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Grenzwerte für Feinstaub

redakteur
LupeKamin: Grenzwerte für Feinstaub

Feinstaub-Grenzwerte gelten nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch für den heimischen Kaminofen. Für Kamine, die nach dem 01. 02. 2010 erworben wurden, gilt im Hinblick auf die Emissionswerte die Bundesimissionsschutzverordnung (BImSchV) in zwei Stufen:

Die erste Stufe seit dem Inkrafttreten der BImSchV am 22. 03. 2010, die zweite Stufe ab dem 01. 01. 2015. Geräte, die die erste Stufe der BImSchV erfüllen (maximal 75 mg/m³ Feinstaub) und bis zum Inkrafttreten der zweiten Stufe am 31. 12. 2014 installiert werden, haben lebenslangen Bestandsschutz! So oder so erfüllt unser montierter Kaminofen schon heute die Anforderungen fürs Jahr 2015: Er emittiert weniger Staub als 40 mg/m³. Bei vorhandenen Feuerstätten muss eine Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers oder eines Schornsteinfegers die Grenzwerte bestätigen. Dieser Nachweis muss bis zum 31. 12. 2013 erbracht werden.

Kamine müssen Feinstaub-Grenzwerte einhalten

Ist dies nicht möglich, stehen dem Betreiber drei Möglichkeiten offen: 1. Nachrüstung der Anlage mit einer Einrichtung zur Reduzierung der Staubemissionen nach dem Stand der Technik. 2. Austausch der alten durch eine neue, emissionsarme Feuerstätte. 3. Befristeter Weiterbetrieb der Feuerstätte in Abhängigkeit vom jeweiligen Jahr der Typenprüfung, maximal bis 2024.

Eine vorhandene Feuerstätte kann aber auch ohne Einschränkungen weiterbetrieben werden, wenn folgende Kriterien erfüllt sind: 1. Errichtung der Feuerstätte vor dem 01. 01. 1950. 2. Wohnung wird ausschließlich mit Einzelraumfeuerungsanlagen beheizt. 3. Gerät ist ein Grundofen (individuell gefertigte Einzelraumfeuerstätte als Wärmespeicherofen). 4. Gerät ist ein Badeofen. 5. Gerät ist ein nicht gewerblich genutzter Herd oder Backofen. 6. Wie schon erwähnt – das Gerät erfüllt die erste Stufe der BImSchV.


 
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