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Parkett im Fischgrätmuster

LupeParkett im Fischgrätmuster verlegen

Klassisches Parkett: Fischgrätmuster verlegen

Parkett gilt heutzutage als einer der beliebtesten Bodenbeläge überhaupt. Allerdings war in den letzten Jahren vor allem das klassische Parkett, nach dem sogenannten Fischgrätenmuster verlegt, beinahe ausgestorben. Kaum mehr jemand verlegte auf diese Weise das Parkett in den eigenen vier Wänden. Doch vor allem in den 1960er Jahren war diese Art der Verlegung beliebt und in zahlreichen Haushalten zu finden. Der Look erinnert heute eher an die Renaissance und wird auch häufig als Retro-Look bezeichnet. Da dies aber zurzeit wieder In ist, hat auch das Fischgrätmuster-Parkett sozusagen ein Comeback erlebt. Charakteristisch ist bei diesem Parkett, dass die Parkettstäbe dreischichtig aufgebaut sind und eine umlaufende Faser aufweisen. Häufig spricht man daher auch vom Stabparkett. Die Stäbe haben eine Größe von 570 x 95 x 10,5 Millimeter. Während die einen darauf setzen, mit dem Verlegen einen Fachmann zu beauftragen – Hilfe findet man hier – versuchen die anderen es selbst. Nachfolgend einige Tipps, wie es mit dem selbst verlegen auch tatsächlich klappt.

  • Zunächst einmal muss beim Verlegen von vollflächig verklebtem Parkett sehr viel Klebstoff zum Einsatz kommen. Dieser Kleber kann Lösungsmittel enthalten, die gesundheitsschädlich sind. Man sollte demnach vorsichtig sein und noch lange nicht jeder sollte sich solchen gesundheitsgefährdenden Stoffen aussetzen. Ein Fachmann weiß dagegen genau, wie man mit dem Kleber bestmöglich umgeht.
  • Nur, wer keine komplizierten Muster verlegen möchte und dies in einem Raum machen möchte, der nicht zu sehr verwinkelt ist, sollte das Verlegen in Eigenregie versuchen.
  • Der Untergrund muss dabei bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dieser muss vor dem Verlegen trocken, frei von Rissen, eben und fest sein. Lediglich eine Abweichung von vier Millimetern innerhalb des Raumes kann akzeptiert werden.
  • Orientierungslinien (Randbereiche, Raumdiagonale, Verlegerichtung) auf den Estrich zeichnen.
  • Die Art des Klebers richtet sich nach dem Untergrund. Dabei sollten sich diejenigen, die das Parkett auf eigene Faust verlegen möchten, in jedem Fall beraten lassen. Auch die Ziehzeiten des Klebers können dabei variieren.
  • Es sollte mit einem Anfangsstück begonnen werden, bevor der Kleber das erste Mal zum Einsatz kommt. Am besten stellt man bereits mehrere der Parkettstäbe zusammen und schneidet diese zurecht, bevor der Kleber bereits antrocknet. Orientierungslinien (Randbereiche, Raumdiagonale) auf den Estrich zeichnen.
  • Am sinnvollsten ist es beim vollflächig verklebten Parkett in einer Ecke des Raumes zu beginnen.
  • Der Kleber wird mit dem Zahnspachtel auf dem Boden verteilt und die Parkettstäbe werden darauf eingedrückt.
  • Ähnlich wie bei der Verlegung des schwimmenden Parketts muss auch beim vollflächig verklebten Parkett eine Dehnungsfuge eingehalten werden.
  • Das fest verklebte Parkett muss mindestens einen Tag lang trocknen.
  • Nach der Trocknung erfolgt die Oberflächenbekandlung: Parkett schleifen und ölen.

Traut man sich dies nicht zu, kann auch ein Fachmann engagiert werden. Hat man jedoch ein wenig Geschick, sollte man es in jedem Fall einmal ausprobieren. Meist gestaltet sich nur der Anfang schwierig. Mit jedem Stäbchen wird es einfacher, Parkett selbst zu verlegen!

Fotos: flickr.com © Niels Heidenreich (CC BY 2.0), flickr.com © Niels Heidenreich (CC BY 2.0)

Industrieparkett – die günstige Alternative

Hochkantlamellenparkett trägt auch deswegen den Namen Industrieparkett, weil diese Parkettart besonders robust und strapazierfähig ist. Der Einsatz in Produktionshallen ist damit zu erklären. Der hauptsächliche Unterschied zu normalem Parkett ist der, dass diese Parkettart deutlich dicker als normal ist. Das ist auch ein Grund für die Robustheit.

Des Weiteren weist diese Parkettart eine dickere Nutzschicht auf. Diese beträgt 2 bis 2,5 Zentimeter und kann daher häufiger abgeschliffen werden. Da es sich bei dem Industrieparkett um Vollholzlamellen handelt, die eigentlich lediglich ein Abfallprodukt aus der Mosaikparkettproduktion sind, ist dieses auch deutlich günstiger als andere Parkettarten. Zur Verlegung muss der Untergrund lediglich eben und trocken sein. Die Verlegung selbst erfolgt nicht Stäbchen für Stäbchen, sondern paket- oder lagenweise. Dabei sind die einzelnen Stäbchen einer lage bereits untereinander verklebt, um den Fugenanteil zu reduzieren. Die Oberflächenbehandlung erfolgt analog zu klassischem Parkett.

Foto: flickr.com © Ericco Krügerke (CC BY-ND 2.0)


 
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