history back
ANZEIGE
Mehr Artikel zum Thema
Wände mauern & abdichten
ANZEIGE
Rustika-Mauer errichten
Wände mauern & abdichten
Rustika-Mauer errichten
mehr »
Natursteinmauer selber bauen
Wände mauern & abdichten
Natursteinmauer bauen
mehr »
ANZEIGE
Zu den Kommentaren (0)

Mauern & Fassaden: Sichtmauerwerk verfugen

redakteur

Frage beantworten und Artikel lesen!

Damit Sie unser Angebot kostenlos nutzen können, sind wir auf Werbe- und Sponsorengelder angewiesen.

Mauern & Fassaden: Sichtmauerwerk verfugen



Vormauerschalen aus Klinker schützen die Dämmung. Das Sichtmauerwerk aus Klinker lässt sich direkt beim Aufmauern verfugen oder zu einem späteren Zeitpunkt. Sehen Sie, wie Sie Sichtmauerwerk nachträglich verfugen – auch zur Reparatur ...

Gehen Aufmauern und Verfugen einher, wird soviel Mauermörtel aufgetragen, dass er aus den Lager- und Stoßfugen herausquillt. Man schneidet den Mörtel dann mit einer Kelle bündig zum Mauerwerk ab. Hat der Mörtel leicht angezogen, wird er mit einem Schlauchstück oder dem Fugeisen glattgestrichen und etwa 2 mm hinter die Steinkante in die Fugen gedrückt und dabei verdichtet.

Wurde das Vormauerwerk schon vor einiger Zeit errichtet und bislang noch nicht verfugt, müssen zunächst die unsauber ausgeführten Fugen 15 - 20 mm tief ausgekratzt werden. Hierfür nehmen Sie am besten eine kegelförmige Hartholzleiste – mit metallischen Werkzeugen wie Meißel, Fugeisen oder dicken Nägeln können vor allem grob strukturierte Klinker schnell beschädigt werden. Erweist sich das Hartholzstück als zu weich und die Arbeit damit als zu mühselig, sodass Sie dennoch zum Meißel greifen, gehen Sie vorsichtig vor!

Mauern & Fassaden: Sichtmauerwerk verfugen

Fassade stets säubern und vornässen

Sind alle Fugen entsprechend ausgekratzt, muss die Fassade gereinigt werden. Lose Mörtelreste und Staub entfernen Sie am besten mit einem groben Besen bzw. Handfeger. Hartnäckige Verschmutzungen müssen ggf. mit einem Hochdruckreiniger beseitigt werden.
Bevor Sie mit dem Verfugen beginnen, sollten Sie die Fassade in jedem Fall vornässen. Der alte Mauermörtel dürfte nämlich ebenso trocken sein wie die Vormauersteine und dem frisch angerührten Fugenmörtel sehr schnell das Anmachwasser entziehen.

Die Folge: Der neue Fugenmörtel verbrennt an diesen Stellen und bleibt nicht richtig haften. Bessert man hier nicht nach, entstehen später feine Haarrisse, durch die Feuchtigkeit ins Mauerwerk gelangt. Arbeiten Sie auch niemals bei starker Sonneneinstrahlung.

Lässt es sich nicht vermeiden, sollten Sie für eine entsprechende Beschattung sorgen. Natürlich darf man auch nicht bei Regen arbeiten, sonst spült es den frischen Mörtel direkt wieder aus den Fugen.

Wie Sie Sichtmauerwerk aus Klinker nachträglich verfugen, sehen Sie Schritt für Schritt hier: Mauern & Fassaden: Sichtmauerwerk verfugen

Wer große Flächen nachträglich verfugen möchte, kann sich auch eine Mischmaschine ausleihen und Fugenmörtel selbst anrühren. Wer aber mit Raumteilen und Zutaten zu großzügig verfährt, erhält schnell eine falsche Mischung und undichte Fugen.

Lesen Sie auch unseren Praxis-Tipp: Mauern & Fassaden – wann verfugen?

Mehr zum Thema finden Sie unter Sicht- und Schallschutz: Gartenmauer aus Kalksandstein

Fotos: quick-mix


 
×
Warum möchten Sie diesen Beitrag melden?
Danke für Ihre Nachricht. Wir werden den Beitrag prüfen und ggf. löschen.
Schließen
Kommentare
Kommentar hinzufügen
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben.