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Richtig Strom sparen

Mit den alljährlich steigenden Stromkosten stellt sich vielen die Frage: Was kann ich für mich und meine Familie tun, um die Ausgaben für Strom und Energie auf ein Mindestmaß zu reduzieren? Ein reiner Anbieterwechsel kann auf die Dauer keine Lösung sein.

Gerade der letzte Satz ist allerdings gar nicht so unerheblich. Es macht durchaus Sinn, einmal seinen Anbieter und die gewünschten Leistungen sowie Zahlungsmodalitäten genau unter die Lupe zu nehmen. Nur in wenigen Fällen sind Sie tatsächlich auch wirklich mit dem für Sie und Ihre Bedürfnisse optimalen Energieanbieter schon zusammen. Natürlich ist es bei der Menge der Stromanbieter und deren Angebote schwer, den Überblick zu waren. Hier kommen professionelle Vergleichsplattformen Tarifcheck24.com ins Spiel. So lässt sich mit deren Stromrechner bereits eine gute Vorauswahl ermitteln.

Allerdings können Sie an vielen anderen Stellen im Alltag daheim eine nicht unwesentliche Menge Geld sparen, ohne sich dabei nennenswert oder merklich einschränken zu müssen. Auch ohne Stromrationierungen. Wir haben für Sie einmal einige einfache Möglichkeiten zusammengestellt.

Wasserkocher optimal nutzen 

Generell gilt: mit einem Wasserkocher Wasser zu erhitzen ist immer energieeffizienter als dies auf dem Herd zu tun. Allerdings richtet sich der Verbrauch an Energie durch den Wasserkocher nach der Menge des zu erhitzenden Wassers. Je mehr Wasser im Kocher ist desto höher der Verbrauch. Wenn Sie allerdings immer nur genau die Menge Wasser erhitzen, die Sie auch für Ihren Tee oder ähnliches brauchen, können Sie im Schnitt bis zu 10 Euro im Jahr einsparen.

Wie das?
1. Ermitteln Sie genau, wie viel Wasser Sie brauchen. Eine Teekanne voll? Füllen Sie diese mit Wasser und gießen es dann in den Kocher. Gleiches gilt für Tassen.
2. Günstige Wasserkocher kochen häufig noch weiter, obwohl das Wasser bereits kocht. Bleiben Sie die wenigen Minuten der Erhitzung in der Nähe des Wasserkochers und schalten Sie ihn manuell ab, sobald das Wasser kocht.

Energiesparlampen

Energiesparlampen, wie auf folgender Seite in unterschiedlichen Artikeln beschrieben, sind ein wirklich gutes Mittel, um nachhaltig ohne viel Zutun Strom zu sparen. Im Vergleich mit diesen nutzen herkömmliche Glühlampen nur 5 Prozent der verbrauchten Energie auch für Licht. Die restlichen 95 Prozent werden in Form von Wärme abgegeben. Energiesparlampen hingegen funktionieren wesentlich energieeffizienter und verbrauchen etwa 80 Prozent weniger Energie und setzen diese direkt in Licht um. Allein der Austausch von 10 herkömmlichen Glühbirnen mit 60-Watt senkt die jährlichen Stromkosten im Schnitt um 110 Euro. Natürlich kosten Energiesparlampen mehr Geld, sie sind allerdings auch langlebiger. Eine 60-W-Lampe hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 1000 Betriebsstunden, die durchschnittliche Energiesparlampe eine von 8000 Betriebsstunden.

Wie das?
1. Wenn Sie nicht von jetzt auf gleich alle 60-W-Lampen daheim durch Energiesparlampen ersetzen wollen, dann tun Sie dies doch einfach zunächst an all den Orten, an den die meiste Zeit Licht brennt. Häufig sind dies Küche, Arbeitszimmer und Wohnzimmer.
2. Prüfen Sie beim Kauf von neuen Energiesparlampen deren „Verpackungsbeilage“. Die Verpackung von Glühbirnen bietet auch Aufschluss über die zu erwartende Lebensdauer. Gute Energiesparlampen erhalten Sie ab 4 Euro.
3. Energiesparlampen verbrauchen zwar beim Einschalten immer weniger Energie als im Betrieb, das beste Mittel Strom zu sparen ist es allerdings noch immer nicht unnötig Licht brennen zu lassen.
4. Achten Sie bei der Entsorgung von Energiesparlampen darauf, diese nicht einfach in den Müll zu werfen. Die Lampen enthalten kleine Mengen Quellsilber. Bringen Sie diese bitte zu einer der vielen Sammelstellen. Die Entsorgung ist kostenlos.

Keine Klimaanlage

Wir wollen nicht bestreiten, dass an den heißen Tagen des Jahres Klimaanlage ein echter Segen sein können. Allerdings können Sie im Jahr mit alternativen Kühlwegen bis zu 60 Euro sparen. Und Sie schonen Ihre Gesundheit. Die gravierenden Unterschiede zwischen den Innen- und Außentemperaturen durch klimatisch gekühlte Räume sind einer der Hauptauslöser für Schnupfen im Sommer.

Sollte einer der wenigen heißen Tage anstehen, hier einige Mittel zur Kühlung:
1. Tags die Fenster und Jalousien geschlossen halten. Die nächtliche Kühle bleibt so in der Wohnung.
2. Nachts die Fenster öffnen. So kommt angenehme Kühle ins Wohnungsinnere.
3. Ein Ventilator sorgt für angenehmen Luftzug für wenig Energie.
4. Falls für Sie eine Klimaanlage unumgänglich ist, da Sie beispielsweise direkt unterm Dach wohnen, achten Sie auf die Effizienzklasse dieser. Sie sollte mindestens Klasse A sein.

Nutzen Sie Ihren Laptop 

Lesen Sie gerade an einem Desktop-PC oder sitzen Sie an einem Laptop? Ihre Stromrechnung würde letzteres begrüßen. Allein um eine gute Nutzung des Akkus zu erreichen arbeiten Laptops deutlich energieeffizienter als Desktop-PCs. Im Vergleich Multimedia PC zu Multimedia Laptop verbraucht letzterer etwa nur ein Zehntel der Energie, die der große Bruder benötigt. Für dieselben Tätigkeiten. Der Umstieg auf einen Laptop kann so im Schnitt 50 Euro sparen.
Laptops eignen sich, entgegen der hinter ihnen stehenden Idee, nicht nur für unterwegs und in der Uni. Mit ihnen lässt es sich auch wunderbar auf dem Sofa arbeiten oder an anderen gemütlichen Orten.

Wäsche trocknen ohne Strom

Auch wenn Sie Unmengen an Wäsche jeden Tag waschen müssen, es ist immer deutlich energieeffizienter, diese auf einer Wäscheleine, Wäschespinne oder auf einem Wäscheständer zu trocknen. Mit einem durchschnittlichen Wäscheaufkommen einer vierköpfigen Familie sind dies bereits 135 gesparte Euro im Jahr durch den Verzicht auf den Wäschetrockner.
Wenn Sie es schaffen, bis auf Sonderfälle, einen Waschplan aufzustellen, werden Sie auch so gut wie nie einen Stau an den „Trockenstellen“ erleben.

Energiesparend kühlen

Kühlschränke sind echte Stromfresser. Je älter das Modell, desto schlechter die Leistung. Wenn Sie seit den letzten 15 Jahren kein Update mehr erfahren haben in Sachen Kühlschränken und Ihr Modell der Verbrauchsklasse D gegen eines der nicht mehr ganz aktuellen Klasse A+++ tauschen, so können Sie 100 Euro und mehr im Jahr sparen. Einen guten Überblick über den Stromverbrauch aktueller Modelle finden Sie hier.

Bildquelle 1: pixabay.com © by Josh13 (CC0 1.0) Bildquelle 2: commons.wikipedia.org © by Spirit DSP (CC BY-SA 3.0)


 
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Kommentare

Hey Smile Ein Super Beitrag! Wirklich tolle Tipps für Zuhause, die auch jeder gebrauchen und nutzen kann. Bevor ich zu einem Ökostrom Anbieter gewechselt bin, hab ich auf diese ganzen kleinen Details geachtet. Jetzt hab ich zumindest ein gutes Gewissen!

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