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Tapezieren
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10 Tipps fürs Tapezieren

redakteur
LupeTipps fürs Tapezieren

Etwa seit dem 14. Jahrhundert sind "bedruckte Wandpapiere" für bürgerliche Haushalte nachgewiesen. Die Tapete als günstiger Wandschmuck, wie wir sie kennen, ist erst durch die industrielle Papierproduktion und den Maschinendruck im 19. Jahrhundert möglich geworden. Seitdem hat sich beim Tapezieren wenig verändert: einkleistern, einweichen, anbringen, glattstreichen.

Doch neue Materialien (Vlies, Glasfaser, Bambus) bringen auch Veränderungen in der Verarbeitung der Tapeten mit sich. Damit beim Tapezieren alles glatt läuft, haben wir die besten Tipps zum Tapezieren zusammengetragen.

10 Tipps fürs Tapezieren:

  1. Vor dem Tapezieren sollte alte Tapete entfernt werden. Schäden am Untergrund wie Risse und Bohrlöcher mit Gipsspachtel schließen und prüfen, ob der Wandputz saugend ist – dann mit Sperrgrund vorstreichen!
  2. Berechnen Sie den Bedarf an Tapeten-Rollen: Raumumfang multipliziert mit der Raumhöhe dividiert durch fünf ergibt die Rollenanzahl bei normalem Rollenmaß (53 cm breit, 10,05 m lang). Fenster und Türen werden nicht abgezogen. Achtung: Bei Raufaser sind meist 33 m auf der Tapetenrolle. Wer Mustertapeten kaufen will, muss zusätzlich den Rapport (Musterversatz) einrechnen!
  3. Außerdem verändern Muster auf der Tapete die Raumwirkung: Wer sich mehr Raumhöhe wünscht, sollte die Wände mit senkrecht gemusterter Tapete tapezieren.
  4. Stimmen Sie den Kleister auf das Tapeten-Material (Papier, Vlies, Vinyl, ...) ab – sonst löst sich die Tapete bald wieder ab. Praktisch: Eingefärbte Kleister zeigen beim Wandklebeverfahren von Vliestapeten zuverlässig an, welche Wandpartien schon eingekleistert sind!
  5. 10 Tipps zum TapezierenPapiertapete muss nach dem Auftrag von Kleister einweichen: Schlagen Sie das obere Ende zu 2/3 und das untere zu 1/3 um und lassen Sie ca. 10 Min. weichen!
  6. Um beim Tapezieren Blasen zu vermeiden, streichen Sie die Tapetenbahnen mit einer weichen Bürste von innen nach außen glatt. Zeigt sich dennoch eine Blase unter der Tapete, spritzen Sie etwas Kleister hinein (Spritze und Nadel in Apotheke erhältlich) und drücken die Blase platt.
  7. Eine Bordüre kleben ist nicht schwer: Papierbanderole mit Kleister bestreichen und aufkleben (Verlauf mit Wasserwaage anzeichnen) – fertig. Hübscher, weil in einer Ebene mit der übrigen Tapete, passen Sie die Bordüre mit dem Doppelnahtschnitt ein!
  8. Vliestapeten erleichtern das Tapezieren erheblich, da sie im Wandklebeverfahren ohne Einweichzeit direkt verarbeitet werden können: Sparen Sie nicht am Kleister – so können Sie die Tapetenbahnen in Ruhe ausrichten.
  9. Haben Sie Probleme mit rissigem Mauerwerk oder brauchen Sie eine besonders robuste Tapete? Glasfasertapete heißt dann die Lösung: Sie wirkt wie ein Armierungsgewebe, kann übertapeziert oder direkt gestrichen werden. Als alleiniger Wandbelag taugt sie nicht.
  10. Wie ein warmer Mantel wirken sogenannte Thermotapeten: Sie erhöhen die Oberflächentemperatur der Wand, verkürzen damit die Aufheizzeit des Raumes und helfen so, Heizkosten zu sparen!

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Kommentare

super Erklärung kann man auch für Fototapeten aus Latex so verwenden Tapetenhans.de

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