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Ebenerdige Dusche

Tipps und Tricks zur ebenerdigen Dusche und ihrer modernen Gestaltung

Ebenerdige Duschen sind längst nicht nur in Hotels vorhanden.

Wer seine Wohnung renoviert oder ein eigenes Haus baut, kann bei der Einrichtung des Badezimmers selbst kreativ werden und bereits an die Zukunft denken. Daher geht der Trend vieler Einrichtungen zur ebenerdigen Dusche, die ohne Probleme von jedem sofort zu nutzen ist. Der Vorteil liegt an dem barrierefreien Zugang und der optischen Vergrößerung des Badezimmers.

Wer von Anfang an gut plant, kann Fördermaßnahmen für nachhaltig orientiertes Bauen erhalten, zum Beispiel durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die Finanzierung ist beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu beantragen und kann zum Teil 100 Prozent der Kosten bedeuten. Weitere Informationen dazu liefert die Homepage des KfW.

Wichtige Grundlagen

Wer selbst Hand anlegt sollte einige wichtige Punkte vor der Veränderung oder Bebauung beachten. Grundsätzlich können ebenerdige Duschwannen oder eine durchgehende Fläche eingesetzt sein. Es gibt mehrere Möglichkeiten die ebenerdige Dusche einzurichten:

• Duschwanne mit rutschhemmender Oberfläche
• Bodengleiche Dusche mit Unterbodenelement
• Bodengleiche Dusche ohne Unterbodenelement
• Bodengleiche Dusche mit Ablaufrinne

Wichtig ist es, die richtigen Höhen vorher abzumessen, da je nach waagerechtem oder senkrechtem Bodenablauf ein anderer Abstand notwendig ist. Senkrechte Abläufe benötigen meist niedrigere Höhen. Das Unterbodenelement ist bis zu vier Zentimeter dick und kommt mit eingearbeitetem Gefälle. Diese Variante ist für viele Heimwerker gut selbst zu bewerkstelligen.

Wer wenig Platz hat, sollte an alternative Lösungen denken.

Eines der Materialien, das sich in den letzten Jahren gut bewährt hat, ist Styrofoam. Dieses Unterbauelement ist in vielen Baumärkten bereits als fertige Struktur erhältlich, meist zusammen mit verschiedenen Duschwannen mit Porzellan-Keramikoberflächen. Weitere Unterbauelemente können aus Zement bestehen. Wer vollständig ohne Duschwanne und nur mit Fliesen arbeiten möchte, sollte darauf achten, ob der Abfluss im Boden oder an der Wand angebracht ist. Auf dieser Seite gibt es anschauliche Skizzen dazu. Bei gefliesten Duschen ist unbedingt ein Gefälle einzurichten, damit es nicht zum stehenden Wasser kommt. Einige Fachleute empfehlen eine flache Duschwanne zu verwenden, da Fliesenfugen sehr oft zu reinigen sind und die Gefahr der Durchfeuchtung besteht. Sollten die Heimwerker trotzdem darauf bestehen, können sie Fliesen in Übergrößen einsetzen, um zu viele Fugen und Feuchtigkeit zu vermeiden.
Bevor Heimwerker die Dusche neu einbauen, sollten sie Wände und Boden nach einem Abbruch der alten Dusche neu verputzen und einen Bitumenanstrich vornehmen, der vor Feuchtigkeit schützt. Im Prinzip sind dafür bis zu 15 Zentimeter Anstrich notwendig. Die generelle Verteilung und Einrichtung der Ablaufsysteme sollte ein Installateur vornehmen, damit es später nicht zu Wasserschäden kommt.

Ob Duschboard oder Duschrinne das ist dem Heimwerker selbst überlassen, doch die Ablaufrinnen sind meist teurer in der Anschaffung. Wichtig ist es vor dem Einbau der Dusche vorher das Bad vollständig zu fliesen.

Richtlinien und Abdichtungen

Wer sich sicher gehen will, dass der Aufbau ohne Probleme erfolgt, kann vollständige Sets erstehen, die zum Teil bereits vormontiert sind. Dieses Video zeigt ein Beispiel eines Einbausystems für eine ebenerdige Dusche mit Fliesen:

Die Varianten der Duschwannen mit Rahmensystemen sind sehr gut zu montieren und vor allem in Altbauten gut geeignet, da oft nur wenige Zentimeter Bodenaufbau vorhanden sind und so zwar ein kleiner Abstand zum Boden besteht, der jedoch nur minimal ist.

Wichtig bei der Auswahl des Zubehörs ist es, sich nach den Mindestanforderungen des Baurechtes zu halten. Die Bauproduktenverordnung sieht eine CE-Kennzeichnung der Produkte vor und zusätzlich dazu sollten Installateure auf den Schallschutz achten. Unter den Schallschutznormen DIN 4109 und DIN 4100 sind optionale Vorschläge gelistet, wie die Immobilie sinnvoll schallisoliert ist. Die Gebäudeentwässerung sieht nach DIN 1986-100 vor, dass das Sperrwasser in einer Höhe von 50 Millimetern vorliegt, damit keine schlechten Gerüche entstehen oder Gase auftreten können. Die Bauwerksabdichtungs-Norm DIN 18195 erläutert Bedingungen für Schutz vor Feuchtigkeit und Wasser, die besonders bei Fugen zu beachten sind. Bei der Installation der Dusche sollten die Abdichtungen immer in zwei Lagen aufgebracht sein und die Heimwerker sollten die Mindesttrockenzeit der Schichten beachten. Ein Hilfsmittel ist die Flüssigfolie, die auf Boden und Wänden aufzubringen ist, um das Durchsickern von Wasser durch die Fliesenfugen zu verhindern. Kanten und Ecken sind mit Dichtband zu verschließen und mit Spachtelmasse zu versehen.

Verschönerungen und Accessoires

An Fliesen und Glas sind viele Accessoires leicht anzubringen.

Damit es im Badezimmer nicht zu größeren Überflutungen kommt, ist eine Trennwand zur Dusche sinnvoll. Viele Variationen bestehen aus Glaswänden, die entweder frei stehen können oder als Trennwand in die Dusche eingesetzt sind. Diese Anleitung gibt Tipps für die Montierung einer einfachen Duschtrennwand.
Wer es ausgefallener oder stilvoller mag, sucht nach rahmenlosen Glasduschen, die sich sehr gut in helle und große Badezimmer einfügen. Je nach Hersteller bestehen die Scheiben aus Sicherheitsglas, das bis zu acht Millimeter dick ist. Die freistehenden Varianten sind besonders für Walk-in Kabinen geeignet. Um das Badezimmer nicht zu voll wirken zu lassen, sollten Besitzer an Alternativen für die Aufbewahrung der Badutensilien denken. Wer Duschregale anbringt und dabei durch Fliesen bohren muss, kann die ganze vorherige Arbeit wieder zunichtemachen. Idealer sind Duschablagen, die mit Hilfe von Saugnäpfen oder Haken bequem in der Dusche und im Bad ihren Platz finden. An den meisten Fliesen oder Trennwänden ist die Anbringung kein Problem. Genauere Informationen gibt es unter design-3000.de. Ein weiteres Highlight eines stilvollen Badezimmers ist die Beleuchtung der Duschwanne durch LED-Lampen. Diese können entweder auf Fliesen oder an den Decken angebracht sein und verbreiten eine warme, entspannende Wirkung. Badlampen sollten einen ausreichenden Spritz- und Strahlwasserschutz besitzen.

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Bildquellen: Abbildung 1: Pixabay.com © Gregory Butler (CC0 1.0) Abbildung 2: Wikimedia.commons.org © Albin Olsson (CC BY-SA 3.0) Abbildung 3: © Dmitry Ersler - Fotolia.com


 
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