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Als Klassiker der Auslegeware erlebt der Teppichboden gerade ein Revival: Dank hochfloriger, flauschiger Teppiche zieht eine neue Behaglichkeit in unsere Schlafzimmer ein. Auch der Teppichboden im Kinderzimmer findet immer noch Befürworter. Neue Fasern machen den Teppich auch für Allergiker wieder zu einem interessanten Bodenbelag. Weiteres Plus: Auch ohne Kleben lässt sich heute ein Teppichboden verlegen!
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Teppichboden verlegen

redakteur
LupeTeppichboden verlegen

Ob Ihr Teppichboden auf Jahre hinaus gut in Form bleibt, hängt nicht zuletzt von einer fachgerechten Verlegung ab. Teppichboden verlegen ist ein eleichte Arbeit, die auch DIY-Neulinge leicht selbst erledigen können.

Trotz Laminat, Parkett & Co. – der Teppichboden findet immer noch die meisten Freunde. Wie kein anderer Bodenbelag vermittelt das textile Material Wärme und Behaglichkeit. Dass beim Kauf des Teppichs der erste Blick dem Design und der Farbe gilt, ist verständlich. Immerhin muss der neue Bodenbelag auch zur Wohnungseinrichtung passen.

Schritt für Schritt erklärt: Teppichboden selbst verlegen >>


Alten Teppich und Kleberreste entfernen

Damit der Teppichboden lange hält, muss er fachgerecht verlegt sein. Zum Teppich verlegen gehört auch eine perfekte Vorbereitung des Untergrunds. Alte Teppichbodenreste sollten Sie komplett entfernen. Der Profi macht das mit einem spachtelartigen Elektrowerkzeug, dem Stripper. Die Alternative für den Heimwerker ist ein Elektroschaber. Ein stabiler Handspachtel tut’s aber auch. Die Arbeit ist nur wesentlich mühseliger. Kleberreste des alten Teppichbodens entfernen Sie am einfachsten mit einer Schleifmaschine. Profi-Geräte können Sie im Werkzeugverleih, bisweilen auch in Baumärkten oder im Bodenbelagshandel ausleihen. Denken Sie daran, beim Schleifen eine Feinstaubmaske anzulegen.

Schäden im Estrich ausgleichen

Wenn die Kleber- und Schaumrückenreste beseitigt sind, können Sie eventuelle Unebenheiten oder kleine Beschädigungen des Estrichs mit einer selbstverlaufenden Nivelliermasse ausgleichen. Oder Sie machen’s wie der Fachmann: Der spachtelt den Boden nämlich vollflächig ab und erhält damit einen einheitlich saugfähigen, ebenen Untergrund, auf dem sich der Teppichboden einwandfrei vollflächig verkleben oder fixieren lässt. Die gängigen zementhaltigen Spachtelmassen gibt’s im Bodenbelag-Fachhandel. Die Spachtelmasse und die bei saugenden Untergründen notwendige Grundierung sollten übrigens auf den später verwendeten Kleber abgestimmt sein.

Teppichboden verlegen: fachgerecht und dauerhaft

Legen Sie den neuen Teppichboden zunächst faltenfrei im Raum aus. Größere Überstände mit dem Cutter so weit abschneiden, dass die Auslegeware an den Rändern etwa 5 bis 7 cm hochsteht. Aneinander grenzende Bahnen legt man 5 bis 10 cm überlappend und in gleicher Florrichtung aus. An Heizkörperrohren und Innen- oder Außenecken machen Sie Entlastungsschnitte. Dann sollte der Teppich etwa 12 Stunden ruhen. Wenn Sie den Belag mit Klebe- oder Klettband (bei Filzrücken) verlegen, können sie ihn gleich am nächsten Tag passgenau zuschneiden. In Räumen über 20 qm Größe, bei Fußbodenheizung oder Stuhlrollenbelastung sollten Sie den Bodenbelag jedoch vollflächig verkleben: Klappen Sie die eine Hälfte des Teppichbodens zurück und zahnen Sie lösemittelfreien Dispersionskleber auf. Kleber ablüften lassen, Teppich einlegen und gut andrücken. Dann die andere Hälfte verkleben. Den Feinschnitt und die Randverklebung nehmen Sie erst dann vor, wenn der Kleber abgebunden hat.

Praxis-Tipp: So behandeln Sie den Untergrund vor


 
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