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Bevor der Winter kommt: Heizkörper checken

LupeHeizkörper checken
Eine kalte Heizung im Winter mag niemand.

Wenn der Herbst in vollem Gange ist, die Tage ungemütlich und kalt werden und der Winter schön langsam an die Türen klopft, spätestens dann ist es höchste Zeit, um die Heizkörper in Haus und Wohnung zu checken. Monatelang konnte man nun darauf verzichten, jetzt rücken die Heizung wieder in den Mittelpunkt des Interesses, denn schließlich möchte man es schön angenehm warm haben, wenn draußen der Winter sein Unwesen treibt. Heizungen sind dabei keine Geräte, die man wartungsfrei über viele Jahre oder Jahrzehnte nutzen kann, sie müssen von Zeit zu Zeit überprüft werden. Einige Dinge kann der Laie dabei durchaus selbst erledigen.

Tipps für eine bessere Heizeffizienz

Stellen Sie sich vor, die erste Kältewelle steht an, Sie drehen die Heizung auf und nichts passiert. Viele denken da gleich mal an einen Defekt in der Heizung und rufen voller Panik den Heizungsmonteur an. Bevor Sie das tun, sollten Sie zuerst einmal überprüfen, woran es liegen könnte, denn einige Ursachen können Sie selbst beheben.

Tipp 1: Heizung entlüften

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Gluckert es bei Ihnen im Heizkörper und wird dieser, obwohl Sie ihn ganz aufgedreht haben, kaum warm? Dann ist in vielen Fällen Luft die Ursache. Diese Luft im Heizkörper verhindert, dass sich das Wasser in der gesamten Heizung verteilen kann. Bemerkbar macht sich das durch Gluckern im Heizkörper oder in den Rohren. Jede Heizung hat ein kleines Ventil zum Entlüften, das Sie mit einem entsprechenden Schlüssel oder einer Zange aufschrauben können. Lassen Sie das Ventil so lange geöffnet, bis keine Luft mehr entweicht und Wasser austritt. Danach wieder zuschrauben. Nun sollten Sie den Wasserdruck kontrollieren. Ist dieser zu niedrig, wird an der Anlage selbst mit Hilfe eines Wasserschlauchs das Wasser nachgefüllt.

Tipp 2: Thermostatventile austauschen

Sollte der Heizkörper immer noch nicht warm werden, kann das Problem auch am Thermostatventil sitzen. Dieses lässt sich bei mechanischen Heizungen abnehmen. Zum Vorscheint kommt das Ventilunterteil, auf dem ein Ventilstift sitzt. Diesen sollten Sie hin und her bewegen, da er sich mit der Zeit durch Ablagerungen festsetzen kann. Durch das vor- und zurückschieben wird er wieder beweglich und die Wärme kann kommen. Sofern dies auch nicht geholfen hat, wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als den Heizungsmonteur kommen zu lassen.

Tipp 3: Roststellen entfernen

Mit der Zeit kann ein Heizkörper zu rosten beginnen. Ist dies der Fall, sollten sie den Rost mit einem Schleifpaper entfernen und die Stelle neu lackieren. Dies wird im kalten Zustand erledigt. Sollten Sie den Rost nicht entfernen, kann dieser auf Dauer ein Loch in den Heizkörper „fressen“ und die Heizung läuft aus.

Hohe Heizkosten: Energie sparen

Die Heizkosten werden auch im nächsten Jahr bei den meisten wieder steigen. Um die Kosten im Rahmen zu halten, können elektronische Thermostate helfen. Diese werden programmiert und schalten sich so in Zeiten, in denen sie nicht gebraucht werden, automatisch aus bzw. fahren die Leistung herunter.

Sollten Sie über sehr alte Heizungsanlagen verfügen, dann sollten Sie über eine Erneuerung nachdenken, was auf Dauer günstiger kommt, als die alte Anlage weiter zu nutzen. Die Fachleute von unidomo.eu können Ihnen hierbei weiterhelfen.

Fotos: flickr.com,© warper (CC BY-SA 2.0); flickr.com, Petra B.Fritz (CC BY-ND 2.0)


 
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