Dachschräge

Dachschräge

Unter dem Dach zu wohnen ist gemütlich. Doch das Leben unter der Dachschräge bringt einige Fragen mit sich. Zum Beispiel wie man das Dach richtig dämmt, um überhaupt dort wohnen zu können? Sollte man die Dachschräge streichen oder vielleicht sogar lieber richtig verkleiden? Wie kann man den Platz unter der Schräge richtig nutzen? Und ist die Miete am Ende richtig berechnet?

Viele Häuser bieten unter der Dachschräge jede Menge Raum, doch stellt sich die Frage, ob man ihn nutzen möchte und wenn ja, wie? Reicht ein Trockenspeicher aus oder soll Wohnraum geschaffen werden? Dann muss richtig gedämmt werden! Ist dies bereits geschehen, muss die Wohnung eingerichtet werden. Doch die wenigsten Möbel aus den Geschäften fügen sich in die speziellen Gegebenheiten der Dachschräge ein. Bevor Sie viel Geld für Möbel ausgeben, die nur halbwegs passen, oder einen Schreiner beauftragen, bauen Sie sich doch Ihre eigenen, maßgefertigten Dachschräge-Möbel. Das hat den Vorteil, dass Sie lediglich für die Materialkosten aufkommen. Die sind je nach Wünschen und Anforderungen an das Material unterschiedlich hoch.

 

Dachschräge dämmen

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Nicht jeder Dachstuhl ist gleichermaßen dazu geeignet, als Ausbaureserve für zusätzlichen Wohnraum unter der Dachschräge zu dienen. Zum einen begrenzt die Dachneigung die Nutzungsmöglichkeiten des Dachgeschosses, zum anderen hat auch die Art des Dachstuhls (ob Sparrendach oder Pfettendach) Einfluss auf die spätere Nutzung zu Wohnzwecken. Je steiler die Dachflächen, desto mehr Kopffreiheit genießen Sie unter der Dachschräge: Bei einer Dachneigung unter 30° bleibt nur wenig nutzbare Fläche unterm Dach übrig. Bei der Regelneigung um 45° lässt sich  leicht zusätzlicher Wohnraum im Dach schaffen. Bei einem Steildach von 60° aufwärts sind Dachwohnung fast ohne Kniestock möglich (vgl. Mansarddach).

Das Sparrendach bietet einen stützenfreien Dachraum – das ist für ein besonders offenes Wohngefühl ideal. Allerdings kommen Sparrendächer eher bei kleineren Einfamilienhäusern zur Anwendung – die Länge der Dachsparren begrenzt den maximalen Abstand der gegenüberliegenden Hauswände.  Der Pfettendach lässt auch sehr tiefe Grundrisse zu: Allerdings sind hier mehrere Pfostenreihen zum Abstützen des Dachstuhls erforderlich. Meist lassen sich die tragenden Stützen aber geschickt in Innenwänden verstecken, so dass das Tragwerk optisch nicht mehr auffällt.

Damit aus einem (alten unausgebauten) Dachgeschoss ein Wohnraum wird, muss der Dachstuhl gedämmt und verkleidet werden. Ein dickes Paket aus Dampfbremse und Zwischensparrendämmung schützt den neuen Wohnraum gegen Wärmeverluste und eine (zum Teil) doppelte Beplankung aus Gipskartonplatten bildet den sichtbaren Raumabschluss. Praxistipp: Teilweise kann es attraktiv sein, wenn nicht das gesamte Gebälk verkleidet wird, sondern Teile des Dachstuhls auch nach dem Ausbau sichtbar bleiben.

 

Dachschräge einrichten

Wir haben eine Auswahl an Dachschrägeschränken und -regalen für Sie zusammengestellt, die Sie alle selbst bauen können. Der Aufwand ist unterschiedlich groß. Doch mit unseren ausführlichen Bauanleitungen wird jedes Ihrer selbstgebauten Regale ein Volltreffer.

Quelle: selbst ist der Mann

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