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Schallschutz
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Zu den Kommentaren (1)

Schallschutz verbessern

redakteur
LupeSchallschutz an der Wand verbessern

Ob der Lärm nun von draußen ins Haus eindringt oder von der angrenzenden Nachbarwohnung, für mehr Ruhe sorgt eine Schalldämmung an der Wandinnenseite. Wir geben Lösungsvorschläge.

Bei manchen Reihen- oder Mehrfamilienhäusern sind die Trennwände zum Nachbarn so dünn und in Bezug auf den Schallschutz so schlecht gedämmt, dass jeder Schritt und jedes Gespräch ganz einfach hindurchschallt. Fühlen Sie sich durch diesen Lärm gestört oder ist es Ihnen unangenehm, dass der Nachbar mehr als nur das Schnarchen aus Ihrem Schlafzimmer vernehmen kann, sollte die Schalldämmung der entsprechenden Wand in Angriff genommen werden.

Schallschutz für die Wand

Im Prinzip ist Lärmschutz nicht schwer. Oberstes Gebot: Sämtliche Anschlüsse von vorgesetzten Bauteilen dürfen Wand, Decke oder Boden nicht direkt berühren. Holz- oder Metallprofile, zwischen die Sie die Dämmung klemmen, müssen also von den bestehenden Bauteilen entkoppelt werden. Dafür klebt man Dämmstreifen aus Mineralwolle, Filz oder Gummibänder unter die Profile.

Zur Bauanleitung: Gedämmte Vorwandschale verbessert Schallschutz >>


Die Befestigung vor der Wand erfolgt entweder mit Abstand oder mittels sogenannter Justierschwingbügel. Diese können Schallschwingungen aus der Wand absorbieren, sodass diese nicht in die gedämmte Vorsatzschale übertragen werden. Achten Sie auch darauf, dass die Profile nicht untereinander Lärm weitergeben, zum Beispiel weil ein Metallständerprofil (CW-Profil) stramm oder unter Spannung in die Anschlussprofile (UW-Profile) an Boden und Decke eingestellt wurde. Schneiden Sie die CW-Profile immer etwa 10-15 mm kürzer als die Raumhöhe, so haben sie oben im UW-Deckenprofil noch genug Spiel.

Regelaufbauten: Wandquerschnitte für hohen Schallschutz >>


Der verwendete Dämmstoff sollte eine möglichst hohe Rohdichte aufweisen (zum Beispiel Zellulose- oder Holzfaserdämmplatten) bzw. vom Hersteller als schallschützender Dämmstoff ausgezeichnet sein. Styropor oder andere leichte Hartschaumplatten sorgen kaum für Schallschutz. Grundsätzlich wichtig: Dämmstoff allein ist nicht das Allheilmittel, vor allem die Beplankung der Vorsatzschale sorgt für Ruhe, wie die obigen Konstruktionsaufbauten zeigen. Am besten ist es also, zwei Lagen Gipskartonplatten oder Holzplatten anzubringen.


 
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Kommentare

Bei uns hört man die Nachbarn von unten, von oben und von einer Seite. Das heißt, ich müsste fast alle Wände und decken isolieren. da bleibt aber nicht mehr viel wohnung übrig....

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