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Trockenschüttung

Trockenschüttung

Körniges Dämmaterial, das bei unebenen Fußböden dem Niveauausgleich dient. Nach dem Einbau muß sie durch Abdeckplatten verdichtet werden. Sie wirkt i.d.R. gleichzeitig schall- und wärmedämmend.

Trittschall- oder Wärmedämmung?

Das physikalische Gesetz „Masse dämmt Schall“ gilt im besonderen Maße bei der Deckendämmung. Trockenschüttungen aus aufgeblähten, mit vielen Luftporen versehenen Tonkugeln bzw. aus Vulkangestein oder Bims verbessern den Trittschall allerdings nicht so gut wie schwere Materialien aus Kies, Basalt, Schiefer oder ausgeglühtem Sand. Dafür weisen leichte, porige Schüttungen bessere Wärmedämmwerte auf. Doch meistens benötigt man auch nicht beides, denn in der Regel ist die Decke zum kalten Keller massiv und verlangt eher Wärmedämmung als Trittschallschutz. Geschossdecken zwischen beheizten Stockwerken hingegen bestehen bei Altbauten oft aus knarzenden Holzbalken, die hauptsächlich Trittschallschutz erfordern. Sie müssen den Baustoff also nach Ihren baulichen Gegebenheiten auswählen. So oder so sollte die jeweilige Decke die notwendige Belastung verkraften können und gegebenenfalls von einem Statiker überprüft werden.

Mehr Infos zum Thema und eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie hier: Trockenestrich selbst verlegen (Trockenschüttung)

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