Heizungswartung Checkliste: Heizung warten

Checkliste: Heizung warten

Die Wartung der Heizanlage ist energetisch sinnvoll und laut Energieeinsparverordnung sogar Pflicht. Allein die regelmäßige Reinigung eines Heizkessels macht sich bezahlt. Bei Ölkesseln erhöht eine Rußschicht von einem Millimeter Dicke den Brennstoffverbrauch um etwa 5 Prozent! Die Heizung warten sollte der Fachmann, einiges kann man aber auch selbst vor und während der Heizperiode berücksichtigen.

So sollte man im Heizbetrieb die Höhe von Kesselwasser- und Vorlauftemperatur überprüfen und ggf. dem tatsächlichen Bedarf anpassen. An der Schaltuhr der zentralen Heizungs-Regelung die Zeiten für die Nachtabsenkung oder -abschaltung prüfen oder neu festlegen. Bei jeder Wartung der Heizungsanlage unbedingt überprüfen: Mit Hilfe der Bedienungsanleitung die Funktion der außentemperaturgeführten Steuerung und der Umwälzpumpe kontrollieren. Bei Mängeln an Ihrer Heizungsanlage einen Wartungsdienst mit der Reparatur beauftragen. Wenn das Heizwasser in den Heizkörpern gluckert, die Heizung entlüften. Sonst verhindern Luftpolster in den Heizkörpern die Zirkulation des Heizwassers und damit die Wärmeabgabe in den Raum. Die Stellung der Thermostatventile am Heizkörper prüfen und in der Übergangszeit kaum genutzte Räume unbeheizt lassen. Zirkulationspumpen für das warme Wasser sollten nicht rund um die Uhr betrieben werden. Wird die Pumpe für acht Stunden in der Nacht abgeschaltet, können beim Einfamilienhaus 30 bis 100 Liter Heizöl pro Jahr eingespart werden. Die Ersparnis ist noch größer, wenn die Zirkulationspumpe nur bei Bedarf eingeschaltet wird. Noch mehr Infos unter energiesparaktion.de.

 

Energiesparen: Heizungsanlage warten

Alternative Energiequellen werden immer alltäglicher. Doch auch die klassischen fossilen Energieträger wie Heizöl und Erdgas bieten noch einiges an Einsparpotenzial – nutzen Sie es aus, indem Sie Ihre Heizungsanlage regelmäßig warten lassen! Wer bei der Heizungs-Modernisierung nicht gleich auf den Systemwechsel setzen will, kann auch mit den herkömmlichen Brennstoffen Heizöl und Erdgas Energiekosten reduzieren. Die technische Entwicklung der Heizungsanlagen hat hier in den letzten Jahrzehnten rasante Fortschritte gemacht, und deshalb ist es eine gute Idee, die alte Heizung im Heizungskeller einmal gründlich zu überprüfen – oft wird das auf den Austausch gegen einen aktuellen, deutlich sparsameren Heizkessel hinauslaufen. Damit ist das Thema Heizungsmodernisierung jedoch noch nicht erledigt. Wie eine Untersuchung der Verbraucherzentralen ergab, wendet ein großer Teil der Heizkessel deutlich mehr Energie auf, als eigentlich sein müsste. Und dabei ging es nicht um Altlasten, sondern um sogenannte Brennwertkessel – eigentlich die effizienteste Technik für das Heizen mit Öl und Gas.

Heizungswartung

Regeltechnik rund um den Heizkessel

Bemängelt wurde bei vielen Heizanlagen die unzureichende Einstellung. So war etwa nur bei jeder fünften Anlage ein hydraulischer Abgleich durchgeführt worden. Auch das Fehlen eines Außentemperaturfühlers machte sich negativ bemerkbar, ebenso eine zu niedrig oder zu kurz eingestellte Nachtabsenkung. Heizungen mit geregelten Umwälzpumpen oder sogenannten Hocheffizienzpumpen arbeiteten allgemein sparsamer. Die Konsequenz aus der Untersuchung ist klar: Es reicht nicht, aktuelle Heiztechnik nur anzuschaffen, man muss sie auch perfekt einstellen und regelmäßig überprüfen lassen. Stehen Sie also vor der Entscheidung für einen neuen Heizkessel, setzen Sie sich im Vorfeld mit dem Installateur zusammen und gehen mit ihm zusammen folgende Punkte durch:

  • Schildern Sie dem Fachmann Ihre Heiz- und Lebensgewohnheiten, damit die Anlage für Ihre Bedürfnisse geplant und eingestellt werden kann.
  • Vereinbaren Sie, dass ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wird.
  • Besprechen Sie, welche weiteren Energiesparmaßnahmen (z. B. Dämmung) geplant sind, damit der Kessel richtig dimensioniert wird.
  • Lassen Sie sich beraten, ob zugleich an den Heizkörpern neue Thermostatventile angebracht werden sollten.
  • Vereinbaren Sie regelmäßige Wartungstermine durch den Betrieb.
  • Ein Abgleich kostet einmalig etwa 500 Euro, in komplizierten Fällen kann es auch mehr sein.
  • Im Idealfall reduzieren sich die Heizkosten um 30 bis 35 %. Aber auch Einzelmaßnahmen lohnen sich. So sind die Kosten für den hydraulischen Abgleich nach etwa fünf Jahren durch die Energie-Einsparung bezahlt.

Die meisten Punkte sind auch dann sinnvoll, wenn schon ein moderner Heizkessel eingebaut ist – gemeinsam mit Ihrem Installateur können Sie das Optimum aus Ihrer Anlage herausholen.

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11 Tipps, wie Sie Ihre Heizung selber warten

Die Energiekosten steigen immer weiter. Damit Sie im Winter nicht frieren müssen aber auch Ihre Heizkosten im Griff behalten, haben wir hier 11 praktische Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Heizung warten können, damit der Heizkörper effizient und sparsam arbeitet.

  1. Kesselwasser- und Vorlauftemperatur überprüfen, ggf. dem tatsächlichen Bedarf anpassen.
  2. Nachtabsenkung sowie Wochenend-Heizprogramme prüfen oder neu festlegen und die zentrale Regelung so exakt wie möglich dem Wärmebedarf anpassen!
  3. Mit Hilfe der Bedienungsanleitung Funktion der außentemperaturgeführten Steuerung und der Umwälzpumpe kontrollieren. Bei Mängeln Wartungsdienst beauftragen.
  4. Gluckert Heizwasser in den Heizkörpern, diese entlüften, sonst wird die Wärmeabgabe in den Raum verhindert.
  5. Stellung der Thermostatventile an den Heizkörpern prüfen. In der Übergangszeit kaum genutzte Räume unbeheizt lassen.
  6. Heizkessel (regelmäßig) reinigen lassen! Bei Ölkesseln erhöht eine 1-mm- Rußschicht den Brennstoffverbrauch um etwa 5 Prozent.
  7. Zirkulationspumpen für Warmwasser für acht Stunden in der Nacht abschalten – Einsparungen beim Einfamilienhaus: 30 bis 100 Liter Heizöl pro Jahr.
  8. Heizungsrohre dämmen! Nur 30 Millimeter Ummantelung senken den Wärmeverlust auf etwa 35 Kilowattstunden pro Meter und Jahr. Ohne Wärmedämmung beträgt der Wärmeverlust 235 Kilowattstunden pro Meter und Jahr.
  9. Falls nicht vorhanden, Thermostatventile nachrüsten. Im Vergleich zu anderen Energiesparmaßnahmen können sie sich schon binnen zwei Jahren bezahlt machen.
  10. Der Austausch der Heizungsumwälzpumpe gegen eine neue Stromsparpumpe kann die Stromkosten der Heizanlage spürbar senken (heute 5-20 Watt, früher 85-100 Watt). Die Leistung der neuen Pumpe sollte 0,5 Watt pro m² Wohnfläche nicht überschreiten.
  11. Steht der Einbau eines neuen Heizkessels an, geht dies meist ohne Vergrößerung der Heizkörper. Der Austausch älterer Heizkörper ist technisch und wirtschaftlich nur sinnvoll, wenn die Heizkörper Roststellen zeigen oder undicht sind.

Quelle: selbst ist der Mann 11 / 2013

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