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OSB-Platten vs. Gipskarton-Platten

redakteur

Kann man Feuchträume wie das Bad mit OSB-Platten auskleiden, um direkt darauf zu tapezieren? Wann eignen sich Gipskarton-, wann Gipsfaserplatten besser? Wir geben einen kurzen Überblick über die verschiedenen Bauplatten für den Badausbau.

OSB-Platten (OSB = Oriented Strand Board) eignen sich als Holzwerkstoff, der prinzipiell auf Feuchteunterschiede reagiert (Quellen und Schwinden), nicht für Feuchträume. In normalen Wohnräumen kann Metall- oder Holzständerwerk mit den leicht zu verarbeitenden Holzplatten verkleidet werden. Leichte Trennwände sind so schnell errichtet.

Soll die Unterkonstruktion aus OSB-Platten anschließend mit Holzpaneelen verkleidet werden, ist das kein Problem. Zum direkten Beschichten oder Bekleben (Streichen oder Tapezieren) sind OSB-Platten aber schlecht geeignet.

Erste Wahl: Gipskartonplatten

Verwenden Sie lieber überall dort, wo Sie tapezieren oder verputzen möchten, keine Holzwerkstoff-, sondern Gipsplatten!

In Feuchträumen sind Gipskartonplatten auch grundsätzlich besser geeignet als Holzplatten, da sie nicht so sensibel auf Feuchtigkeit reagieren. Im Bad müssen Sie aber unbedingt die grünen, imprägnierten Gipskarton- oder Gipsfaserplatten verbauen.

Gipskarton-Platten haben einen Gipskern und eine Karton-Kaschierung. Die Verarbeitung ist einfach (mit Cutter anritzen und Platte brechen), Stöße werden einfach verspachtelt. Gipsfaserplatten enthalten zusätzlich Armierungsfasern zur Bewehrung der Platte.

Mehr zum Thema

Beim Einsatz im Bad – gerade im Bodenbereich – sollten Sie  besser zu zementgebundenen Bauplatten greifen. Praxistipp: Hinter der Dusche, der Badewanne und bei Bodenabläufen müssen die Flächen vor dem Fliesenlegen mit speziellen Dichtanstrichen und Dichtmanschetten gegen eindringendes Wasser geschützt werden.


 
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