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Seit wann gibt's eigentlich ... Paradigma?

Es begann 1988 mit Solar- und Brennwert-Heizanlagen – Alfred T. Ritter, Mitinhaber der gleichnamigen Schokoladenfabrik, setzte mit dem neuen Unternehmen schnell Akzente im Markt der Heizungstechnik.
Der Unternehmer war durch die Folgen des Atomunfalls in Tschernobyl motiviert, selbst etwas für die Entwicklung umweltverträglicher Heiz-Technologien zu tun. Anfang der 1990er Jahre entwickelt Paradigma besonders effizient arbeitende Solar-Kollektoren, seit 1996 werden besonders leistungsfähige Solar-Vakuumröhrenkollektoren hergestellt: Heute ist das Unternehmen Ritter Solar der größte deutsche Hersteller von Vakuumkollektoren.
Seit Anfang des neuen Jahrtausends profiliert sich der Hersteller Paradigma außerdem mit Pelletheizungen, dafür wird eine eigene Kesselfabrik in Baden-Württemberg gegründet. Auch im Solarbereich wartet die Firma mit einer bahnbrechenden Neuerung auf: 2004 stellt Paradigma die erste Solaranlage vor, die ohne Frostschutzmittel im Solarkreislauf auskommt und einfach an bestehende Heizungsanlagen angeschlossen werden kann. Bis heute wurden über 50 000 Anlagen dieser Art installiert. Inzwischen hat sich die Ritter-Unternehmensgruppe im Solarbereich den asiatischen Markt erschlossen: Neben 100 000 Quadratmetern Solarfläche in Europa wurden hier in einem Joint Venture über 1,5 Millionen Quadratmeter Solarkollektoren verkauft.
















