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3 Gründe für eine Lüftungsanlage

redakteur
Lupe3 Gründe für eine Lüftungsanlage

Selbst lüften oder lüften lassen, das ist die Frage! Der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. (BDH) zeigt drei gute Gründe für die Nutzung einer Lüftungsanlage im eigenen Heim auf.

selbst: Darf man mit einer kontrollierten Wohnungslüftung noch die Fenster öffnen?
BDH: Ja, auch mit einer kontrollierten Wohnungslüftungsanlage können die Fenster jederzeit geöffnet werden. Dabei entweicht jedoch gerade in den Heizperioden viel Wärme und die kontrollierte Wohnungslüftung kann ihr volles Potential nicht ausspielen. Systemabhängig lassen sich die Heizkosten mit einer Lüftungsanlage gegenüber manuellem Lüften um 30 bis 50 Prozent verringern.

selbst: Entstehen durch den Betrieb einer Lüftungsanlage störende Geräusche?
BDH: Die Luftverteilsysteme zentraler Anlagen sind bei fachmännischer Installation schallentkoppelt, damit eine Geräuschübertragung auf umliegende Räume verhindert wird. Außerdem kann eine kontrollierte Wohnungslüftung mit verschiedenen Regelungsstufen an die augenblicklichen Anforderungen angepasst werden, z. B. Nachtlüftung, Normallüftung oder Partylüftung.

Lüftungsanlage filtert Pollen und Schadstoffe

selbst: Ist frische Luft, die durch offene Fenster einströmt, nicht gesünder als die von der Wohnungslüftung aufbereitete Zuluft?
BDH: Das Gegenteil ist der Fall, denn eine kontrollierte Wohnungslüftung filtert die Zuluft. Dadurch können keine Pollen und Luftschadstoffe von außen in die Räume eindringen. Außerdem verhindern die Systeme, dass gerade in Innenräumen hochgedämmter Gebäude erhöhte Luftfeuchte- und Schadstoffkonzentrationen auftreten.

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Insbesondere im Winter steigt ohne kontrollierte Wohnungslüftung die Gefahr der Kondensationsfeuchtigkeit. Denn bei besonders kalten Außentemperaturen sinkt die Lüftungsdisziplin der Bewohner. So erreicht die Raumluftfeuchte schnell einen Bereich um die 80 Prozent. Weil die Innenwände jedoch kälter als die Raumluft sind, schlägt sich Feuchtigkeit aus der warmen Luft an der kühleren Wand nieder. Speziell in Raumecken, in welchen die Wandtemperatur nochmal 2°C niedriger liegt als auf den Flächen, entsteht dann oft Schimmel.

Auch CO2 und andere Schadstoffe, die sich aus Farben, Möbeln oder Bodenbelägen lösen können, sowie Hausstaub werden nach draußen abgeführt. Wechselt man die Filter der Anlage ein- bis zweimal im Jahr und lässt die Wartung des Lüftungsgerätes gemäß der Wartungsanleitung regelmäßig durchführen, arbeiten die Systeme hygienisch einwandfrei und beugen unangenehmen Gebäudeschäden vor.


 
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