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High-Tech-Beschichtungen auf Isolierglas
Moderne Glasbeschichtungen lassen viel Sonnenlicht und -wärme in den Raum, kostbare Heizenergie kann aber praktisch nicht mehr durch die Verglasung Ihres Energiespar-Fensters entweichen.
Wie das möglich ist, erklärt Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Flachglas e. V..
Was ist eine Low-E-Beschichtung?
Low-E steht für „Low-Emissivity“, also „Niedrige Emissivität“, das bedeutet geringe Wärmeabstrahlung. Dazu werden hauchdünne Edelmetallschichten unter Vakuum auf das Glas gedampft. In Mehrfachverglasungen werden sie zum Zwischenraum hin angeordnet und dadurch optimal geschützt.
Sinkt dadurch die Lichtdurchlässigkeit?
Low-E-Gläser sind farbneutral und werden heute standardmäßig in Wohn- und in kommerziell genutzten Häusern eingesetzt. Die Lichtdurchlässigkeit des Fensters bleibt erhalten.
Was bewirkt diese Edelmetallschicht?
Die Beschichtung ist das wichtigste Mittel, um die Wärmedämmung von Isoliergläsern weiter zu steigern. Low- E-Verglasungen refl ektieren Wärmestrahlen in den Wohnraum. Nur wenig Wärme gelangt nach außen.
Wie bemerke ich diese Wirkung?
Das innere Glas ist wärmer. Störende Zugluft gibt es nicht mehr – dicht schließende Fenster vorausgesetzt. Dreifach-Wärmedämmgläser erzielen U-Werte von 0,7 W/m2K. Durch die bessere Dämmung werden Wärmeverluste auf weniger als ein Viertel unbeschichteter Gläser reduziert. Das senkt auch den Energieverbrauch Ihrer Heizung.
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