Joda Carport Carport aufbauen mit System

Carport mit System aufbauen

Der nächste Winter kommt bestimmt – höchste Zeit, das Auto unter Dach und Fach zu bringen. Mit einem Bausatz-Carport von Joda ist dies für zwei versierte Heimwerker an einem einzigen Tag zu schaffen.

Die Vorteile eines Joda-Carports liegen auf der Hand: Anders als in einer geschlossenen Garage trocknet Feuchtigkeit in einem luftigen Carport schnell ab – die beste Vorbeugung gegen Rostfraß. Sonne, Regen, Schnee oder Hagel können dem Wagen unterm schützenden Dach nichts anhaben – selbst bei Frost bleiben die Scheiben in der Regel eisfrei. Kurzum: Carport schützen Ihr Auto das ganze Jahr über optimal vor jeder Witterung.

 

Anleitung: Joda-Carport aufbauen

Wer den notwendigen Platz für einen Carport hat, sollte sich gut informieren: Es gibt jede Menge Standard-Carports, aber auch Carport-Systeme, die – passend zum Charakter des Hauses – Raum für individuelle und maßgeschneiderte Lösungen lassen – so wie unser Beispiel. Der Hersteller (JODA Bernd Jorkisch GmbH + Co.KG, www.joda.de) bietet zwölf Standardgrößen, fünf Holzausführungen, vier Dachformen, Abstellräume, Wandelemente und diverse Bedachungsmaterialien an. Alle Carport-Bausätze werden als Komplett-Pakete für die Do-it-yourself-Montage geliefert.

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Carport aus Holz

Geschützer Stellplatz für Ihr Auto: Die Anleitung zeigt, wie Sie einen Holz-Carport bauen

Zusammen mit den passgenau vorbereiteten Hölzern erhalten Sie alles, was für die Bedachung und Befestigung, für den Wasserablauf und – je nach Modell – zur Verkleidung benötigt wird. Eine gute Montageanleitung mit Zeichnungen erleichtert den Aufbau des Carports wesentlich. Auf Wunsch steht auch ein Montageteam zur Verfügung.

Mehrere Holzausführungen stehen zur Wahl

  • Als klassisches Bauholz gilt die Kiefer. Durch die Druckimprägnierung ist sie geschützt und im Außenbereich einsetzbar. Sie lässt sich sehr gut verarbeiten.
  • Zu den äußerst haltbaren heimischen Holzarten zählt die Lärche – unser Beispiel. Sie kann naturbelassen im Außenbereich verarbeitet werden. Ihre Inhaltsstoffe machen die Lärche weitgehend resistent gegen Fäulnis und Insektenbefall. Unter Witterungseinfluss erhält die unbehandelte Oberfläche eine silbergraue Patina.
  • Fichte-Leimholz ist sehr formbeständig und weist eine um 10% höhere Belastbarkeit gegenüber Vollholz auf. Ein Holzschutz ist hier zwingend notwendig (Grundierung plus offenporige, farbige Lasur auf Wasserbasis). Ideal vorbereitet für einen deckenden Anstrich ist das bereits weiß grundierte Fichte-Leimholz. Der Hersteller empfiehlt hier einen zweimaligen Anstrich.
  • Als Sonderanfertigung sind auch Carports aus Lärche-Leimholz erhältlich.

Die massive Konstruktion wird geprägt von stabilen 115 x 115 mm dicken Pfosten und aussteifenden Kopfbändern sowie mindestens 60 x 160 mm dicken Pfetten. Die Hölzer sind grundsätzlich vierseitig glatt gehobelt, die Kanten sauber gefast und soweit möglich passgenau vorbereitet. Die Montage wird dadurch wesentlich erleichtert, die Aufbauzeit verkürzt.

 

Praxis-Tipp: Der Carport-Bauantrag

Das genaue Bauantrags-Verfahren, die zuständige Behörde und die erforderlichen Unterlagen sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Nähere Auskünfte erteilt das Bauverwaltungsamt der Gemeinde oder des Kreises. In der Regel brauchen Sie:

  • Bauzeichnungen im Maßstab 1:100
  • eine Baubeschreibung
  • die Statik (alle drei vom Fachhändler)
  • einen Lageplan im Maßstab 1:500, der nicht älter als zwei Jahre ist (Katasteramt)
  • eine Flurkarte, ebenfalls nicht älter als zwei Jahre (Katasteramt)
  • sowie ein Antragsformular (Bauamt, Schreibwarenladen, Internet)

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Quelle: selbst ist der Mann

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