history back
ANZEIGE
Mehr Artikel zum Thema
Tapezieren
ANZEIGE
ANZEIGE
Zu den Kommentaren (0)

Kleister anrühren

redakteur
LupeTapetenkleister anrühren

Damit Tapeten an Wand und Decke haften, benötigt man Kleister. Üblich ist Tapetenkleister in Pulverform zum Anrühren. Doch es gibt auch Spezial-Kleister in flüssiger Form, Vliestapeten-Kleister oder auch eingefärbten Tapetenkleister. Lesen Sie, wie Sie klumpenfreien Kleister anrühren.

Normalkleister werden in kaltes Wasser gerührt und müssen vor der Verarbeitung einige Zeit quellen. Vor dem Auftrag mengt man den Kleister noch einmal kräftig durch. Spezialkleister weisen eine etwas höhere Klebkraft, aber vor allem eine sehr gute Anfangshaftung auf. Dies wird durch Zusatz von Kunstharz erreicht. Praxistipp: Den Effekt kann man auch erzielen, indem man dem fertig angerührtem Normalkleister 20% Dispersionskleister beimischt.

Fachgerecht Kleister anrühren

Video ansehen


  Workshop: Tapezieren

Normalkleister klebt durch Trocknung, also durch Verdunstung des enthaltenen Wassers. Das setzt eine wasserdampfdurchlässige Tapete voraus. Bei Vinyl- oder Strukturtapeten kann Wasser nicht verdunsten, deshalb verwendet man hier Tapetenkleber, der mit sehr wenig Wasser angesetzt wird. Weiterer Vorteil: Die Kleber eignen sich mit ihrer hohen Haftkraft auch für relativ schwere Tapeten.

Normalerweise muss man Tapeten einige Zeit vor dem Verkleben mit Kleister benetzen, damit das Material weich werden kann. Ausnahme von dieser Regel sind Produkte mit dimensionsstabilem Vliesrücken. Im Handel werden diese Tapeten zum Beispiel mit dem Logo „Stabilit“ angeboten. Sie lassen sich wie Vliestapeten im Wandklebeverfahren verarbeiten.

Zurück zum Themenschwerpunkt Tapezieren >>

So finden Sie den richtigen Tapetenkleister

Tapetenkleister selber machen


 
×
Warum möchten Sie diesen Beitrag melden?
Danke für Ihre Nachricht. Wir werden den Beitrag prüfen und ggf. löschen.
Schließen
Kommentare
Kommentar hinzufügen
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben.