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Die neue Küche selbst aufgebaut

LupeDie neue Küche selbst aufgebaut
Dank moderner Küchenmodelle ist die neue Küche ebenso schnell eingerichtet.

Foto: © Alterfalter - Fotolia.com

Die Küche auf Vordermann bringen

Eine gute Küche hat eine geschätzte Lebensdauer von 7 bis 15 Jahren. Wie lange sich eine Küche tatsächlich hält, hängt von dem Nutzungsverhalten des Besitzers ab und davon, in welcher Regelmäßigkeit und Intensität die Pflege der Küche erfolgt. Eine Single-Küche, die kaum beansprucht wird, mag vielleicht 10 Jahre alt werden, eine häufig genutzte Familienküche hingegen zeigt mehr und viel schneller Gebrauchsspuren auf.

Trotz der hohen Lebensdauer lässt sich die Küche nicht vor Abnutzungserscheinungen schützen. Typische Küchenarbeiten, Verschmutzung, fettige Dämpfe und Spritzer ziehen die Kücheneinrichtung nach ein paar Jahren des Gebrauchs immer stärker in Mitleidenschaft. Spätestens dann, wenn die Küche ihren alten Glanz verloren hat und sich erste Mängel bemerkbar machen, entscheiden sich viele für eine Küchenrenovierung. Bei einer Küchenrenovierung wird der alten Küche ein neuer Anstrich verpasst, ohne dass die Küche gegen eine neue ersetzt wird. Diese Maßnahme bietet sich an, wenn man bei einer Modernisierung der Küche Geld sparen möchte. Statt die Küche komplett neu auszustatten, werden nur Teile der Kücheneinrichtung ausgetauscht, um der Küche ein neues Erscheinungsbild zu geben oder das Ambiente in der Küche zu verändern.

Küche renovieren, statt neu anschaffen

Eine Küchenrenovierung ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn der Korpus der alten Küche noch intakt und stabil ist. Hat auch dieser völlig ausgedient, ist eine neue Kücheneinrichtung die bessere Lösung, da der Nutzen einer Renovierung in diesem Fall nicht sehr groß ist. Die ganzen Renovierungsarbeiten wären umsonst, wenn der Korpus keine weiteren Jahre mehr standhält und auch nicht mehr zu fixen ist.

Erweist sich der Kern der Küche jedoch als renovierungsfähig, lässt sich die alte Küche durch einen Austausch der Scharniere, Beschläge, Küchenfronten, Griffe, Armaturen und der Arbeitsfläche in eine optisch neue verwandeln. Da die meisten Küchensysteme aus genormten Bauteilen bestehen, kann die Renovierung mühelos vorgenommen werden. Neue Küchenfronten sind entweder beim Küchenhersteller erhältlich oder können auch als Maßanfertigungen beim Schreiner geordert werden. Fallen die Gebrauchsspuren an den Fronten nur gering aus, kann man diese auch alternativ mit einer neuen Lackierung oder Dekorfolien auffrischen. Mit einer neuen Arbeitsplatte und Griffen in einem schicken Design, eventuell noch einer anderen Rückwand und Beleuchtung, ist die alte Küche so gut wie nicht wieder zu erkennen. Wichtig bei einer Küchenrenovierung ist, dass alle Bauteile aus hochwertigen und beständigen Materialien gefertigt sind. Dadurch ist garantiert, dass die neue Küche viele weitere Jahre Freude bereiten wird.

Einbau einer neuen Küche

Stellt sich bei einer Überprüfung heraus, dass eine neue Küche schon lange überfällig ist, oder gibt es für die Renovierung der alten Küche keine Fronten, Griffe etc., die einem zusagen, ist eine neue Kücheneinrichtung die klügere Wahl. Je genauer die Vorstellungen sind, wie die Küche umgestaltet werden soll, desto kürzer ist auch der Weg zur neuen Traumküche. In den Küchenstudios von Möbelanbietern herrscht eine große Auswahl an Modellen, welche der neuen Küchengestaltung als Inspiration dienen können.

Die Montage einer neuen Einbauküche lässt sich nach Anleitung der Hersteller vergleichsweise einfach und zügig bewerkstelligen. Nicht vernachlässigt sollten jedoch die Vorarbeiten, die durch den Einbau einer neuen Küche erforderlich werden. Bevor eine Neumontage stattfinden kann, sollten:

  • alle Bodenunebenheiten ausgeglichen werden
  • alle Wand- und Bodenfliesen verlegt sein
  • alle Versorgungsleitungen (Wasser, Abwasser, Strom, Gas) bei Bedarf neu verlegt und installiert sein
  • alle Tapezier- und Malerarbeiten erledigt sein

Erst nach diesen Arbeiten kann die Modernisierung mit der neuen Küche in Angriff genommen werden. Dabei ist zu beachten, dass Elektrogeräte stets zum Schluss installiert werden. Mit etwas handwerklichen Geschick, bekommt man das alles sehr gut alleine hin, bei Bedarf oder Unsicherheit, sollte man jedoch den Fachmann zu Hilfe kommen lassen.


 
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