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Tipp: Kellerdecke dämmen
Bei Altbauten geht viel Heizenergie über ungedämmte Dachböden und Kellerräume verloren. Um die Nebenkosten so eines alten Hauses (Baujahr 1950-70) zu senken, können Sie selbst die Decke der Kellerräume isolieren. Wie Sie den Keller dämmen, welches Dämmplatten empfehlenswert sind und wie der Dämmstoff verarbeitet wird, erfahren Sie hier.
Liegen für Ihren Keller keine besonderen Brandschutzanforderungen vor, empfehlen sich Kellerdecken-Dämmplatten aus Polystyrol-Hartschaum. Am besten verwenden Sie für diese Anwendungen empfohlene Mehrschichtplatten (Bild 1) , die sich gut an der Decke verdübeln lassen. Befestigungsmaterial gehört meist zum Lieferumfang von Dämmsystemen dazu; ggf. darauf achten. Kellerdämmplatten dieser Art erhält man ab etwa 25 Euro/m². Am besten suchen Sie einen Baustoffhandel bei sich vor Ort auf.
Etwas preiswerter sind Kellerdeckendämmplatten, die keine weitere Plattenbeschichtung in Form von z. B. Holzfasern aufweisen. Dabei handelt es sich also um pure Hartschaum- oder Mineralwolleplatten, die auch nur geklebt werden können. Gerade das Verkleben kann aber unter Umständen nicht einfacher, sondern mühseliger werden, da die Platten manchmal nicht halten – insbesondere, wenn durch Rohrverläufe viele Zuschnitte fällig werden. Oder – bei Mineralwolle – wenn die Platten in sich auseinanderreißen (Bild 2).
Energie sparen duch Kellerdeckendämmung
Wieviel Energie Sie durch eine Dämm-Maßnahme sparen, kann Ihnen nur ein Sachverständiger nach Prüfung Ihres Hauses sagen, der für Ihr Haus z. B. einen Energieausweis erstellt. Haben Sie zur Zeit das Gefühl, dass es von unten kalt hochzieht, so werden Sie aber durch eine 100-mm-Dämmung direkt einen Komfortgewinn erhalten. Wichtig: Achten Sie auf eine einheitlich dicke und lückenlose Dämmung!














