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Tapezieren: Untergrund vorbereiten

Zum Tapezieren wird ein tapezierfähiger Untergrund benötigt. Löcher sollten geschlossen werden. Achten Sie auch auf:
Feuchtigkeit
Charakteristisch für Feuchtigkeit in den Wänden sind sichtbar nasse Flächen, Verfärbungen oder Wasserränder. Damit diese nicht erneut auftreten, sollten Sie auf jeden Fall zunächst die Ursache beheben. Durch Lüften oder Heizen lassen sich feuchte Wände trocknen.
Oberflächenfestigkeit
Zur Prüfung der Oberflächenfestigkeit reiben Sie mit der Hand oder einem festen, kantigen Gegenstand an der Wand. Erhalten Sie staubigen oder kreidenden Abrieb, so müssen die Flächen vorm Tapezieren grundiert werden.
Pilzbefall
Zur Bauanleitung
Pilzbefall ist schnell zu erkennen. Der dunkle Bewuchs muss vorm Tapezieren mit einem Antischimmelmittel entfernt werden, ggf. mit Kalkputz überputzen. Bekämpfen Sie auch hier zunächst die Ursache, damit der Pilz nicht wiederkehrt.
Risse
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Zwar sind Risse in der Wand nach dem Tapezieren nicht mehr sichtbar, beseitigt werden müssen sie trotzdem. Andernfalls führt das weitere Einreißen der Wand auch zum Reißen der Tapete. Daher: Je nach Art und Größe den Riss mit Rissbändern stabilisieren und mit Spachtelmasse ganzfl ächig schließen.
Saugfähigkeit
Die Saugfähigkeit testet man, indem die Wand mit Wasser befeuchtet wird. Färbt sich die Fläche schnell dunkel, ist die Wand zu saugfähig. Damit die Tapete trotzdem hält, sollte grundiert werden. Perlt das Wasser ab, ist die Wand zu stark abgesperrt. Kleister würde nicht an der Wand haften. Hier hilft Anschleifen oder das Auftragen einer Haftbrücke. Beides wirkt haftvermittelnd.














