreben
    -    Regal
    -    Schrauben
    -    Leim, je nach verwendeten Stützstreben

  3. Geräteständer an der Wand

  4. Besonders praktisch als Stauraum für die größeren Gartengeräte wie Harken, Spaten oder Rechen, kann ein Geräteständer an der Wand sein, der den Platz optimal ausnutzt. Hierfür ist lediglich eine dickere Holzleiste von Nöten. Diese wird später mit Schrauben an die Wand befestigt. Vorher sind allerdings einzelne Einkerbungen in gleichmäßigem Abstand in das Holz einzufügen. Das funktioniert beispielsweise mit einer Feinsäge oder einem Stechbeitel. Wichtig ist, dass die Stiele der jeweiligen Geräte in die Kerbe passen. Bevor das Holz an die Wand montiert wird, sollten zudem die Geräte in ihrer Länge gemessen werden, damit auch kleine Utensilien an der Wand festen Stand haben.

    Materialien

    -    1 x stabile Holzleiste, Länge abhängig von Wandlänge sowie Anzahl der Gartengeräte
    -    Schrauben

  5. Deckenfläche nutzen

  6. Eine einfache, aber durchaus effektive Art, Geräte platzsparend unterzubringen, ist die Deckenfläche zu nutzen. Hierfür können einfach sich gegenüberliegende Haken oben an die Wand befestigt und an ihnen Wäscheleinen oder andere robuste Materialien gespannt werden. An die Konstruktion werden weitere Haken angebracht wie zum Beispiel robuste Karabinerhaken oder einfache S-Haken, die zur Halterung von kleinen Geräten wie zum Beispiel einer Heckenschere dienen können oder auch Gartenbekleidung leicht auffindbar machen. Voraussetzung ist allerdings eine relativ hohe Decke.

    Materialien

    -    mind. 2 x Haken, die an die Wand montiert werden können
    -    Wäscheleine, Maße abhängig von der Wandlänge
    -    kleine S-Haken oder Karabinerhaken
     

Für weiteren Stauraum können auch ausrangierte Möbel dienlich sein wie alte Regale, Schreibtische oder Kommoden. In den Schubfächern haben die kleinen Gartenutensilien wie Handschuhe oder Scheren Platz. Des Weiteren besteht aber auch die Möglichkeit, Möbel in dem Material des Gartenhauses selbst zu bauen wie beispielsweise eine funktionelle Werkbank, durch die das Gartenhaus neben der des Geräteschuppens eine weitere Funktion als Werkraum erhält. So können auch kleine Reparaturarbeiten bequem im Garten erledigt werden.

Insgesamt reichen bereits wenige Handgriffe, um aus dem Gartenhaus einen übersichtlichen und sortieren Geräteschuppen zu machen. Die vorgestellten Umbaumaßnahmen bedingen zum einen nur geringen zeitlichen Aufwand und zum anderen sind keine großen finanziellen Aufwendungen notwendig. Es empfiehlt sich allerdings, ein wenig Hilfe in Anspruch zu nehmen, damit die Umgestaltungsideen auch optimal umgesetzt werden können.

Bild 1: commons.wikimedia.org © Das Ant (CC BY-SA 3.0)

Bild 2: Pixabay.com © tpsdave (CC0 1.0)

Bild 3: commons.wikimedia.org © User:Polyparadigm (CC0 1.0)

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