history back
ANZEIGE
Mehr Artikel zum Thema
Farben & Tapeten
Wandgestaltung (Anzeige)
WandgestaltungNeue Atmosphäre ins Haus holen »
ANZEIGE
Raumgestaltung mit Farbe: Acht farbenfrohe Wohnbeispiele
Farben & Tapeten
Bunte Räume
mehr »
ANZEIGE
Zu den Kommentaren (0)

Mit Mustertapete gestalten

redakteur
LupeDekore von der Rolle: Mit Tapeten gestalten

Der Wunsch, die eigenen vier Wände zu verschönern, ist so alt wie die Menschheit: Höhlenmalereien, Mosaike und Fresken sind der Beweis. Heute veredeln Mustertapeten das Haus. Ob aus geprägtem Papier oder Vlies: großflächige Muster sind im Trend.

Bei dem Wort Tapete stellen sich scheinbar zwangsläufig zwei Assoziationen ein: weiße Raufaser in einer Studentenbude und Omas vergilbtes Blumenmuster aus den 70ern. Doch gerade Mustertapeten mit großformatigen Dessins und aufwändig hergestellten Präge- und Farbeffekten feiern ein Comeback. Die modernen Wandbeläge können dabei oft mehr als „nur“ hübsch aussehen:

Üppige Muster von der Rolle: Welche Trends bei Tapeten derzeit en vogue sind, erfahren Sie hier

mehr 

Als Rapport wird bei Motiv-Tapeten der Abstand des Musters angegeben, in dem sich das Muster wiederholt...

mehr 

Wichtig bei der Tapeten-Auswahl: So verändern Muster Wirkung und Proportion eines Raumes

mehr 

Vielfalt bei Mustertapeten

Video ansehen


  Workshop: Tapezieren

Muster sind der Trend der Saison: Blumenranken, Ornamente, geometrische Muster oder einfach Streifen – nahezu jeder Hersteller bietet heute Tapeten mit ausdrucksstarken Mustern an. Die auffälligen Motivtapeten werden innerhalb der Kollektionen meist durch farblich passende (unifarbene) Bahnenware ergänzt. Das senkt zum einen die Kosten, zum anderen wirkt ein Raum, der komplett mit einer farbintensiven Mustertapete ausgekleidet ist, schnell aufdringlich und erdrückend (So berechnen Sie den Rollenbedarf). Mustertapeten werden heute eher zum Akzentuieren einzelner Wände eingesetzt: Sie betonen den Essplatz, gleichen ungünstige Raumproportionen optisch aus oder bieten dem Auge einen Fluchtpunkt durch ein großformatiges Wandbild.

Die Verarbeitung der Tapeten erfolgt meist noch traditionell: einkleistern, einweichen, anbringen, glattstreichen. Seit einigen Jahren gibt es auch dimensionsstabile Vliestapeten. Sie nehmen kaum Feuchtigkeit aus dem Kleister auf und schwinden beim Trocknen nicht. Der Kleister wird direkt auf die Wand aufgetragen,  die Tapete ohne Weichzeit angedrückt.

Zurück zu den Ursprüngen: Die ersten bedruckten Wandpapiere für bürgerliche Haushalte stammen aus dem 14. Jahrhundert, einer Zeit, in der Papierherstellung noch Kunsthandwerk war. Erst die Kombination von industrieller Papierproduktion und Maschinendruck ermöglichte eine günstige Serienfertigung. Die Folge: Alles was aufwendig (und teuer) war, wie Prägungen, individuelle Motive, Sonderfarben, verschwand vom Markt. Einige Hersteller beleben diese Tradition wieder und kultivieren die handwerkliche Herstellung sowie die Tapete als „Wandschmuck“ .
Die Tapete als raumhohes Kunstwerk entdecken auch immer mehr Designer für sich. Auf großen Flächen (ca. 10-20 m2) realisieren sie ausdruckstarke Wandgemälde „von der Rolle“. 

Mehr Beiträge zum Thema "Gestalten mit Tapete"


 
×
Warum möchten Sie diesen Beitrag melden?
Danke für Ihre Nachricht. Wir werden den Beitrag prüfen und ggf. löschen.
Schließen
Kommentare
Kommentar hinzufügen
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben.